Jagdfilm Teaser „Erongo – der graue Geist des Berges“

Vor kurzem hat unser befreundeter Jagdfilmer Sebastian Steinbrink den neuen Jagdfilm-Teaser zu seinem neusten Filmprojekt in Afrika vorgestellt. Mit offener Visierung ging es auf Kudu Jagd, den sogenannten grauen Geist, im Erongo Gebirge. Es sind eindrucksvolle und bewegende Bilder entstanden. Den Teaser kannst Du hier sehen und darunter findest Du einen Erfahrungsbericht zu dem abgeschlossenen Filmprojekt.


„Im Juni drehten wir im wilden Erongo Gebirge Namibias einen weiteren Jagdfilm für die Firma Krieghoff Jagd- und Sportwaffen und das Erongo Verzeichnis. Jäger Henrik Lott jagte mit den Berufsjägern Kai-Uwe und Hagen Denker und natürlich mit offener Visierung. Der große Kudu war unser Ziel, und natürlich die spannenden weiteren Abenteuer und Wildarten entlang des Pfades. So gibt es einige endemische Tierarten wie Schwarznasenimpala, DikDik, Zwergadler, Hartlaubfrankolin und den schwarzen Mungo, die nur in der Randstufe oder im nördlichen Namibia in freier Wildbahn vorkommen. Auch Spitzmaulnashörner ziehen dank der Inititiative des Erongo Verzeichnisses und des Erongo Mountain Sanctuary Trust ihre Fährte.

Die Bedingungen zum Filmen waren anspruchsvoll – Wild war ausreichend da, und die Felsen des Erongo bildeten eine Traumkulisse. Aber der steile Fels und die rauhe Umgebung erfordern Konzentration. Ein DJI Phantom Copter stürzte durch einen Flugfehler in die Granitfelsen, ebenso haben Dornen und Felsen ihre Spuren an Jägern und Kameramann hinterlassen. Doch der Blick blieb offen für die Natureindrücke, Impressionen und oft auch kleinen Überraschungen, wie eine zweischwänzige Eidechse oder der abendliche Gecko-Besuch am Bett.

Epilog:
„Jagd ist die natürlichste und ehrlichste Lebensweise, die unser menschliches Dasein bietet. Jagd in Afrika ist aber vor allem auch angewandter Naturschutz, denn die Einnahmen die ein Jagdgebiet generiert garantieren im Endeffekt seine Unversehrtheit. Die jagdliche Nutzung eines Wildnisgebietes ist die schonendste Nutzungsform schlechthin, jegliche andere Nutzung wie Bergbau, Landwirtschaft oder Foto-Tourismus braucht Infrastruktur oder ist mit einschneidenden Maßnahmen und Landschaftsveränderungen behaftet. Jäger waren schon vor hunderten und tausenden Jahren im Erongo zugegen, wie die vielen Felsmalereien beweisen. Und Jäger sind es heute, die dieses Gebiet schützen und seinem ursprünglichen Zustand bewahren.“

Sebastian Steinbrink-Minami, August 2016″

Rotwildjagd in Schottland:Wildnissport auf Auslandsjagd

Rotwildjagd in den schottischen Highlands

Im Oktober 2012 ist Wildnissport nach Schottland aufgebrochen, um dort in den weiten Flächen der Highlands  Ausrüstung auf Herz und Nieren bei der Rotwildjagd zu testen.
Es wird wohl kaum einen Reisenden geben, der mit Schottland neben der spektakulären Landschaft, jede Menge Schaafen, Haggis, Guiness Bier und Single Malt vor allem Wind und Regen verbinden. Daher war man gut vorbereitet auf die ganze Spielarten des Regens. Das sich das Wetter letztendlich von seiner besten Seite mit überwiegend strahlendem Sonnenschein zeigte, da konnte ja niemand mit rechnen 🙂
Aber auch ohne Regen gab es hervorragende Testbedingungen. Im Oktober ist morgens mit Frost zu rechnen und das Eis auf den Regentonnen am Cottage sah auch danach aus. Das schwierige, hügelige Gelände mit seinen vielen Mooren erfordert festes, hohes Schuhwerk in Kombination mit Gamaschen. Bewährt haben sich vor allem auch Buff Tücher als Wind- und Sonnenschutz. Auch einen Wanderstock sollte man mitbringen, denn in der baumlosen Landschaft wirst Du nicht fündig werden.  Bestnoten können wieder einmal Woolpower Socken ausgesprochen werden. Auch nach 12h Bergeinsatz gab es bei keinem der Teilnehmer Blasen an den Füßen.

Die ortskundigen Stalker Hamish und John führte die Jagdgesellschaft sicher zu den Spots mit hohen Rotwildbeständen, so daß sich letztendlich auch für jeden das Jagdglück einstellte.

Wildnissport auf Elchjagd in Alaska

Träume Leben. Elchjagd in Alaska

Im September 2011 ist Rolf zum dritten Mal nach Alaska aufgebrochen, um seinen Traum von einem kapitalem Elch in die Tat umzusetzen. Nach zwei vorangegangenen, vergeblichen Versuchen sollte es nun endlich klappen.

elchjagd 2011 rolf wildnissport

Alaska, Elchjagd, Wildnissport

Die Vorbereitungen zum Aufbruch in die Wildnis und den Check der Ausrüstung erfolgten mit Nate Turner von Alaskan-Adventures (www.alaskan-adventures.net/turners.htm) in Fairbanks. Der Plan war schnell gemacht, und in diesem Jahr wurde am Nowitna River das Camp aufgeschlagen.

Die Bedingungen waren super, Wetter gut, Elchbrunft gut, Stimmung sehr gut. Am Ende kam „Rolfs“ Elch zur mittäglichen Teepause im Camp zu Besuch.  Was für eine Erfüllung eines lang gehegten Traumes!

Jagdreise Schottland: Waffeneinfuhr

Wildnisport auf Hirschjagd an der Westküste Schottlands, Isle Jura

An dieser Stelle rüsten wir Dich zukünftig in regelmäßig unregelmäßigen Abständen mit nützlichen Tipps für die Jagd im Ausland aus. Heute geht es um das heikle Thema der Waffeneinfuhr nach Großbritannien/Schottland, das frühzeitig angegangen werden sollte, damit am Ende kein Streß aufkommt und Deine Büchse mit Dir den Weg in die Highands antreten kann.

Dory’s erster „Schotte“, Glückwünsche von ihrem Stalker Peter

Jeder, der in Großbritannien eine Jagdwaffe führen will, muss im Besitz eines gültigen Firearm Permits (Büchsen) oder Shotgun Permits (Flinten) sein. Diese werden bei der für die Region der Jagdausübung zuständigen Polizeidienststelle beantragt. Die Vorschriften sind unterschiedlich, meistens aber muss man dafür den Europäischen Feuerwaffen Pass im Original und eine (nicht beglaubigte) Kopie des Jagdscheins des Heimatlandes einreichen. In der Regel wird dies der Vermittler übernehmen.

Da die Bearbeitung mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann, sollte man das Permit rechtzeitig beantragen (mind. 6 Wochen vor Reisebeginn). Bei der Einreise ist es den Zollbeamten vorzuzeigen und während des Waffentransportes und der Jagd stets bei sich zu tragen. Ein Permit wird für einen begrenzten Zeitraum, in der Regel mehrere Wochen, ausgestellt.

Grundsätzlich sind Waffe und Munition in getrennten Behältnissen zu transportieren. Die Waffe darf nur für die unmittelbare Jagdausübung aus dem Futteral oder Gewehrkoffer herausgeholt und geladen werden. In Fahrzeugen sollen Waffen nicht sichtbar transportiert und in Unterkünften in geeigneten Behältnissen (Waffenschränken) verwahrt werden.

Kein Permit ist erforderlich, wenn man bei einer geführten Jagd die Waffe des Jagdführers (Leihwaffe) benutzt, der selbstverständlich ein Permit hat.
(Autor Nikolaus Brockmann von Globus Jagdreisen).

Idyllisches Jagdcottage als Unterkunft