Bildergalerie: Rückblick auf Rondane Schneeschuhtour

Im März 2011 sind Uwe, Harald und Oliviero auf eine Schneeschuhtour im Rondane Nationalpark aufgebrochen. Auf der Tour gab es ordentlich Kälte und übernachtet wurde im Helsport Tipi und in Schutzhütten. Einen ausführlichen Bericht über die Tour gab es bereits an anderer Stelle. Hier reichen wir Dir die Bildergalerie über eine wirklich schöne Winter Schneeschuh Tour nach.

5. Wintertipilager in der Lüneburger Heide

Wildnissport hat es sich auch dieses Jahr nicht nehmen lassen, an dem vom Absolut-Canoe organisierten 5. Wintertipilager in Kreutzen, Lüneburger Heide, teilzunehmen. In der Szene der traditionellen Camper hat sich dieses Event, das jedes 2. Februar-Wochenende stattfindet, rumgesprochen und mehr als etabliert: 55 Tipis und 105 Teilnehmer sprechen für sich.
Bei eisigen Temperaturen und pünktlich sich zum Wochenende einstellenden Schneefall gab es echte Winterlager-Atmosphäre zu erleben. Der Kälte wurde im Tipi mit Zeltofen und draußen mit Lagerfeuer in Feuerkörben getrotzt. Gegrillt wurde auf der Grillschale, vielerorts kam auch der gußeiserne Dutch Oven zum Einsatz.
Einer der Höhepunkte war das gemeinschaftliche Potlach im großen Tentipi-Gesellschaftszelt, zu dem viele Köche ihren Beitrag geleistet haben.
Dann gab es Live-Musik, eine Cocktail-Bar, einen Vortrag von jeveradventure und jede Menge gute Stimmung und entspannte Atmosphäre. Empfehlenswert!

Kleines spontanes Bow Camp mit Fred Bear Bögen


Seit dem der Winter hier in der Lüneburger Heide eingetroffen ist und so richtig knackige Temperaturen auf das Thermometer bringt, machen die Wochenenden den Wildnissportlern noch mehr Spaß. Spontan haben wir ein kleines Bowcamp organisiert, unsere Freunde vom Bogensportverein Hohe Heide eingeladen und 2 Tage lang unsere Bear Bögen zum Glühen gebracht.

Lagerfeuer

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Am Lagerfeuer wärmen, essen und schnacken

Wie immer der zentrale Punkt im Bowcamp. Hier wurde geklönt, auf der Grillschale gegrillt, dem Dudelsack gelauscht und sich 1 oder 2 Bierchen gegönnt. Hier war ein ständiges Kommen und Gehen zu beobachten. Schön, daß so viele Freunde die Tage über spontan vorbeigeschaut haben.

Fred Bear Bögen

Gleich 3 Bear Bögen haben wir zum Glühen gebracht:

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Der schnellste Bogen aus dem traditionellen Sortiment von Bear Archery: der Cheyenne

Den neuen Bear Langbogen Ausable. Dank des Reflex/Deflex Designs und der mit Bambus ausgestatteten Wurfarme ein unglaublich effektiver Langbogen ohne Handschock.

Der „Trainer“ schoß sich mit dem Bear Super Kodiak die Finger wund. Das unverwechselbare Design der Kodiak-Serie verwendet Bear schon seit Jahrzehnten. Massives Griffstück, sehr schußruhig und ein Garant für ein unverwechelbares Bogenerlebnis.

Hacki hat aus seiner Bogenkiste den Fred Bear Cheyenne herausgekramt. Das Modell stammt aus 2011. Erkennbar an dem grünem Holz. Seit 2012 setzt Bear hier auf das rote Design. Der Cheyenne sei allen empfohlen, die wert auf einen besonders schnellen Bogen legen. Sehr leicht, aber auch nervös. Für Fortgeschrittene mit sauberer Technik!

Die Nächte im Tipi verbracht

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Warm und viel Platz: Tentipi mit Zeltofen

Viele Freund haben uns für verrückt erklärt bei nächtlichen Temperaturen bis -10°C draußen zu übernachten. Sie kennen alle nicht dem Komfort eines Tentipi-Zelt mit Zeltofen.
Ist der Ofen erst einmal in Betrieb ist es auch bei äußeren Minusgraden innen so warm, daß man locker im T-Shirt sitzen kann. Mann, Frau, Kind und Hund haben es genossen!

Da es aber sofort kalt wird, sobald der Ofen aus ist, muß einer die Nacht über Feuerwache halten. Hier empfehlen sich Holz- oder Kohlebriketts, damit man nicht so oft nachlegen muß.

Fazit

Schöne Aktion! Wunderbar zum Akku-Aufladen – leider hat das Jahr nur 52 Wochenenden – aber Platz für 1-3 Bow Camps sollte man immer reservieren!

Wintertipilager 2011

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Mittlerweile haben auch die letzten hartgesottenen Outdoorhaudegen ihre Tipis eingepackt und sich auf den Heimweg gemacht. Sie waren dem Ruf von Albert Dörp von „absolut canoe“ gefolgt, der auch dieses Jahr wieder das legendenumwobene Wintertipilager einberufen hatte.

Winterlager in der Lüneburger Heide

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Pfannkuchen für traditionelle Lagerfreunde

Im Zeitalter ultraleichter und hoch technischer Outdoorausrüstung mutete diese konzentrierte Zusammenballung von Liebhabern traditioneller Outdoorausrüstung wie eine Reise in die Vergangenheit an und erinnerte an die Anfänge der Outdoorbewegung, als die Ausrüstung noch überwiegend aus Baumwolle bestand und das Kochen  rustikal im Holzfeuer erfolgte.

Mit Tipi und Ofen der Kälte getrotzt

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Die Kälte hatte keine Chance die Stimmung zu trüben

Trotz der sportlichen Temperaturen von unter -10°C war in allen Ecken des Winterlagers gute Laune und viel Wärme anzutreffen. Das lag vor allem an den sympathischen Menschen, die ihre Tipis, Lavvus und Kohten von Helsport und Tentipi mit verschiedenen Ofentypen kräftig einheizten.

Wem es in seiner „Burg“ zu warm oder langweilig wurde, traf sich im Zentrum des Lagers am Lagerfeuer, um sich in geselliger Runde auszutauschen und selbstgemachte Spezialitäten zu kosten.

Spaß für Groß und Klein – in der Wildnisschule

Der eine oder andere erinnert sich noch daran, wie es damals war, seine erste Nacht im Zelt zu verbringen und mit den Eltern erste Wildniserfahrungen zu sammeln. Auch in diesem Jahr zählten wieder viele Kinder zur Schar der Abenteurer, die es ich nicht nehmen ließen beim Auf- und Abbau tatkräftig mitzuwirken, Gemüse zu schneiden, den Ofen zu heizen oder selber Feuer zu machen. Fernab von Spielekonsolen und technischem Hexenwerk freuen sich Outdoorseelen an Kindern, die nicht verlernt haben, sich an einfachen Dingen zu erfreuen.

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Papa, laß mich mal! Das 1mal1 der Wildnisschule: Feuer machen.

Großer Anklang beim Bogenschießen

Was paßt besser zu traditionellem Zelten als traditionelles Bogenschießen?

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Pfeile schwirren durch die Luft – Bogenspaß mit Wildnissport

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen „absolut canoe“ und Wildnissport kamen die Wintercamp-Teilnehmer in den Genuß, sich ausgiebigst dem Thema Bogenschießen zu widmen. So hatte Wildnissport seine Bogenkammer geöffnet und einen Bogenstand eingerichtet, der großen Andrang fand und vielen Teilnehmern einen Einstieg in die Bogensportwelt ermöglichte.

Das NDR war auch Live dabei

Thomas Stahlberg hat es sich auf seiner Regional-Tour durch Niedersachsen nicht nehmen lassen, dem 3. Wintertipilager einen Besuch abzustatten und sich echte Outdoor-Winteratmosphäre abzuholen. Dabei ging es für ihn auch gleich zur Sache. Denn mit einfach nur abfragen, wie sich das Lagerleben so anfühlt und wie man „Pipi im Tipi“ macht, wäre er dann doch zu einfach bei weggekommen.

Wer den Beitrag nachhören möchte, wird auf der Seite des NDR fündig.

 

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Thomas Stahlberg vom NDR muß durch die Wildnisschule