5. Wintertipilager in der Lüneburger Heide

Wildnissport hat es sich auch dieses Jahr nicht nehmen lassen, an dem vom Absolut-Canoe organisierten 5. Wintertipilager in Kreutzen, Lüneburger Heide, teilzunehmen. In der Szene der traditionellen Camper hat sich dieses Event, das jedes 2. Februar-Wochenende stattfindet, rumgesprochen und mehr als etabliert: 55 Tipis und 105 Teilnehmer sprechen für sich.
Bei eisigen Temperaturen und pünktlich sich zum Wochenende einstellenden Schneefall gab es echte Winterlager-Atmosphäre zu erleben. Der Kälte wurde im Tipi mit Zeltofen und draußen mit Lagerfeuer in Feuerkörben getrotzt. Gegrillt wurde auf der Grillschale, vielerorts kam auch der gußeiserne Dutch Oven zum Einsatz.
Einer der Höhepunkte war das gemeinschaftliche Potlach im großen Tentipi-Gesellschaftszelt, zu dem viele Köche ihren Beitrag geleistet haben.
Dann gab es Live-Musik, eine Cocktail-Bar, einen Vortrag von jeveradventure und jede Menge gute Stimmung und entspannte Atmosphäre. Empfehlenswert!

Kleines spontanes Bow Camp mit Fred Bear Bögen


Seit dem der Winter hier in der Lüneburger Heide eingetroffen ist und so richtig knackige Temperaturen auf das Thermometer bringt, machen die Wochenenden den Wildnissportlern noch mehr Spaß. Spontan haben wir ein kleines Bowcamp organisiert, unsere Freunde vom Bogensportverein Hohe Heide eingeladen und 2 Tage lang unsere Bear Bögen zum Glühen gebracht.

Lagerfeuer

Am Lagerfeuer wärmen, essen und schnacken

Wie immer der zentrale Punkt im Bowcamp. Hier wurde geklönt, auf der Grillschale gegrillt, dem Dudelsack gelauscht und sich 1 oder 2 Bierchen gegönnt. Hier war ein ständiges Kommen und Gehen zu beobachten. Schön, daß so viele Freunde die Tage über spontan vorbeigeschaut haben.

Fred Bear Bögen

Gleich 3 Bear Bögen haben wir zum Glühen gebracht:

Der schnellste Bogen aus dem traditionellen Sortiment von Bear Archery: der Cheyenne

Den neuen Bear Langbogen Ausable. Dank des Reflex/Deflex Designs und der mit Bambus ausgestatteten Wurfarme ein unglaublich effektiver Langbogen ohne Handschock.

Der „Trainer“ schoß sich mit dem Bear Super Kodiak die Finger wund. Das unverwechselbare Design der Kodiak-Serie verwendet Bear schon seit Jahrzehnten. Massives Griffstück, sehr schußruhig und ein Garant für ein unverwechelbares Bogenerlebnis.

Hacki hat aus seiner Bogenkiste den Fred Bear Cheyenne herausgekramt. Das Modell stammt aus 2011. Erkennbar an dem grünem Holz. Seit 2012 setzt Bear hier auf das rote Design. Der Cheyenne sei allen empfohlen, die wert auf einen besonders schnellen Bogen legen. Sehr leicht, aber auch nervös. Für Fortgeschrittene mit sauberer Technik!

Die Nächte im Tipi verbracht

Warm und viel Platz: Tentipi mit Zeltofen

Viele Freund haben uns für verrückt erklärt bei nächtlichen Temperaturen bis -10°C draußen zu übernachten. Sie kennen alle nicht dem Komfort eines Tentipi-Zelt mit Zeltofen.
Ist der Ofen erst einmal in Betrieb ist es auch bei äußeren Minusgraden innen so warm, daß man locker im T-Shirt sitzen kann. Mann, Frau, Kind und Hund haben es genossen!

Da es aber sofort kalt wird, sobald der Ofen aus ist, muß einer die Nacht über Feuerwache halten. Hier empfehlen sich Holz- oder Kohlebriketts, damit man nicht so oft nachlegen muß.

Fazit

Schöne Aktion! Wunderbar zum Akku-Aufladen – leider hat das Jahr nur 52 Wochenenden – aber Platz für 1-3 Bow Camps sollte man immer reservieren!