Buchenholzteer – Lockmittel – es funktioniert!

Bei Jägern ist mittlerweile Buchenholzteer als effektives Lockmitel für Schwarzwild und auch für Rotwild weit verbreitet. Besonders für mit Buchenholzteer präparierte Mahlbäume sind die Schwarzkittel außerordentlich dankbar. Der Teergeruch zieht die Sauen quasi magisch an und erhöht deutlich die Wahrscheinlichkeit auf dem Ansitz an der Kirrung bzw. am Mahlbaum Beute zu machen.

Oftmals wird Buchenholzteer in bezug auf seine Wirksamkeit als „Teufelszeug“ beschrieben. Auch wenn es zur Dosierung vielerorts unterschiedliche Angaben gibt, reichen ein paar Spritzer aus, um die Wildschweine aus dem Unterholz zur Kirrung zu locken und sie möglichst von den Feldern fernzuhalten.

Buchenholzteer Lockmittel für Schwarzwild und Rotwild

Bei der Anwendung gilt es vorsichtig zu arbeiten, denn das Zeug kleckert gerne einmal auf Schuhe oder Kleidung und ist extrem schwer wieder abzubekommen. Die Abfüllung für die Dosierung sollte am besten vorher erfolgen. Zum Beispiel zu Hause in Ruhe eine Konservendose befüllen und diese in einen 5-10 Liter Eimer stellen. Dazu einen Pinsel mit langem Stiel wählen – so erhöhst Du die Wahrscheinlichkeit wieder „sauber“ aus dem Revier zu kommen. Bitte bedenke, dass Du den Mahlbaum sorgsam auswählst. Ein mit Buchenholzteer eingepinselter Baum wird stark frequentiert und ziemlich in Mitleidenschaft durch intensives „Schubbern“ und Reiben gezogen. Dies führt auf lange Sicht zum Abreiben der Rinde / Borke und somit zum Totalverlust des gewählten Baums. Am besten einen minderwertigen Baum nach Absprache mit dem Revierinhaber auswählen!

Die Wirkdauer beträgt mehrere Wochen. Einmal angewendet, haftet der intensive Teergeruch für lange Zeit und muß nur in langen Intervallen wieder aufgefrischt werden. Bei Schwarzwild empfiehlt es sich, den Mahlbaum möglichst von tief bis über Wildschweingröße einzupinseln, damit das Lockmittel nicht komplett abgerieben wird. Bei Rotwild kann man gerne auch in 1,50 Höhe pinseln, da der Hirsch den Geruch gerne an seinem Geweih trägt.


Wildnissport präsentiert Fjäll Räven Hunting Kollektion

Nachhaltig produzierte Jagdbekleidung und -ausrüstung

Bereits zum 4. Mal präsentiert Wildnissport die Fjäll Räven Hunting Kollektion auf Europas größter Jagdmesse, der Jagd und Hund in Dortmund.

Im Zeitraum vom 29. Jan bis 3. Feb 2019 kannst Du uns in Halle A4 Stand C18 besuchen und Dir einen Eindruck von der nachhaltigen Jagdbekleidung und -Jagdausrüstung aus Schweden machen.

Schau doch einmal vorbei und überzeuge Dich von der hohen Qualität und der umfangreichen Ausstattung. Außerdem auf dem Stand:

GATEAWAY1 Gummistiefel
Hochwertige, robuste und Neopren-gefütterte Jagdgummistiefel aus Skandinavien

DARN TOUGH Socken
Merinosocken mit 40 Jahren Garantie!

SVALA Unterwäsche
Finnische Merinounterwäsche mit überragendem Tragekomfort!

Jagdliche Wechselbäder – die Jagdsaison neigt sich dem Ende…

Das Wetter ist mehr als bescheiden. Was bin ich froh, dass ich das morgige Saudrücken schon frühzeitig abgesagt habe. Was war ich gibberig im Oktober auf die erste Drückjagd im Jahr. Die Vorfreude setzte schon zu Ende der Hirschbrunft ein. Ja, und dann ging es richtig los. In der Woche, am Samstag und auch mal sonntags. Zu den Hotspots, den Samstagen im November/Dezember, stapelten sich die Einladungen. Um nichts ins Schleudern zu kommen, hilft mir ein einfaches Prinzip: Die erste Jagd, die ich zu einem bestimmten Termin zugesagt habe, bleibt immer topgesetzt. Selbst wenn danach Einladungen kommen, die deutlich mehr versprechen. Das bewahrt vor Erklärungsnöten.

Wer Zeit und Möglichkeit (und vielleicht noch einen guten Hund) hat, ist in den beiden letzten Monaten des Jahres jagdlich mehr als ausgelastet. Unterdessen wird auch der Januar für Drückjagden intensiv genutzt. Für mich ein zweifelhaftes Vergnügen. Schon bei den ersten Jagden im neuen Jahr tauchten Bachen mit Streifenhörnchen auf. Eine doppelte Gefahr: Wer in den wenigen Drückjagd-Augenblicken nicht die Zitzen oder den Mini-Nachwuchs entdeckt und abdrückt, begeht einen schweren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Von der persönlichen Belastung durch einen solch verhängnisvollen Schuss mal ganz abgesehen. Auch für die Hunde besteht Gefahr, weil Wildschweinmütter sehr aggressiv ihren Nachwuchs verteidigen.

Eigentlich war für mich der Januar immer ein Nachlesemonat. Auf der Einzeljagd wurde noch das eine oder andere Stück erlegt und so der Abschussplan komplettiert. Das sorgt auch für weniger Unruhe im winterlichen Revier. Nach den ganzen Großereignissen freut man sich wieder richtig auf die besinnliche Einzeljagd. Es ist wie immer: Wenn man etwas sehr ausgiebig genossen hat, sehnt man sich nach dem Kontrastprogramm. Deshalb bin ich mir sicher: Spätestens im Herbst steigt wieder die Vorfreude auf die großen gemeinsamen Jagden im Wald.

WildnisSpot Hirschbrunft in der Lüneburger Heide mit Wildnissport & Fjäll Räven


NEUER WILDNISSPOT „Urtypen – Hirschbrunft in der Heide“

Während der Hirschbrunft im Oktober 2018 hat Sebastian Sebastian Steinbrink-Minami von Hunting Film Creatives unser Wildnissport Pro Team (Jutta, Hermann und Rolf) mit der Kamera begleitet und die schönsten Szenen zu einem Spot verarbeitet.

Es waren einzigartige Momente, die draußen zusammen erlebt werden konnten. Wahre Rothirsch Urtypen zogen ihre Fährte durch die Lüneburger Heide, und die Pro Team Jäger und Hundeführer genießen den Anblick von starken Hirschen und stimmungsvollen Natureindrücken.

WildnisSpot powered by Fjäll Räven

Rotwild gilt als eine der faszinierendsten Wildarten in Deutschland, und unser Wildnissport-Shop liegt mitten in einem der größten Rotwildeinstandsgebiete von Deutschland. Dieser Film zeigt aber auch was uns an- und zur Jagd treibt: Teil der Natur sein, Wild sehen und intensiv erleben, und anschließend die Eindrücke mit gleichgesinnten Freunden teilen.

Mit dabei ist natürlich ausgesuchte Jagdbekleidung aus der Fjällräven Jagdkollektion. Gefällt Dir dieser Spot, freuen wir uns riesig über Dein Like und ein Abo! Hier der Link zu den Produkten der Fjäll Räven Jagdkollektion und der unvergleichlichen Numbers Serie

Übrigens! Echt gute Jagdhose : Lappland Hybrid Trousers

Jagdfilm Rezension: Wem gehört die Jagd?

Schöne Bilder, aber kein Burner

Selten hat es soviel Vorschusslorbeeren für einen Film von jagdlicher Seite gegeben wie für den Streifen „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur“ von Regisseurin Alice Agneskirchner. Der Deutsche Jagdverband und die jagdlichen Medien inszenierten eine gewaltige Vorberichterstattung. Dementsprechend hoch die Erwartungen. Wahrscheinlich waren die jagdlichen Multiplikatoren froh, mal nicht in die Pfanne gehauen zu werden, wie es üblicherweise bei der medialen Jagd-Darstellung sonst an der Tagesordnung ist.

Den Kinostart habe ich leider verpasst, deshalb war ich froh, dass mir ein Freund eine DVD-Fassung überließ. Schon am gleichen Abend verdrängte diese Scheibe das TV-Abendprogramm. Doch schon nach kürzester Zeit breitete sich eine gewisse Lethargie aus. Die Szenen wirken künstlich langgezogen und wirklichkeitsfremd, einordnende Kommentare fehlen. Durch den ganzen Film galoppieren geisterhaft Wölfe, die so nah oder von einer Drohne gefilmt wurden, dass der Eindruck von Wildtieren kaum aufkommen kann. Für die Situation der Jagd in Deutschland werden den Sonderverhältnissen von Gams und Rotwild in den Bergen überbetont.

Großes Geschick bewiesen die Filmemacher beim Casting: Die Darsteller im Film, vor allem die Jäger, kommen recht sympathisch rüber. Beim emotionsgeladenen Thema Jagd fast noch wichtiger als die besten Argumente. Doch erst im Abspann ist zu erfahren, wer die Protagonisten sind und welche Positionen sie vertreten. Keine gute Lösung. Das Konzept dieses Filmes krankt daran, sich nicht zwischen Heimatfilm mit schönen Naturbildern und einer Dokumentation entscheiden zu können. Und es fehlt ein erkennbarer Rahmen, der zum Beispiel den Auftritt der „Crazy Girls“ in Kanada einordnet, die mit ihrer Natürlichkeit eine echte Bereicherung sind.

Eine Erleuchtung, eine wegweisende Betrachtung der Jagd ist dieser Film nicht. Und das Schlimmste, was man so einem Werk vorwerfen kann, es ist stellenweise ziemlich langatmig. Es überrascht nicht, dass es nach dem lauten Bohei vorweg nach dem offiziellen Filmstart sehr ruhig wurde. Dieser Streifen ist durchaus ansehnlich, und er macht auch nichts kaputt, aber bewegen wird er leider auch nichts.

Drückjagd: Halali und Hut ab – eine Frage der Ehre?

Bricht einem keinen Zacken aus der Krone – Hut ab beim HALALI !

Hut ab?!

Im letzten Licht funkelt das herbstliche Laub im Hintergrund. Die Strecke ist gelegt. Die Jagdkorona steht an einer ansehnlichen Strecke. Brüche werden überreicht, die Wildarten verblasen. Nach Schlussworten des Jagdleiters endet das Szenario im Schein der Streckenfeuer mit den Hornsignalen „Jagd vorbei“ und „Halali“. Bei Letzterem ziehe ich unwillkürlich den Hut. Ich bin es gewohnt, für diese Geste einige irritierte Blicke meiner Mitjäger einzufangen. Trotzdem folgen einige zögernd meinem Beispiel. Macht es der Jagdleiter vor, folgt ihm meistens die ganze Jagdgesellschaft.

Ein Jagdkundiger belehrt mich beim Gang zum Auto, dass dieses „Hut ziehen“ nicht nötig, nach den ungeschriebenen jagdlichen Regeln eigentlich sogar Blödsinn sei. Das tue man nur bei Beerdigungen von Menschen, nicht beim Streckelegen von Wild. So sehr mich dieser Typ auch nervt, im Kern hat er recht – so sind die allgemeinen Gepflogenheiten.

Doch müssen wir alles über einen Kamm scheren, muss alles in Reih und Glied nach einem Muster erfolgen wie beim Militär. Wir brechen an einem solchen Tag mit viel Vehemenz in den Lebensraum der Wildtiere ein und versuchen möglichst effektiv Strecke zu machen. Das ist sinnvoll und beschert uns jagdliche Spannung mit hohem Erlebniswert. Diese Erregungskurve ist spätestens beim Streckelegen wieder abgeklungen. Unsere jagdliche Freude, unser Erfolg hat den Wildtieren, die dort liegen, das Leben genommen. Das ruft bei mir eine Mischung aus Dankbarkeit und Demut hervor. Deshalb spüre ich diese innere Bedürfnis, mich vor diesen Geschöpfen, die diesen Tag nicht überlebt haben, zu verneigen. Den Hut zu ziehen.

Einige aus meinem jagdlichen Umfeld meinen, ich sei ein jagdliches Weichei geworden. Vielleicht haben sie damit recht. Denn es schwingt in dieser Geste auch ein gewisses Bedauern mit. Aber ist das denn so schlimm? Ist das ein Zeichen von Schwäche? Eine innere Einstellung muss nicht mehrheitsfähig sein. Obwohl – ich würde mich freuen, wenn alle unserem Wild bei dieser Gelegenheit auf diese Art die letzte Ehre erweisen würden. Ich finde, unser Wild hat das verdient.

Geruchstarnung für die Jagd – Empfehlung!

 
Die ABZORBER2™ Scent Control (SCAB Technologie) von Sentz neutralisiert menschliche Gerüche und macht Dich für das Wild „witterungsunsichtbar“. Außerdem eliminiert die UV-Absorbtions-Technologie die UV-Reflektion, die Dich für das Wild „leuchten“ läßt! Alle Sentz Produkte findest Du HIER.

Neue echt gute Neopren-Gummistiefel!

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Gateway1 auf der IWA

Aufbau

Gateway 1 Gummistiefel im Querschnitt

Die Gummistiefelhersteller von Gateway 1 aus Dänemark haben sich auf der IWA bestens präsentiert und müssen sich in keinem Fall auf dem Outdoor Markt verstecken. Die mit Neopren gefütterten Stiefel stehen quallitaiv gut dar und kommen mit Varianten von 3 – 5 mm in Kurzschaft-, Halbschaft- und Vollschafthöhen daher.

Das für die Gateway 1 – Gummistiefel verwendete Japan-rubber™, eine aus mehrere Schichten Naturgummi in einer speziellen Netz-Laminierung, sorgen für besondere Strapazierfähigkeit und Schutz.
Lynx ICEGRIP™ ist eine besonderer Sohlenaufbau der nicht nur bei extremen Temperaturen seine Haltbarkeit unter Beweis gestellt hat sonder auch dank der Zweiwege-Bodenhaftung (zwei Gummimischungen) seine Griffigkeit.

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Aktuell befinden sich 12 Modelle mit super Preis- Leistungsverhältnis in Deinem Wildnissport-Shop!

Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit mit einem starken Gummistiefelhersteller!

 

Neuer Wildnissport Flyer 2017/2018

Der neue Wildnissport-Flyer ist raus!
Hier findest Du echt gute und ausgewählte Bekleidung, Schuhe und Ausrüstung für Dein Wildnis-Abenteuer von Outdoor Tour über Jagdeinsatz bis Expedition. Hochwertige und zig-fache Hersteller wie Meindl, Fjäll Räven, Härkila, Aigle, Woolpower, Baffin, Kamik und Seeland sind diesmal dabei:

Wildnissport Flyer 2017/21018

Wildnissport Flyer 2017/21018

Pferd und Jagd Messe Nachlese – Wildnissport sagt Danke!

Eine belebte Woche auf der „Pferd und Jagd“ Jagdmesse in Hannover liegt hinter uns. In den Tagen von Donnerstag bis Sonntag konnten sich unsere Standbesucher einen Überblick über die neue Fjäll Räven Hunting Kollektion machen und außerdem mit Winterschuhen von Meindl und Hanwag ausrüsten. Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass so viele Wildnissportkunden bei Ihrem Gang über die Messe extra für eine kleinere Plauderei am Wildnissport Stand vorbeigekommen sind 🙂

WIldnissport grüßt seine Kunden von der Jagdmesse Pferd und Jagd

WIldnissport grüßt seine Kunden von der Jagdmesse Pferd und Jagd

Das Wildnissport Team möchte sich bei allen langjährigen und neuen Wildnissport Kunden für ihre Zeit und Treue bedanken. Danke auch an Fjäll Räven für die Partnerschaft / Standunterstützung und den neuen Hosentisch, der sich im Verkauf mehr als bewährt hat!

Jetzt freuen wir uns auf die Jagd und Hund Jagmesse in Dortmund vom 31. Janar bis 5. Februar. HIer werden wir dann mit zwei Ständen vertreten sein, und Dir neben der Fjäll Räven Hunting Kollektion ein noch größeres Sortiment an Winterschuhen und die legendären Smocks des neuseeländischen Jagdausrüsters Ridgeline präsentieren.