Wildnissport TV-Tipps: 17.02. – 02.03.2018

TV Tipps

Die Serra de Tramuntana ist eine ausgedehnte Gebirgskette mit einer spektakulären Landschaft, geprägt von aussichtsreichen Gipfeln über 1.000 Meter und einer wild zerklüfteten Küste mit steilen Kalksteinklippen. Im Tramuntana-Gebirge ist die Vegetation noch ursprünglich und die Natur noch weitgehend intakt.

Der Gebirgszug ist daher auch geschütztes UNESCO Welterbe. Quer durch die Serra de Tramuntana führt der europäische Fernwanderweg GR 221, der auch „Ruta de Pedra en Sec“ – Trockensteinmauerweg – heißt, da er oft auf mauergestützten Pfaden, die die Steilhänge landwirtschaftlich nutzbar machen, verläuft. Vorgestellt wird dieser wunderschöne Wanderweg mitten im Herzen Mallocas am 02.03. um 20:15 Uhr im Fernsehen des Hessischen Rundfunks (HR).

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Samstag HR 20:15 Abenteuer Blauer Planet Ein gewaltiges Spektakel spielt sich vor der Ostküste Südafrikas ab: Haie und Delfine peitschen durch das Wasser Vögel stürzen sich kopfüber in die Fluten. Der Grund dass sich die Fischjäger hier so zahlreich versammeln ist eines der grandiosesten Schauspiele im Tierreich: Der größte bekannte Sardinenschwarm der Erde versammelt sich jedes Jahr genau hier vor der Küste. Die Forscherin Birgit Peters und der Tierfilmer Thomas Behrend versuchen gemeinsam mit Wissenschaftlern Licht in dieses beeindruckende Naturphänomen zu bringen.
Sonntag 3SAT 14:45 Winterarbeiten im Schweizer Nationalpark – mit Parkwächtern unterwegs Im März 2014 wird „Gelb 6" von einer Lawine erfasst. Die Schweizer Nationalparkwächter Domenic Godly und Claudio Irniger finden den toten Steinbock und nehmen ihm das GPS-Halsband ab. Das ist eine ihrer Arbeiten während der Wintermonate. Die Parkwächter sind die einzigen die durch die winterliche Stille des Nationalparks schreiten dürfen für andere ist der Park in den Wintermonaten geschlossen. Die Dokumentation begleitet sie auf ihren Touren.
Montag 3SAT 20:15 Delfine in der Haifischbucht In der Shark Bay in Westaustralien lebt eine der größten Delfin-Populationen der Welt. Die geschützte Bucht mit ihrem reichen Nahrungsangebot ist bevorzugter Lebensraum der Großen Tümmler. Hier findet die US-amerikanische Delfin-Forscherin Janet Mann ideale Bedingungen um die Meeressäuger zu beobachten. Das Film-Team begleitet die Arbeit von Janet Mann und ihrem Team. Erstmals konnte die Schwangerschaft eines Delfin-Weibchens hautnah gefilmt werden.
Dienstag WDR 20:15 Abenteuer Erde: Mythos Kongo – Fluss der Extreme Der Fluss der alle Flüsse verschluckt – so nennen ihn die Einheimischen. Tatsächlich ist der Kongo gemessen an seinen Wassermassen der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias auf seiner Reise nach Westen wird der Fluss immer größer immer gewaltiger und mit ihm seine Tiere: Der Schuhschnabel lauert im dichten Papyrus. Meterlange Pythons gehen auf Bäumen auf Beutejagd gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser.
Mittwoch NDR 20:15 Expeditionen ins Tierreich: Schottland – Herbe Schönheit am Atlantik Großbritanniens nördlichste Region hat eine faszinierende Natur und Tierwelt zu bieten. Spektakuläre Flugaufnahmen zeigen die Highlands und einige der mehr als 500 Inseln. Hochstabilisierte Kameras und erfahrene Piloten die schon für die „Harry Potter"-Produktionen im Einsatz waren feiern die ganze Schönheit der schottischen Landschaft.
Donnerstag NDR 20:15 Der Bismarck-Archipel – Tropisches Paradies mit deutscher Vergangenheit Noch gibt es sie die letzten weißen Flecken auf der Landkarte. Vor der Ostküste Papua-Neuguineas liegt eine kaum bekannte Inselwelt. Sie besticht durch eine faszinierende Landschaft aus Urwäldern Vulkanen und Stränden. Über 200 Inseln gibt es im Bismarck-Archipel die meisten davon unbewohnt. 1884 wurde der Archipel zum deutschen Schutzgebiet erklärt. In der Kolonie entstand die einzige deutsche Kreolsprache das geheimnisvolle „Unserdeutsch". Péter Maitz Linguistik-Professor aus Augsburg besucht die alte Mission von Vunapope. Im Kolonialarchiv sucht er nach Spuren der verschollenen Sprache und den letzten Überlebenden die diese Sprache noch sprechen.
Freitag SWR 20:15 Winterabenteuer im Allgäu Winter im Allgäu. Moderatorin Annette Krause erkundet die Hörnergruppe im Süden des Landes und erlebt ein echtes Wintermärchen. Dabei begegnet sie vielen Menschen und Urlaubern die aus Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz stammen. Sie haben diese Allgäu-Orte für sich entdeckt.

Samstag

HR 20:15 Abenteuer Blauer Planet Teufelsrochen oder Riesenmanta wie sie wegen ihrer enormen Spannweite auch genannt werden sind eigentlich zu groß um selbst gejagt zu werden. Doch vor der Küste Mosambiks versammeln sich Tiere in großer Zahl die alle riesige Bisswunden haben. Woher stammen die Verletzungen? Warum kommen sie hier zusammen? Ein deutsches Expeditionsteam aus Tauchern und Forschern allen voran der Tierfilmer Thomas Behrend begibt sich auf Spurensuche im Indischen Ozean und kommt mit jedem Flossenschlag der Wahrheit näher.
Sonntag 3SAT 13:30 10.000 Kilometer Russland – Unterwegs nach Sibirien Russland vor der Präsidentschaftswahl. Das ZDF begibt sich auf große Reise: 10.000 Kilometer mit dem Auto von Moskau nach Wladiwostok. Auf der Suche nach Menschen und ihren Geschichten. Bereits 2007 durchquerten ZDF-Korrespondenten auf dieser Route das Land. Jetzt haben sich Britta Hilpert und Winand Wernicke erneut auf den Weg gemacht. Sie treffen Menschen von damals wieder lassen sich erzählen was sich in Russland seitdem verändert hat.
Montag 3SAT 14:05 Mythos Amazonas – Grüne Hölle oder Paradies? Lange galt der größte Regenwald der Erde als „Grüne Hölle" heute ist der Amazonas ein Wunderwerk der Natur. Wie wich die Angst der Bewunderung? Wie leben Indianer und Tiere mit der Natur? Ein grüner Ozean aus Bäumen feucht und düster unzugänglich und bedrohlich eine Welt voller Gefahren mit giftigen Tieren und Pflanzen – so erschien den Europäern einst der Amazonas. Der Brite Alfred Russel Wallace brachte ihnen die paradiesische Seite Amazoniens näher.
Dienstag WDR 20:15 Abenteuer Erde: Mythos Kongo – Im Reich der Menschenaffen Zwei weitere nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Und ihre Evolution hat der Kongo Fluss entscheidend geprägt: Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform – eine ganz andere als die der Schimpansen: Während Schimpansen gewalttätig werden können um Konflikte zu lösen nutzen Bonobos stattdessen Sex! Erstmals vergleicht der Film das Sozialverhalten der drei großen Primaten des Kongos – mit überraschenden Ergebnissen!
Mittwoch NDR 20:15 Romantisches Mecklenburg – Tausend Seen und ein Meer Zwischen Elbe und Darß liegt ein weites Land mit Rapsfeldern dunklen Wäldern alten Alleen und herrschaftlichen Gutshäusern mit tausend Seen und einem Meer: Mecklenburg. Tierfilmer Christoph Hauschild hat atemberaubende Aufnahmen von jagenden Seeadlern und balzenden Schwarzstörchen gemacht. Mit der Kamera blickt er in die Kinderstuben von Rohrweihe Siebenschläfer und Eisvogel.
Donnerstag NDR 20:15 mareTV: Tasmanien – Australiens größte Insel Grünes Land und schroffe Felsen sanft und exotisch: Tasmanien Australiens bekannteste und größte Insel ist vielseitig wie ein kleiner Kontinent. Der sechste australische Bundesstaat ist eine faszinierende Welt umtost von der Tasmanischen See zerzaust vom stetigen Westwind und bewohnt von höchst eigenwilligen Menschen. Vor rund 200 Jahren wurde „Australiens kleiner Kontinent" zur neuen Heimat von Strafgefangenen Auswanderern Glückssuchern und Exzentrikern. MareTV begibt sich auf die Spuren ihrer Nachfahren.
Freitag HR 20:15 Die Bergwelt Mallorcas – Wandererlebnis Tramuntana Mallorca ist nach wie vor die Lieblingsinsel der Deutschen. Viele kennen von Mallorca jedoch nur Strand und Meer. Dabei hat die Insel noch ein zweites ein ganz anderes Gesicht: das unbekannte stille Mallorca – abseits der großen Touristenströme. Im Westen der Insel wartet ein spannendes Wanderparadies.

Wildnissport TV-Tipps: KW 46 (10.11. – 16.11.)

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Die Wildnis steht im Mittelpunkt der Fernsehlandschaft in dieser Woche. Es beginnt mit dem „Wilden Skandinavien“ am Montag, gefolgt vom „Wilden Rhein“ und der „Wilden Donau“ am Dienstag und Mittwoch. Am Donnerstag und am Samstag wird dann noch die „Elbe“ von Ihrer wilden Seite gezeigt.

Der Tipp der Woche führt uns jedoch an Europas Küsten, wo ein wirklich kritisches Thema beleuchtet wird: Der Atommüll der in der Nachkriegszeit einfach im Meer versenkt wurde ist eine tickende Zeitbombe. In 3SAT wird dieses Thema um 16:15 unter die Lupe genommen.

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Montag BR 14:15 Wildes Skandinavien – Finnland Im Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland – ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es noch Braunbären und Wölfe. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen können auch Wölfe leben – im Rudel trauen sie sich einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen hat Seltenheitswert da es dort nur noch 150 Tiere gibt. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz und Gleithörnchen bemühen sich um die Gunst eines Weibchens. Verlassene Spechthöhlen sind nicht nur bei Gleithörnchen beliebt. Auch Schellenten nutzen sie um darin ihre Küken auszubrüten. „Wildes Skandinavien – Finnland" gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen Bären und Wölfe Luchse und Vielfraße. Die beiden Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre außerordentlich detailliert Tierverhalten dokumentiert. Hierfür wurden sie beim Wildlife Film Festival in Missoula bereits mit fünf Auszeichnungen geehrt.
3SAT 16:15 Versenkt und vergessen – Atommüll vor Europas Küsten Es war ein ungleicher Kampf mit Schlauchbooten gegen Frachter: Greenpeace-Umweltaktivisten wollten die Verklappung von Atommüll auf hoher See stoppen. Fässer mit radioaktiven Abfällen wurden damals einfach über Bord geworfen. Erst in den 1980er Jahren als die Öffentlichkeit erfuhr was da auf See geschah gewann die Umweltorganisation: Der Druck auf die Politik wurde zu groß. Die Versenkung von Atommüll wurde eingestellt und weltweit verboten. Heute sind die mehr als 100.000 Tonnen radioaktiven Abfälle die auf dem Meeresgrund vor Europa liegen längst vergessen. Früher wurden die Versenkungsgebiete noch regelmäßig untersucht. Meeresboden Wasser und Fische wurden auf Radioaktivität kontrolliert. Tatsächlich fanden Forscher dabei Radionuklide die darauf hindeuten dass manche Fässer bereits leck geschlagen sind.
Dienstag 3SAT 17:45 mare TV – Reportage: Bulgariens Schwarzmeerküste Kilometerlange Strände einladende Buchten und bewaldete Berge – „Vorgarten Gottes" nennen die Bulgaren ihr Land. Georgi ein ehemaliger Matrose nahm das mit dem „Vorgarten Gottes" wörtlich. Nachdem er an der Schwarzmeerküste „vor Anker ging" übernahm er eine Kneipe. Er bepflanzte sie mit den exotischsten Gewächsen. Nun gleicht seine „Bar Tropical" dem Garten Eden. Das bulgarisch-orthodoxe Kloster von Pomorie ist das einzige noch bewohnte an Bulgariens Küste. Vielleicht harren die Mönche bis heute aus weil die Gegend bestens für den Weinanbau geeignet ist. Mit ihrem „Grosdowa Rakija" ihrem Traubenschnaps und ihrer bulgarischen Gastfreundschaft halten sie sich seit langem wirtschaftlich über Wasser.
ARTE 18:25 Wilder Rhein – Von den Burgen bis in die Berge Wie Perlen an einer Schnur reihen sich unzählige Naturschätze entlang des Rheins aneinander. Obwohl die Rheinregion seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und der Fluss ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wurde existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle saftige Wiesen und schattige Schluchten sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt an Landschaften ist der Grund dafür dass der Rhein so vielen Tieren einen Lebensraum bietet wie kein anderer Fluss Europas – trotz Flussbegradigung und -regulierung Chemieunfällen Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte.
Mittwoch ARTE 18:25 Wildes Deutschland – Die Donau Mit fast 3.000 Kilometern Länge ist die Donau der zweitlängste Strom Europas. Wegen der abwechslungsreichen und reizvollen Landschaften entlang ihrer Ufer und der dort anzutreffenden seltenen Tier- und Pflanzenarten wird die Donau auch als die Königin unter den Flüssen bezeichnet. Immer wieder hat der Mensch versucht die Donau zu bezwingen. So wurde sie teilweise kanalisiert und als moderne Wasserstraße ausgebaut. Aber das Obere Donautal das Schwäbische Donaumoos die Weltenburger Enge oder etwa die Isarmündung konnten als Naturparadiese bewahrt werden. In der grünen Wildnis am blauen Strom verstecken sich Raritäten wie der Wanderfalke die Europäische Sumpfschildkröte und der Große Brachvogel. Auch der Biber hat die Donau als Lebensraum zurückerobert. Der fleißige Nager der vor über 100 Jahren fast in ganz Mitteleuropa ausgerottet worden war kehrte erst in den letzten Jahrzehnten – dank umfangreicher Schutzmaßnahmen – in seine alte Heimat zurück.
NDR 20:15 Expeditionen ins Tierreich: Held aus dem Dschungelbuch – Der Lippenbär Jeder kennt ihn aus dem Dschungelbuch den tapsigen immer gut gelaunten meist hungrigen Balu. Ohne ihn an seiner Seite hätte Mogli in den Wäldern Indiens kaum eine Chance gehabt. Doch während Balu jedes Kind kennt wissen Biologen über Lippenbären in freier Wildbahn so gut wie gar nichts. Kein Wunder wurden die zotteligen Tiere doch in den meisten Regionen vom Menschen verdrängt oder verlegten ihre Aktivität in die Nacht. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz.
Donnerstag ARTE 18:25 Die Elbe – Vom Riesengebirge bis nach Dresden Nebel liegt über dem Riesengebirge weiße Schwaden ziehen durch die Wälder. Ein kleiner Steinring auf 1.386 Metern markiert symbolisch die Quelle des großen Stroms der hier “Labe“ genannt wird. Nur einen Kilometer entfernt stürzt die Elbe 40 Meter tief um dann durch felsige Landschaft mit dunklen Wäldern und tiefen Schluchten zu fließen. Auf offenen Waldlichtungen röhren im Herbst die Rothirsche im zeitigen Frühjahr balzen bereits Birkhähne im Nationalpark Riesengebirge während in tieferen Lagen Fischotter im Eiswasser nach Beute tauchen. Bei Spindleruv Mlyn wird die Elbe zum ersten Mal von einem Stauwehr gezähmt; die Anwohner sollen vor Hochwasser geschützt werden.
NDR 20:15 Länder – Menschen – Abenteuer: Schneekrieg in den Rocky Mountains Schneebedeckte Berge schmale Täler und endlose Wälder prägen die Rocky Mountains im Norden von British Columbia in Kanada. Hier liegen unberührte Wildnis und beliebte Skigebiete nebeneinander. Es ist ein Paradies für Mensch und Tier. Im Winter herrscht hier jedoch extreme Lawinengefahr. Mit über 250 Stundenkilometern rasen die Schneemassen die steilen Berghänge hinunter in die engen Täler. Sie gefährden nicht nur die Städte sondern vor allem die Straßen und Eisenbahnlinien der Provinz. Deshalb nehmen die Bewohner der Rocky Mountains jeden Winter aufs Neue den Kampf gegen die immensen Schneemengen auf. Mit ungewöhnlichen Mitteln: Die Lawinenbekämpfer schießen mit Kanonen auf die Berghänge oder werfen in waghalsigen Einsätzen hochexplosive Sprengladungen aus Helikoptern ab. Oft riskieren sie ihr eigenes Leben um das anderer zu schützen.
Freitag 3SAT 17:45 Eisbären können nicht weinen – Die Arktis im Klimawandel Frühling in Kanada: Im Wapusk Nationalpark geht die Winterruhe der Eisbären zu Ende. Für Naturfilmer Thomas Behrend beginnt eine aufregende Zeit. Er will kleine Eisbären außerhalb der Höhle filmen. Mithilfe erfahrener Trapper findet er tatsächlich eine frisch geöffnete Geburtshöhle und folgt einer Bärin mit Drillingen. Der Tierfilmer erlebt wie hart die Kleinen und ihre Mutter ums Überleben kämpfen müssen: Das arktische Meereis die Lebensgrundlage der Eisbären schmilzt ihnen unter den Pfoten weg. Immer weiter muss die Eisbärenmutter wandern um ihre Jagdgründe zu erreichen immer mehr magert sie ab immer erbitterter kämpfen ihre Kleinen um die Muttermilch. Der Wildbiologe Dr. Nick Lunn bestätigt die Beobachtungen: In der Hudson Bay leben heute 20 Prozent weniger Eisbären als noch vor wenigen Jahren.
SWR 20:15 Unterwegs in der Rheinhessische Schweiz Eine Expedition im Land der tausend Hügel in Rheinhessen – genauer der rheinhessischen Schweiz. Was ist hier schweizerisch? Anna-Lena Dörr begibt sich auf die Spuren – und findet sie erst mal musikalisch. Neben Alphörnern werden hier aber auch fremde Klänge gespielt und keltische Harfen gebaut. In Wöllstein wird sie „atemlos“ – hier ist Superstar Helene Fischer aufgewachsen. Wandern kann Anna-Lena Dörr hier auch. Zuerst gerät sie auf den Holzweg einen historischen Panorama-Höhenwanderweg mit Namen Holzstraße dann auf den Wanderweg Bänkelschesroute.
Samstag 3SAT 14:30 Sardinien – Insel der Feen und Hirten In den 1960er Jahren entdeckten die Deutschen den Süden. Der Ismaelitenführer Aga Khan entdeckte Sardinien. An der Costa Smeralda ließ der milliardenschwere Geschäftsmann exklusive Ferienanlagen und noble Hotels bauen wie das Cala di Volpe bei Porto Cervo. Fortan genoss Sardinien den Ruf eines Badeparadieses für die Schönen und Reichen. Smaragdgrün und glasklar ist das Wasser fast um die ganze Insel herum und Badeurlauber machen auch heute einen Großteil der Touristen aus. Aber sehen die Sonnenhungrigen das wahre Sardinien? Die Einheimischen verneinen das. Die Gallura mit ihren Korkeichenwäldern die Karstgebirge des Supramonte oder die einsamen Dörfchen des Iglesiente – das ist echtes unverfälschtes Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will muss vor allem aber die Menschen besuchen die ihre Identität bewahren indem sie alte Traditionen pflegen.
ARTE 18:00 Die Elbe – Vom Sächsischen Elbtal bis zum Wattenmeer Der Winter ist bitterkalt an der sächsischen Elbe. Füchse zeigen sich am helllichten Tag auf der Suche nach Partnern und verendeten Tieren. Das zieht auch Raben und Greifvögel an – ein Kampf ums Überleben in einer vereisten Traumlandschaft. Die Elbe in Deutschlands Osten ist so naturbelassen und vielfältig dass sie über eine Länge von 400 Kilometern unter besonderem Schutz steht: Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe erstreckt sich von Sachsen-Anhalt bis Schleswig-Holstein. Zehntausende Zugvögel nutzen die Elbauen zum Überwintern oder als Rastplatz während des Durchzuges bevor der Frühling Moorfrösche und Urzeitkrebse in die Tümpel der Auen lockt. Wie wild die Elbe sein kann zeigt sie bei Dessau-Roßlau. In der Nähe erstreckt sich das Kernstück eines der größten europäischen Auwälder der Steckby-Lödderitzer Forst. 1.000 Pflanzenarten 135 Vogel- und 40 Säugetierarten leben hier – eine einzigartige Vielfalt geschaffen von der Elbe und ihren ständig wechselnden Wasserständen.
Sonntag 3SAT 14:50 Tasmanien – Insel am Ende der Welt Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften üppige Regenwälder oder bizarre Küsten: Die südlich von Australien gelegene Insel Tasmanien bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen – Tüpfelbeutelmarder Tasmanischer Teufel Wombat Känguru Ameisenigel und Schnabeltier. Die Dokumentation „Tasmanien – Insel am Ende der Welt" stellt Flora und Fauna Tasmaniens vor.
BR 19:00 Unter unserem Himmel: Rund um den Rauhen Kulm Er steht markant in der oberpfälzischen Landschaft der Rauhe Kulm auch wenn er als ehemaliger Vulkan nur 682 m hoch ist. Und auch wenn es nicht so aussieht: Seine Förderröhre ist vergleichbar mit der des Vesuv. Aber aktiv war der Rauhe Kulm vor 21 Mio. Jahren heute ist er ein Naturdenkmal letztes Jahr wurde er in einer Umfrage der Heinz-Sielmann-Stiftung sogar zum schönsten Naturdenkmal Deutschlands gewählt. Zwischen dem Rauhen Kulm und seinem Bruder dem Kleinen Kulm liegt Neustadt am Kulm die kleinste Stadt der Oberpfalz ziemlich genau zwischen Weiden und Bayreuth gelegen. Ohne Industrieansiedlung und mittlerweile ohne Bäcker und Metzger. Und schon früher von den Nachbargemeinden „geächtet" wie ältere Neustädter beteuern weil sie eine evangelische Enklave in einem katholischen Land waren. Meinhard Prill hat sich umgesehen zu Füßen des Rauhen Kulms.