Custom Bögen von BYBEIERGERMANY in neuem Design

Custom LongBows, Edition 2013, limitierte Auflage – neue Designs! und …

Es ist endlich soweit! Die neuen Bögen für 2013 sind raus.

Die Bogenmanufaktur BYBEIERGERMANY in Sesslach fertigt seit 2011 eine besondere Bogenserie in limitierter Auflage: die Custom Bows; vier Recurvebögen und vier Langbögen, von denen pro Modell nur bis zu 100 Stück hergestellt werden.

Der Phoenix Langbogen ist eine Augenweide!

Der Phoenix Langbogen ist eine Augenweide!

Es handelt sich um dabei um hochwertige und äußerst effektive Bögen. Wenn Du einen genauen Blick auf die Bögen wirfst, erkennst Du sofort, daß hier viel Zeit in die Auswahl der Materialien und das Design geflossen sind. Ausgewählte Hölzer und exotische Glaslaminate kommen hier zum Einsatz, die nicht nur schön aussehen sondern auch wesentlich auf eine langlebige Haltbarkeit und hervoragende Wurfleistung abgestimmt sind.

Charakteristika der Custom Bows BYBEIERGERMANY

-alle Bögen sind Fastflight tauglich
-in den Wurfarmen kommt bei allen Modellen Bambus zum Einsatz; d.h. leichte und dennoch kräftige Wurfarme, die Deinen Pfeil aus dem Bogen katapultieren
-alle Bögen sind abgestimmt auf Deine persönliche Auszugslänge; Du bestimmst das Zuggewicht Deines Bogens selbst!
-Du erhältst Deinen Bogen mit persönlicher Widmung, d.h. Dein Name steht auf dem unteren Wurfarm und Du erhältst ein Echtheitszertifikat, das auf Deine Person ausgestellt wird
-Auslieferung mit 3 auf den Bogen abgestimmten Holzpfeilen

Wildnissport hat bereits Custom Bögen getestet und an den Bogenschützen gebracht.

Fazit: Begeisterte Reaktionen durch die Bank!

... Custom Recurves, Edition 2013, limitierte Auflage, neue Designs!

… Custom Recurves, Edition 2013, limitierte Auflage, neue Designs!

Kleines spontanes Bow Camp mit Fred Bear Bögen


Seit dem der Winter hier in der Lüneburger Heide eingetroffen ist und so richtig knackige Temperaturen auf das Thermometer bringt, machen die Wochenenden den Wildnissportlern noch mehr Spaß. Spontan haben wir ein kleines Bowcamp organisiert, unsere Freunde vom Bogensportverein Hohe Heide eingeladen und 2 Tage lang unsere Bear Bögen zum Glühen gebracht.

Lagerfeuer

Am Lagerfeuer wärmen, essen und schnacken

Wie immer der zentrale Punkt im Bowcamp. Hier wurde geklönt, auf der Grillschale gegrillt, dem Dudelsack gelauscht und sich 1 oder 2 Bierchen gegönnt. Hier war ein ständiges Kommen und Gehen zu beobachten. Schön, daß so viele Freunde die Tage über spontan vorbeigeschaut haben.

Fred Bear Bögen

Gleich 3 Bear Bögen haben wir zum Glühen gebracht:

Der schnellste Bogen aus dem traditionellen Sortiment von Bear Archery: der Cheyenne

Den neuen Bear Langbogen Ausable. Dank des Reflex/Deflex Designs und der mit Bambus ausgestatteten Wurfarme ein unglaublich effektiver Langbogen ohne Handschock.

Der „Trainer“ schoß sich mit dem Bear Super Kodiak die Finger wund. Das unverwechselbare Design der Kodiak-Serie verwendet Bear schon seit Jahrzehnten. Massives Griffstück, sehr schußruhig und ein Garant für ein unverwechelbares Bogenerlebnis.

Hacki hat aus seiner Bogenkiste den Fred Bear Cheyenne herausgekramt. Das Modell stammt aus 2011. Erkennbar an dem grünem Holz. Seit 2012 setzt Bear hier auf das rote Design. Der Cheyenne sei allen empfohlen, die wert auf einen besonders schnellen Bogen legen. Sehr leicht, aber auch nervös. Für Fortgeschrittene mit sauberer Technik!

Die Nächte im Tipi verbracht

Warm und viel Platz: Tentipi mit Zeltofen

Viele Freund haben uns für verrückt erklärt bei nächtlichen Temperaturen bis -10°C draußen zu übernachten. Sie kennen alle nicht dem Komfort eines Tentipi-Zelt mit Zeltofen.
Ist der Ofen erst einmal in Betrieb ist es auch bei äußeren Minusgraden innen so warm, daß man locker im T-Shirt sitzen kann. Mann, Frau, Kind und Hund haben es genossen!

Da es aber sofort kalt wird, sobald der Ofen aus ist, muß einer die Nacht über Feuerwache halten. Hier empfehlen sich Holz- oder Kohlebriketts, damit man nicht so oft nachlegen muß.

Fazit

Schöne Aktion! Wunderbar zum Akku-Aufladen – leider hat das Jahr nur 52 Wochenenden – aber Platz für 1-3 Bow Camps sollte man immer reservieren!

Lanura OES Langbogen: Kundenfeedback und Upgrade

Wurfarmenden Verstärkungen aus Rinderhorn

Eine ungewöhnliches Vorhaben nahm vor kurzem Matthias, Wildnissport-Kunde und begeisterter traditioneller Bogenschütze in Angriff. Matthias hat sich den Lanura OES Langbogen zugelegt und diesen durch kreative Eigenleistung und handwerkliches Geschick in einen FastFlight-tauglichen Bogen umgewandelt. Hier seine Anleitung:

Fast-Flite Umbau Langbogen Lanura OES

„Nachdem ich mit dem Lanura mehrmals auf einem Parcours war habe ich mich entschieden, ihn Fast-Flight tauglich zu machen. Hier eine kleine Anleitung:

Die größte Belastung durch Fast-Fligt trifft die Tips, die beim Lanura zwar glasbelegt sind, aber von den Dimensionen her keine gute Abschätzung zulassen ob der Bogen Fast-Flight verträgt. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, habe ich meine Tips mit Hornplatten verstärkt.

Dafür habe ich Rinderhornplatten in 4mm Stärke genommen (Wasserbüffelhorn geht auch und 3mm hätten sicher auch gereicht). Man braucht davon nur eine kleine Platte (ca. 16 x 80 mm). Mit einer Raspel habe ich eine ebene Auflagefläche fürs spätere Kleben geschaffen (Rinderhornplatten sind Naturprodukte und deshalb teilweise recht  uneben). Hierbei zunächst quer, später nur noch der Länge nach raspeln (wenn die Raspel auf der ganzen Hornplatte aufliegt wird sie auch komplett eben). Die Auflagefläche wird anschließend mit Schleifpapier geglättet (max. 100er Körnung damit der Kleber später gut eindringen kann).

Anschließend habe ich die Form der Tips grob vorgezeichnet und ausgesägt (am besten mit einem Dremel, bei einer Handsäge ist die Gefahr des Abplatzens von großen Teilen zu hoch). Das Aussägen stinkt höllisch, am besten draußen oder in gut belüfteten Werkstätten machen.

Die Form der Sehnenkerben habe ich mit einer Schlüsselfeile vorgefeilt, hierbei ist darauf zu achten dass keine scharfen Kanten stehen bleiben, die Später die Sehne beschädigen könnten. Als letztes habe ich die Overlays mit dem Schleifaufsatz abgerundet (durch die kurze Eingriffszeit verbrennt hierbei das Horn nicht und es stink auch nicht, aber bitte hier nicht mehr Raspeln sonst können große Stücke abplatzen).

Damit der Kleber gut hält habe ich die Tips des Langbogens ebenfalls angeschliffen. Geklebt werden die Overlays mit Epoxidharz (Zweikomponentenkleber, unbedingt exakt im Verhältnis 1:1 mischen und den übriggebliebenen Rest nach Trocknung auf Festigkeit überprüfen). Zum Fixieren habe ich die Overlays mit Nylongarn an den Tips festgebunden.
Wenn der Kleber getrocknet ist, Sehnenkerben ausfeilen, so dass sie mit den Tipkerben übereinstimmen. Overlays an die Tipform angleichen (schleifen), Bereiche in denen die Sehnenkerbe anliegt runden und Spalte mit Epoxidharz auffüllen.

Als Sehne verwende ich eine flämisch-Spleiss Fast-Flight Sehne (flämisch-Spleiss Sehnen belasten die Tips etwas weniger als Endlossehnen), um die Belastung auf eine größere Fläche zu verteilen, habe ich die Öhrchen noch mit Sehnengarn gewickelt.
Da die Sehne durch die Overlays für gleiche Standhöhe jetzt etwas länger sein muss als die Bogenlänge habe ich die Sehne noch um 5 Umdrehungen ausgedreht.

Der Test

Ich war schon zweimal damit schießen, der Bogen macht das gut mit, geht echt super, spürbar schnellere Pfeile, viel weniger Handschock, etwas lauter als eine Dacron Sehne, aber das kann man mit Geräuschdämpfern beheben.“