Wildnissport TV-Tipps: 29.09. – 12.10.2018

TV Tipps

250 Folgen ist das beliebte Fernsehkleinod „mareTV“, von der es übrigens auch eine bebilderte Printausgabe gibt, jung. Grund genug auf die Jubiläumssendung am 04.10. um 20:15 Uhr im NDR Fernsehen hinzuweisen. In der Jubiläumsausgabe macht die Lieblingssendung vieler Zuschauer mal die ganz große Welle: 90 Minuten aus fast zwei Jahrzehnten mit den besten Geschichten.

Das Meer spielt in der Jubiläumssendung natürlich die Hauptrolle – wie es sich für mareTV gehört, als Bühne für die ganz besonderen Geschichten. Wie das legendäre „Forty Foot Hole“ – das „Vierzig Fuß Loch“, eine Meeres-Badeanstalt im irischen Dublin.

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Samstag ARTE 13:40 Kolumbien – Berge und Täler Die zweiteilige Naturdokumentation ist eine Zusammenarbeit von 87 Dokumentarfilmern die an mehr als 85 Orten drehten und aus über 150-stündigem Rohmaterial die schönsten und atemberaubendsten Szenen zusammenschnitten. Sie zeigen mehr als 30 Tierarten in über 20 verschiedenen Ökosystemen – darunter Jaguare auf der Jagd silberne Arowana-Fische beim Brüten Orinoco-Krokodile bei der Paarung einen blauen Morphofalter beim Entpuppen junge Hammerhaie auf ihren Wanderungen die witzigen Nazca-Tölpel mit ihren Küken und den leuchtend gelben Pfeilgiftfrosch der sich von Ameisen ernährt.
Sonntag 3SAT 14:05 Amerikas Westküste – Nordkalifornien Im Gegensatz zum Süden des US-Bundesstaates ist der Norden Kaliforniens eher unbekannt. Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist entlang der Pazifikküste Nordkaliforniens. Er trifft auf Menschen die für das Lebensgefühl Kaliforniens stehen. So begleitet er unter anderem den Wasserflugzeugpiloten Aaron Singer auf sein Hausboot in Sausalito.
Montag 3SAT 20:15 Wildes Deutschland – Die Zugspitze Filmemacher Jürgen Eichinger sind einzigartige Bilder von der Zugspitze gelungen. Er zeigt aber nicht nur eine Bilderbuch-Idylle sondern auch die andere ernste Seite des Berges. Die Zugspitze ist mit 2962 Metern der höchste deutsche Gipfel. Für viele ist sie der Inbegriff der Übererschließung des Massentourismus und von Naturzerstörung doch sie hat auch eine andere unbekannte Seite.
Dienstag ARTE 17:40 Unterwegs im Ural Der Reiseschriftsteller Cedric Gras begibt sich auf eine Reise durch das Uralgebirge. In der kurzen Zeitspanne vor Einbruch des Winters will er lernen diese wilde Region im Herzen Russlands besser zu verstehen … An der Grenze zwischen Europa und Asien findet er Inspiration für sein neues Buch.
Mittwoch HR 20:15 Hessens grüne Oasen Wenn die Frankfurter von ihrem Stadtwald sprechen dann meinen sie in der Regel das rund 6.000 Hektar große Waldgebiet südlich des Mains. Gut zwei Drittel davon liegen innerhalb der Stadt. Damit ist es einer der größten Stadtwälder in Deutschland – und für die Frankfurter eine unverzichtbare grüne Oase. Die zeigt sich an einigen Stellen als unberührte Wildnis und muss am Flughafen gegen die Ausbaupläne verteidigt werden. Solche grünen Oasen gibt es auch an anderen Orten in Hessen zu entdecken. Der Rhäden ist ein uraltes Sumpfland im Werratal in dem 250 Vogelarten leben oder als Zugvögel rasten.
Donnerstag NDR 20:15 mareTV: die 250ste! – Das große Jubiläum 250 Folgen! mareTV feiert Geburtstag. In der Jubiläumsausgabe macht die Lieblingssendung vieler Zuschauer mal die ganz große Welle: 90 Minuten aus fast zwei Jahrzehnten mit den besten Geschichten. Über Menschen an der Küste wie nur mareTV sie findet. Über die gefährlichsten Jobs berührende Begegnungen wunderliche Meereswesen Wind und Wetter – zum Jubiläum völlig neu gemischt. Prominente wie Marie Bäumer Jörg Pilawa Caren Miosga Axel Milberg und Nikolaus Gelpke Verleger und Chefredakteur der Zeitschrift mare schildern ihre ganz persönlichen Meeres-Momente.
Freitag HR 20:15 Vom Bodensee ins Alpsteingebirge Es ist eine der schönsten Grenzregionen: das Schweizer Bodenseeufer – sauberes Wasser die Berge direkt vor der Haustür. Die Reise von Filmautorin Juliane Hipp führt in die östliche Schweiz in den Kanton St. Gallen und in das Appenzellerland.
Samstag 3SAT 20:15 Im Herzen Venezuelas – Von den Tafelbergen ins Orinoco-Delta Filmautor Peter Sonnenberg reist durch Venezuela: von der Goldminenstadt El Dorado auf die spektakulären Tafelberge zum höchsten Wasserfall der Welt den fast 1000 Meter hohen Salto Ángel. Auf seiner Reise trifft er auch auf das indigene Volk der Pemón. Weiter geht es auf der Transamazonica durch den Dschungel zum Orinoco bei der Stadt Ciudad Bolívar und dann ins Orinoco-Delta.
Sonntag 3SAT 14:00 Wilder Westen – Bergwelten Unsere Vorstellung vom Leben im „Wilden Westen" im Nordamerika des 19. Jahrhunderts ist von Hollywood geprägt. Wie aber vollzog sich die Besiedelung vor über 150 Jahren tatsächlich? Die dreiteilige Reihe gibt mit beeindruckenden Bildern Aufschluss über die entbehrungsreichen Trecks nach Westen und über die ersten Versuche sesshaft zu werden. Im ersten Teil geht es um die Überwindung der Gebirgsketten der Appalachen und der Rocky Mountains.
Montag 3SAT 20:15 Inseln der Schweiz: Ufenau – Paradies im Zürichsee Die Ufenau im Zürichsee misst nur elf Hektar und doch ist sie die größte Insel der Schweiz die nicht über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Ein idyllisches Kleinod. Seit mehr als 1000 Jahren gehört die Ufenau dem Kloster Einsiedeln. Zwischen April und September ist die Insel voller Besucher doch abends müssen alle wieder gehen. Die Ufenau soll bleiben was sie schon immer war: eine Insel der Ruhe und Einkehr.
Dienstag WDR 20:15 Abenteuer Erde: Das geheimnisvolle Leben am Baggersee Es ist eine Entdeckungsreise in ein Naturparadies das kaum jemand kennt – obwohl es direkt vor unserer Haustür liegt: Der Film entführt den Zuschauer in eine ehemalige Kiesgrube. Wo über Jahrzehnte Bagger Kies und Sand förderten ist nach Beendigung der Arbeiten eine zauberhafte Unterwasserlandschaft entstanden deren Schönheit an tropische Riffe erinnert. Mitten in Europa vor den Toren einer Großstadt haben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten eine neue Heimat gefunden. Hechte gehen hier auf die Jagd seltene Vögel ziehen ihren Nachwuchs auf. Und auch vom Aussterben bedrohte Tiere wie der Flussaal finden in dem Baggersee eine neue Zuflucht.
Mittwoch NDR 20:15 Expeditionen ins Tierreich: Wildes Irland – Die grüne Insel Die wilde Atlantikküste Irlands galt vor der Entdeckung Amerikas als das Ende der Welt. Die spektakulären Landschaften ziehen Menschen seit jeher in ihren Bann dienen oft als Kulisse für große Hollywoodproduktionen wie zuletzt „Star Wars". Die Helden in diesem Film sind jedoch die überraschend vielen Tierarten die es auf der „Grünen Insel" gibt: Wale und Riesenhaie die im Ozean nach Nahrung suchen Papageientaucher und Steinadler die die Lüfte beherrschen Rothirsche deren Brunftrufe im Herbst über die Seen von Killarney schallen.
Donnerstag NDR 20:15 Neuseeland – Der raue Süden Weit entlegen im Pazifischen Ozean liegt Neuseelands Südinsel. Die Landschaft ist eine faszinierende Mischung von gewaltigen Gebirgszügen mit beeindruckenden Gletschertälern über Fiordlands unberührte Natur bis hin zu den tropischen Küsten. Für die Menschen die hier leben die schönsten Orte der Welt für deren Erhalt es sich zu kämpfen lohnt. Der Film begleitet fünf außergewöhnliche Protagonisten bei ihrem alltäglichen passionierten Einsatz für den Erhalt ihrer Lebenswelt.

Freitag

ARTE 17:40 Kanada – Vier Männer und ein Ziel Der südafrikanische Regisseur Kyle O'Donoghue begleitet die Expedition eines internationalen Teams von Polar-Abenteurern in die Arktis. Mit dabei sind der Norweger Tobias Thorleifsson der US-Amerikaner John Huston und der Kanadier Hugh Dale-Harris. Die vier Männer wollen sich vom Tagebuch des norwegischen Polarforschers Otto Sverdrup auf rund tausend Kilometern leiten lassen und die Steinpyramide finden die den nördlichsten Punkt der Expedition markierte und die bis heute nicht gefunden wurde.

Wildnissport TV-Tipps: KW 39 (22.09. – 28.09.)

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Wanderwege sind schön, es macht Spaß auf Ihnen schöne Landschaften zu durchstreifen. Für Extremsportler eignen sie sich in den meisten Fällen nur bedingt, anders ist das aber in der grandiosen Bergwelt des Berner Oberlandes. Den Gipfel des 2.362 Meter hohen pyramidenförmige Niesen kannman zwar per Seilbahn oder über Wanderwege erreichen. Allerdings ist es am anstrengesten über 11.674 Stufen, der längsten Treppe der Welt. Kein Wunder also, dass die Stufen jedes Jahr im Juni  zur Wettkampfstrecke für Extremsport-Begeisterte aus der ganzen Welt werden.

Unser Tipp des Tages befasst sich aber mal wieder mit einem sozialkritischen Thema: dem Atommüll in der Arktis. Am Freitag zeigt 3Sat um 18:00 Uhr wie die russische Nordmeerflotte  ihre Nuklearabfälle im Eismeer in geringen Tiefen entsorgt. Dabei ist die Arktische See ist das weltweit wichtigste Fanggebiet für Kabeljau. Von hier kommt auch Fisch nach Europa. Doch auf dem Meeresboden lauert Gefahr. Versunkene Atom-U-Boote liegen hier tausende Metallkisten voller radioaktiver Abfälle, ganze Kernreaktoren, manche davon noch mit abgebrannten Brennelementen bestückt.

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Montag 3SAT 14:50 Meine Traumreise ins Berner Oberland – 11.674 Stufen zwischen Himmel und Hölle Die grandiose Bergwelt des Berner Oberlands fasziniert den Saarländer Karl Reiss seit er denken kann. Der 2.362 Meter hohe pyramidenförmige Niesen den auch Künstler wie Paul Klee als Motiv gewählt haben hat für ihn eine besondere Bedeutung. Er will auf den Gipfel aber nicht per Seilbahn oder über Wanderwege sondern über 11.674 Stufen die längste Treppe der Welt. Gebaut wurde sie für Wartungsarbeiten an den Gleisen der parallel verlaufenden Niesen-Bahn. Doch jedes Jahr im Juni werden die Stufen zur Wettkampfstrecke für Extremsport-Begeisterte aus der ganzen Welt. Wer schafft es als erster nach oben? Für Karl Reiss ist es ein Lebenstraum ein Mal bei diesem Sport-Event dabei zu sein. Dafür ist er bereit an seine Grenzen zu gehen.
ARTE 19:30 Geheimnisse Asiens – Die schönsten Nationalparks: Malaysias Meeresparadies Vor der Küste Borneos liegt eines der artenreichsten Riffgebiete der Welt – der Meerespark Tun Sakaran. Geschaffen hat diese einzigartigen magischen Unterwasserlandschaften die zur Heimat Hunderter Korallen- und Fischarten wurden einst ein Vulkanausbruch. Doch seit Tun Sakaran vor kurzem zum Naturschutzgebiet erklärt wurde um seine seltenen Meerestiere zu schützen müssen sich die Menschen die hier ebenfalls vom Meer leben neue Einkommensmöglichkeiten suchen. Für die Familien der Sama Dilaut die in einfachen Pfahlbauten auf dem Wasser leben ist die Zukunft damit ungewiss geworden denn in einigen Riffen ist das Fischen inzwischen vollständig verboten. Für viele Bewohner des Parks ist es schwierig ihr Leben an die Schutzmaßnahmen anzupassen. Doch nur unter diesem Schutz werden die Fische hier eines Tages wieder ihre volle Größe erreichen und die Bestände sich in die legalen Fischereizonen im Meer ausdehnen. Die ungeheure Artenvielfalt wird erhalten bleiben und den Menschen eine sichere Zukunft eröffnen.
Dienstag 3SAT 13:15 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit – Spezial: Amerika von Nord nach Süd (Kanada und die USA) Im Jahre 1603 stand am Mündungstrichter des Sankt Lorenz-Stroms eine Siedlung der Irokesen. 80 Jahre später stand dort auf dem Handelsplatz die Barockkirche „Notre Dame de Victoires". Bald war eine Stadt entstanden: Quebec im Osten Kanadas. Der Yosemite Park in Kalifornien in der Sierra Nevada ist ein Naturerlebnis für alle Jahreszeiten. Die großen Wasserfälle haben den Park berühmt gemacht. Den Grand Canyon in Arizona besuchte Theodore Roosevelt 1903. Er beschwor alle Anwesenden schon damals „Bewahrt ihn für alle die nach euch kommen". Wenn es etwas wie den Geburtsort der USA gibt dann ist es Philadelphia an der Ostküste Amerikas. Dort wurde am 4. Juli 1776 die legendäre „Declaration of Independence" verabschiedet die zur Gründung einer der mächtigsten Nationen dieser Erde führen sollte. 3sat zeigt die weiteren Folgen der dreiteiligen Spezial-Dokumentation über Amerika aus der Reihe „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit" im Anschluss ab 15.00 Uhr.
WDR 20:15 Abenteuer Erde: Das Tal des Lebens – Rift Valley Das afrikanische Rift Valley ist ein Ort der Superlative: Mehr als 6.000 Kilometer lang reicht es vom Jordantal über das Rote Meer das Hochland Äthiopiens und Ostafrika bis nach Mosambik. Die dreiteilige Dokumentation ist ein eindrucksvolles Porträt dieser weltberühmten Landschaft und seiner Bewohner. Afrikas Tal des Lebens der große Graben hat das heutige Bild der Erde nachhaltig geprägt. In Ostafrika teilt sich das Rift Valley in zwei Arme. Der östliche reicht vom Norden Kenias bis in den Süden Tansanias. Nirgendwo auf der Erde haben Vulkane Feuer und Asche Schöneres geschaffen. Kilimandscharo und Ngorongoro-Krater Nakuru- und Natron See Mount Meru und Mount Kenya sind für Millionen Menschen der Inbegriff Afrikas. Serengeti und Massai Mara sind Heimat der „Big Five" – Elefant – Nashorn – Büffel – Leopard und Löwe und ein Naturwunder der Extraklasse.
Mittwoch 3SAT 20:15 Tschad – Verborgene Schätze der Sahara Tiefblaue Seen inmitten eines Meeres aus Sand spektakuläre Flusstäler in atemberaubenden Felsformationen paradiesische Oasen mit geheimnisvollen Menschen die seit Jahrtausenden der Trockenheit trotzen – das alles bietet der Tschad aufgrund der politischen Lage eine der unzugänglichsten Regionen Afrikas. Nur mit Hilfe der Tubu eines alten faszinierenden Wüstenvolks war es möglich die Schönheiten dieser Region für Nicolas Hulots „Universum"-Dokumentation „Tschad – Verborgene Schätze der Sahara" zu erkunden: das eindrucksvolle Gebirgsmassiv des Ennedi in dem bis zu 10.000 Jahre alte Felszeichnungen von fruchtbaren Zeiten erzählen die Seen von Ounianga Kebir die Überreste eines alten Binnenmeeres und das goldgelbe Sandmeer des Sahel am Südrand der Sahara das heute ein Land prägt das einst eines der ältesten Siedlungsregionen des Menschen war.
NDR 20:15 Expeditionen ins Tierreich: Wildes Großbritannien – Frühling und Sommer Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten dort: ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Seit Monaten hat der Winter die Britischen Inseln fest im Griff. Kälte und fehlendes Licht werden für viele Bewohner zur Strapaze. Doch schon bald wird sich alles ändern. Der Frühling beginnt. Bienen nutzen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen um Nektar und Pollen zu sammeln. Vor der Küste Großbritanniens beginnt jetzt die Paarungszeit der Seepferdchen mit einem zauberhaften Tanz. Die zerbrechlichen Fische pflanzen sich auf ungewöhnliche Weise fort. Die Weibchen legen ihre Eier in die Bruttasche am Bauch des Männchens die er bis zum Schlupf mit sich herumtragen wird.
Donnerstag ARTE 16:20 Kroatiens wilde Flusslandschaft – An den Ufern der Save Die Save-Auen sind eine urtümliche im restlichen Europa fast verschwundene Landschaft in der Menschen heute noch mit „ihrem“ Fluss so leben und wirtschaften wie ihre Vorfahren. Typisch für die Posavina-Region sind die alten slawischen Holzhäuser die einst aus den stämmigen Eichen der Auwälder gebaut wurden. Manche von ihnen sind über 500 Jahre alt. Die Menschen die hier leben betreiben traditionellen Ackerbau und halten in der umliegenden Auenlandschaft ihre Pferde Rinder und Schweine. Und es sind besondere Tiere: etwa das Posavina-Pferd. Keine andere Pferderasse hat sich so gut an den feuchten Lebensraum angepasst wie dieses kleine Kaltblut das es sonst nirgendwo gibt. Früher lebten im Gebiet des Naturparks Lonjsko Polje überwiegend Turopolje-Schweine. Sie waren optimal an ein ganzjähriges Leben in der Aue angepasst und wurden bereits im 14. Jahrhundert gezüchtet. Heute findet man fast nur noch Mischlinge. Rotbauchunken und Teichfrösche laichen zu Tausenden in den Senken ebenso die Wildkarpfen aus der Save.
NDR 20:15 Länder – Menschen – Abenteuer: Mit dem Postboot auf dem Jenissej (1) – 2000 Kilometer durch Sibirien Der Jenissej ist einer der mächtigsten Ströme der Erde. Er fließt von der mongolischen Grenze nordwärts durch ganz Sibirien bis zum Polarmeer. Hier gibt es keine Straßen und keine Schienen. Das Postschiff ist die einzige Verbindung zu den Menschen. Es fährt Tag und Nacht an endlosen Wäldern entlang an winzigen Dörfern und kleinen Städten vorbei. Die Reise auf dem Fluss beginnt in Krasnojarsk. Von dort aus werden die Dörfer bis hinauf zum Nordpolarmeer mit Kohle Lebensmitteln Medikamenten und Post versorgt alles wird von den Menschen sehnsüchtig erwartet. Nur vier Monate im Jahr ist Zeit notwendige Dinge in die Siedlungen zu schaffen. Dann friert der Fluss bei Temperaturen von bis zu minus 40/50 Grad zu.
Freitag ARTE 17:30 Die mongolische Eistruhe Im Permafrostboden der Altai-Hochebene sucht ein französisch-mongolisches Archäologenteam nach der 2.300 Jahre alten Grabstätte eines ostskythischen Kriegers. Dank der rituell tiefen Bestattung des Körpers und der extremen Witterungsbedingungen werden die Forscher möglicherweise eine der letzten noch erhaltenen Eismumien zutage fördern können. Sie würde interessante Rückschlüsse auf diesen kaum bekannten Zweig der skythischen Zivilisation gestatten. Doch die Zeit läuft denn die Erderwärmung bedroht das Grab samt der Überreste des europiden Reiters der einst mit seinem Stamm in die Mongolei gekommen war um neue Gebiete zu erobern. Neben der Ausgrabungsstätte hat eine kasachische Nomadenfamilie ihr Lager aufgeschlagen. Zwischen den Kasachen und den Ostskythen die 2.000 Jahre vor ihnen lebten gibt es verblüffende Ähnlichkeiten. Die Dokumentation begleitet neben den archäologischen Grabungen auch die spannende ethnoarchäologische Untersuchung einer der letzten völlig isoliert lebenden Ethnien der Welt.
3SAT 18:00 Atomfriedhof Arktis Die Arktische See ist das weltweit wichtigste Fanggebiet für Kabeljau. Von hier kommt auch Fisch nach Europa. Doch auf dem Meeresboden lauert Gefahr. Versunkene Atom-U-Boote liegen hier tausende Metallkisten voller radioaktiver Abfälle ganze Kernreaktoren manche davon noch mit abgebrannten Brennelementen bestückt. Die russische Nordmeerflotte entsorgte ihre Nuklearabfälle im Eismeer in geringen Tiefen. Weit ab von jeder kritischen Öffentlichkeit verschwand das strahlende Erbe des Atomzeitalters in den Fjorden zwischen Norwegen und Russland. Das Gefährlichste sind wohl drei alte sowjetische Atom-U-Boote die hier auf Grund liegen. Zwei versanken bei Katastrophen. Ein Boot in dem ein schwerer Störfall aufgetreten war versenkte die sowjetische Marine selbst. Dort liegt es bis heute in einer Tiefe von nur 33 Metern.
Samstag SWR 17:00 Meine Traumreise nach Neuseeland – Leben wie die Maori Die Dschungelküche der Maori schmecken den Kriegstanz lernen und sich ein echtes Tattoo in die Haut hämmern lassen – so stellt sich der 32-jährige Benjamin Koch seine Traumreise nach Neuseeland vor: Leben wie die Maori eben. Benjamin ist Stadtführer in Köln und träumt schon lange davon sich auf die Spuren der Maori zu begeben. Als erstes besucht er die Waitangi Treaty Grounds. Im Norden der Insel sind die Maori damals mit ihren Segelbooten angekommen und hier haben sie mit den weißen Einwanderern 1840 das moderne Neuseeland gegründet. Das Leben der Maori hat sich seither vollkommen verändert. Ben will wissen: Was ist übrig geblieben von ihrer Kultur? Für Ben sind die Maori die größten Seefahrer aller Zeiten. Die Entdeckungen von Columbus und Magellan nehmen sich im Vergleich zu den navigatorischen Leistungen der Maori bescheiden aus meint er. Schließlich waren sie es die den größten Ozean erobert haben.
HR 20:15 Königstiger – Kampf ums Überleben Der Ranthambhore-Nationalpark in Rajasthan ist weltberühmt für seine Tiger. Für die Raubkatzen ist er mit knapp 400 Quadratkilometern einer der letzten großen Zufluchtsorte im Norden Indiens. Hier lebt die 13 Jahre alte Machli. Ganz Indien kennt und verehrt sie. Noch ist sie die mächtigste Tigerin in der Region doch sie ist alt und wird ihr Reich nicht mehr lange verteidigen können.
Sonntag 3SAT 15:05 Wunderwelten – Valparaiso: Die Perle des Pazifik 2003 erhob die UNESCO die chilenische Hafenstadt Valparaíso zum Weltkulturerbe. Eine wechselvolle Geschichte sorgte dafür dass die Stadt ein besonderes Flair und spezifische Eigenheiten ausbildete die es sonst nirgendwo auf der Welt zu finden gibt. Valparaíso ist auf 45 Hügel gebaut. Treppen Aufzüge und wenige schmale Straßen bilden eine Infrastruktur die das soziale und kulturelle Leben bis heute prägt. Bunt bemalte Häuser atmen einen pittoresken Charme aus der seit der Gründerzeit gepflegt wurde. Nach der Öffnung des Panamakanals verfiel die Stadt in Armut und eine Art Dornröschenschlaf aus dem sie erst heute wieder erwacht. Der Vorteil dieses Stillstands: Vieles an Gebäuden Arbeits- und Lebensformen konnte sich bis heute erhalten.
WDR 20:15 Wunderschön! Römererbe und Winzerträume entlang der Mosel In unzähligen Schleifen windet sich die Mosel durch eine der reizvollsten Flusslandschaften Europas die geprägt ist von jahrtausendealter Besiedlung und doch viel von ihrer Ursprünglichkeit behalten hat. Tamina Kallert fährt von Saarburg an der Saar dem größten Nebenfluss über Trier bis nach Koblenz wo die Mosel in den Rhein mündet. Dabei stößt sie überall auf Spuren der Römer – selbst in den Weinbergen auf deren Schieferhängen der weltberühmte Riesling wächst. Sie entdeckt die unbekannten Seiten von Bernkastel-Kues Traben-Trarbach und Cochem schlendert durch schmucke Fachwerkdörfer und stellt eine vielseitige Ferienregion vor die auch Wanderern und Wassersportlern viel bietet.

Wildnissport TV-Tipps: KW 35 (25.08. – 31.08.)

TV Tipps

Es muss nicht immer „Schusters Rappen“ sein, man kann auch auf anderem Weg wunderbar Land und Leute kennenlernen, wie der NDR am Donnerstag zeigt, wenn der Al-Andalus, das ist der arabische Name für die bis 1492 beherrschten Gebiete Spaniens und so heißt auch der luxuriöse Zug, durch das gleichnamige Gebiet, nämlich  Andalusien, rollt.

Allerdings ist man bei Wildnissport doch eher zu Fuss unterwegs, daher führt uns unser TV-Tipp diese Woche in die USA. Am Dienstag stellt der NDR um 15:15 den Appalachian Trail vor. Dieser ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Üblicherweise startet man die 3.400 Kilometer-Tour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie – wenn man durchgehalten hat – im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten.

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Montag 3SAT 14:45 Traumziel Arktis – Kreuzfahrt ins Nichts Die Polarmeere haben Reiselustige längst erobert – auf Schiffen mit hoher Eisklasse und im Rahmen klassischer Kreuzfahrten inklusive Komfort. Eine Kreuzfahrt der anderen Art beginnt im Norden Skandinaviens. Maximal einmal im Jahr bricht einer der stärksten Eisbrecher der Welt „Kapitan Dranitsyn" von Murmansk ins Nordpolarmeer auf. Außerhalb der Sommermonate wird er als Wegbereiter für russische Versorgungsschiffe in der sibirischen Polarmeerregion eingesetzt. Das Ziel ist die nördlichste Inselgruppe Eurasiens: Franz Josef Land. Noch vor wenigen Jahrzehnten musste man dort auch im Hochsommer mit einer geschlossenen Packeisdecke rechnen. Heute erleichtert der Klimawandel die Schifffahrt. Die Inselgruppe ist aber auch im Sommer größtenteils von Eis bedeckt. Die Passagiere werden im russischen Transporthubschrauber oder auf Schlauchbooten von Bord gebracht.
WDR 20:15 Abenteuer Erde: Madagaskar – 1. Im Dschungelreich der Halbaffen Eine Insel ein Mythos – Madagaskar. Nirgendwo sonst leben so viele skurrile Tiere wie hier: Vom struppigen Fingertier über den leuchtend roten Giraffenhalskäfer bis zum vermutlich kleinsten Chamäleon der Erde das gerade mal die Größe einer Ameise erreicht. Seit Jahrmillionen liegt die Insel im Indischen Ozean isoliert so dass sich – abseits der Kontinenteeine eigene und oft eigenartige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln konnte. Die zweiteilige BBC Naturdokumentation „Madagaskar" erzählt mit spektakulären und seltenen Filmaufnahmen die Geschichte dieser „Naturwunderwelt". Madagaskar gilt als das Reich der Lemuren einer Gruppe von Halbaffen die ausschließlich hier heimisch ist. Etwa 80 verschieden Arten sind bekannt – und fast überall auf der Insel zu finden wo der Mensch sie noch nicht verdrängt hat. Lemuren leben selbst in lebensfeindlichen Arealen wie Madagaskars Dornenwäldern.
Dienstag NDR 15:15 Durch die Wildnis Amerikas (1) – 3000 km zu Fuss Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Üblicherweise startet man die 3.400 Kilometer-Tour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie – wenn man durchgehalten hat – im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen einem zumeist wilden unberührten Gebirgszug. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen ihn zu gehen. Wie sie machen sich jedes Jahr rund 2.000 Wanderinnen und Wanderer auf den beschwerlichen und entbehrungsreichen Weg. Im Herbst erklettern nur etwa 400 von ihnen tatsächlich das Ziel den Mount Katahdin in Maine. Wie alle tragen Calvin und Holly ihr Zelt Schlafsack und Proviant auf dem Rücken.
WDR 20:15 Abenteuer Erde: Im Regenwald der Geisterbären Ein Wald der von Fisch lebt ein weißer Bär der kein Eisbär ist Wölfe die sich aus dem Meer ernähren… Es ist eine seltsame Welt an der Nord-Westküste Kanadas in die dieser Film den Zuschauer mitnimmt. Im nördlichsten Teil der Küste Britisch Kolumbiens kurz vor Alaska zeigt sich aus der Luft eine Inselwelt die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert. Hier leben weiße Schwarzbären Küstenwölfe die mit Raben kommunizieren und viele andere außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald. Auch der Name „Kaltregenwald" scheint ein Widerspruch in sich zu sein kennt man doch den tropischen Regenwald der mit seiner überbordenden Fülle an Leben Symbol für Fruchtbarkeit und Artenreichtum ist. Wie sollte in der „Kälte" Kanadas ein Regenwald gedeihen dessen Biomasse den tropischen Regenwald übertrifft? Wie kommen all diese seltsamen Kreaturen hierher?
Mittwoch 3SAT 13:20 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (1/5) – Fjorde und Regenwälder Die fünfteilige Dokumentationsreihe „Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden" stellt den pazifischen Inselstaat und dessen faszinierende Natur vor. An den einzelnen Etappen die durch ganz unterschiedliche Regionen führen bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur in Neuseeland näher. Die erste Folge der Reihe führt in eine der kältesten und regenreichsten Regionen Neuseelands nahe der Antarktis – in den Nationalpark „Fjordland". Die weiteren vier Folgen der fünfteiligen Dokumentationsreihe „Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden" sendet 3sat im Anschluss ab 14.05 Uhr.
NDR 20:15 Expeditionen ins Tierreich: Kolibris – Juwelen der Lüfte Kolibris gehören zu den bemerkenswertesten Bewohnern der Erde. Allein in den Bergwäldern der Anden sind bei der Bestäubung mit Blütenpollen mehr als 8.000 Pflanzenarten von den farbenträchtigen Tieren abhängig. Kolibris sind dafür berühmt dass sie im Flug auf der Stelle schweben können. Die aufwendige Dokumentation über die Flugkünstler zeigt dass sie sogar rückwärts oder kopfunter fliegen können. Ihre Flügel flattern bis zu 80 Mal in der Sekunde.
Donnerstag ARTE 16:10 Vietnam – Im Zeichen des Lotus' 1986 verpflichtete sich Vietnam zu einer Erneuerung dem Doi Moi. Die vom Zentralkomitee eingeführten wirtschaftlichen Reformen führten zu einem tiefgreifenden Wandel. Der Weg in die offene Marktwirtschaft löst schon bald ein rasantes Wachstum aus das traditionelle Strukturen völlig verändert. Innerhalb einer Generation gelingt es dem einst sehr armen Land jene für Schwellenländer charakteristische schnelle technologische Entwicklung einzuleiten. Doch der Aufschwung wirft viele Fragen auf: Was wird aus den Werten und Traditionen und aus dem Volksglauben die für die Vietnamesen identitätsstiftend sind? Das Land hat sich konstant gegen jegliche Einflüsse der Besatzungs- und Kolonialmächte China Frankreich Japan Russland und Amerika gewehrt. Aber die aktuellen Umwälzungen sind völlig anderer Art. Der Druck der Weltwirtschaftskrise stellt die Gesellschaft vor grundlegende Entscheidungen.
NDR 20:15 Länder – Menschen – Abenteuer: Mit dem Zug durch Andalusien Al-Andalus ist der arabische Name für die bis 1492 beherrschten Gebiete Spaniens und so heißt auch ein luxuriöser Zug mit geräumigen Schlafwagen die schon von der britischen Königsfamilie für Urlaubsfahrten genutzt wurden. Sechs Tage fährt der Palast auf Rädern in einem 1.200 Kilometer langen Rundkurs die kulturellen Highlights an. Die Reise beginnt in Sevilla wo die Giralda zu bestaunen ist ein ehemaliges Minarett das heute als Glockenturm der Kathedrale dient. Weiter geht es über Cadiz der ältesten Stadt Europas nach Jerez. Dort begegnet das NDR Team Belen Bautiza der einzigen Reiterin unter 12 Männern im Pferdeballett der „Spanischen Hofreitschule". In Ronda trainiert Juan Molina seinen Sohn der seit seinem 4. Lebensjahr Stierkämpfer werden möchte. In einer unblutigen Corrida erlegt der Junge gekonnt einen Holzstier.
Freitag 3SAT 20:15 Regen als Segen – Indische Dörfer im Kampf gegen die Dürre Jedes Jahr warten Millionen Bauern in Indien sehnlich auf den Monsunregen so auch in dem kleinen Dorf Javele Baleshwar im Bundesstaat Maharashtra. Kommt der Monsun zu spät verdorrt ihnen die Saat. Ist der Regen zu stark spült er den Samen fort. Auch wenn in den wenigen Wochen oder gar nur Tagen des Monsuns der größte Teil der jährlichen Niederschläge fällt kann die ausgedörrte Erde das Wasser kaum aufnehmen. Das meiste Wasser fließt dann unwiederbringlich ab und bleibt ungenutzt. Doch in Javele Baleshwar will man diesen Kreislauf jetzt durchbrechen. Die Bewohner des Dorfes haben sich einem groß angelegten Programm des Watershed Organization Trust (WOTR) angeschlossen einer Nichtregierungsorganisation die mit Hilfe von einfachen aber wirkungsvollen Kanalisierungs- und Staumaßnahmen Regenwasser besser nutzbar machen will. Dafür ist die Mitarbeit aller Dorfbewohner nötig.
SWR 20:15 Expedition in die Heimat – Unterwegs im Kochertal Das Kochertal im Hohenlohischen ist eine der schönsten Kulturlandschaften im Norden Baden-Württembergs. Karen Markwardt folgt dem Flußverlauf zwischen Schwäbisch Hall und Künzelsau und zeigt wie die Sammelleidenschaft eines Kunstmäzens das kulturelle Leben einer ganzen Region beeinflußt. Hohenlohe ist aber auch Bauernland: traditionell dickschädlige Landwirte haben einige bedrohte Nutztierarten vor dem Aussterben gerettet. Und in Künzelsau wartet ein Multitalent auf die Moderatorin der als Politiker Turner und Fallschirmspringer eine gute Figur abgibt.
Samstag ARTE 14:55 Polen entdecken! (1/3) – Vom Riesengebirge bis zu den Karpaten Polen ganz oben: Die rund 1.600 Meter hohe Schneekoppe im Riesengebirge ist einer der windigsten Orte Europas. Wie ein Raumschiff sieht die Wetterstation aus in der Piotr Kraczkowski als Meteorologe arbeitet. Unterhalb des Gebirges liegt die „Loire-Region Polens“ mit den alten schlesischen Schlössern wie etwa Schloss Fürstenstein. Im Städtchen Bunzlau das für seine Keramik berühmt ist hat ein Heimkehrer für neues Leben gesorgt. Boguslaw Nowak ist der Erfinder der „Lehmparade“ eines besonderen Karnevals der die wirtschaftlich gebeutelte Region wieder nach vorn bringen soll. Über Breslau und die Hochöfen von Kattowitz geht die Reise weiter in die alte Königsstadt Krakau. Hier leben Kasia und ihre Freundin Weronika die gemeinsam die Boutique „Lulu“ und die Kneipe „Camelot“ betreiben. Sie stehen für das junge moderne Polen.
HR 20:15 Mythos Amazonas (3/3) – Alarm im Regenwald Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das beweisen immer mehr Projekte zur nachhaltigen Nutzung wie im Fall der Paranuss. In Brasilien Peru und Bolivien stellt ihr Export einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Doch der Baum wächst nur im intakten Wald nicht auf Plantagen denn er ist bei seiner Verbreitung auf die Hilfe von Regenwaldtieren angewiesen. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist wohl die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwaldes. Nur so werden auch die letzten Naturvölker am Amazonas ihre Traditionen und ihr Wissen erhalten bleiben.
Sonntag 3SAT 18:30 Schottlands raue Inseln – die Orkneys 70 kleine Inseln vor der Küste Schottlands mit saftig grünen Wiesen und weitem Farmland: Das sind die Orkneys. Das prägende Element für das Leben auf dem abgelegenen Archipel ist das Meer: Es liefert Futter für die seetangfressenden Schafe der Golfstrom sorgt für mildes Klima und die enorme Kraft der Wellen kann auf hoher See in Strom umgewandelt werden. Das Energiereservoir der Zukunft? Die berühmtesten Kulturdenkmäler der Insel sind das Steinzeitdorf Skara Brae und der Steinkreis „Ring of Brodgar". Die Dokumentation „Schottlands raue Inseln – die Orkneys" stellt das Archipel vor und zeigt wie die Menschen auf den kleinsten der Inseln den Alltag ohne Lebensmittelgeschäft Schule und Tankstelle meistern.
WDR 20:15 Wunderschön! Die große Ostseekreuzfahrt (1): Bornholm – Danzig – Kurische Nehrung – Riga Im ersten Teil ihrer großen Ostseekreuzfahrt zu acht Zielen in acht Ländern besucht Tamina Kallert die dänische Insel Bornholm Danzig den litauischen Teil der Kurischen Nehrung und die lettische Hauptstadt Riga. Sie besichtigt geschichtsträchtige Metropolen und erlebt eine große Vielfalt an Kunst und Kultur Geschichte und Architektur Mentalitäten und Stimmungen. Zwischendurch verbringt sie entspannte Stunden auf See und lässt sich vom Schweizer Kreuzfahrtexperten Thomas P. Illes Tipps zu Ausflügen Einkaufsmöglichkeiten und den Besonderheiten einer Kreuzfahrt geben. Um in Bornholm sicher an Land zu gehen darf nur ein laues Lüftchen wehen. Sonst sind die Wellen zu hoch für die Tenderboote. Neben Fiskebuffet und Smörrebröd gehören die vier Rundkirchen aus dem 12. Jahrhundert und Hammershus eine der größten Burgruinen Nordeuropas zu den Sehenswürdigkeiten der dänischen Insel.