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Wildnissportkunde Gregor im Interview: Fred Bear Cheyenne Jagdrecurvebogen

Das WiSpo-Interview mit Gregor während einer Regenpause auf dem Bogengelände

Die Wildnissport-Redaktion hat Gregor auf dem Bogengelände des BSV Hohe Heide besucht und zu seinem neuen Bogen interviewt:

WiSpo: Hallo Gregor und Dankeschön, daß Du uns eingeladen hast und Dir Zeit für ein Interview genommen hast. Vor kurzem hast Du einen Jagdrecurvebogen von Bear Archery erworben. Bear Bögen sind nicht gerade gewöhnliche Bögen. Wie war Dein Weg zu ihm bzw. wie bist Du zum Bogenschießen gekommen?

Fred Bear Cheyenne: links das Modell vor 2011, rechts das aktuelle

Gregor: Da muß ich eigentlich ganz vorne anfangen. Mein erster Kontakt mit dem Bogensport war anlässlich einer Schulveranstaltung meiner Tochter Kristin, wo der Bogenfreund ein Bogenschießen für die gesamte Schule veranstaltete. Meine Frau und meine Kinder waren alle sofort vom Bogensport begeistert. Allerdings dauerte es noch ein paar Monate bis sich hier vor Ort ein Bogensportverein gefunden hatte, der uns zusprach. Mit dem BSV Hohe Heide haben wir hier eine gute Mischung aus netter Gemeinschaft, anprechendem Know-How und lockerer, guter Stimmung getroffen.

WiSpo: Du sprichst von Know-How. Wie wurdest Du an einen Bogen herangeführt?

Gregor: Mein ersten Erfahrungen habe ich mit einem 26 lbs White Waves gemacht, den ich beim Verein erst einmal geliehen hatte. Durch den engen Austausch mit den Vereinsmitgliedern und viel Ausprobieren bin ich dann nach 2 Monaten auf einen Langbogen, dem Sniper von Bearpaw, mit 35 lbs richtig in das Thema Bogenschießen eingestiegen. Ein sehr schöner Beginnerbogen, mit dem ich sehr zufrieden war und auch mein erstes Bogen-Turnier beim BSC Heps bestritten habe. Hier wurde ich das erste Mal auf Fred Bear Bögen aufmerksam, da mehrere Teilnehmer diesen ihr eigen nannten und auf die Jagd nach 3D Zielen gingen. Die Kraft und Eleganz der Bear Bögen hatten es mir angetan und der Wunsch war erweckt, auch eines Tages einen solchen Bogen zu schießen.

Vom Bogenvirus befallen…

WiSpo: Deine Wahl ist auf den Cheyenne gefallen. Kannst Du Deine Beweggründe bei der Auswahl beschreiben?

Gregor: Genau kann ich es nicht beschreiben. Es ist so ein Gefühl, das Dir sagt: Der ist es! Beim Probeschießen mit dem 45 lbs Cheyenne war es sofort um meine Selbstbeherrschung geschehen und ich konnte mich der Anziehungskraft dieses formschönen und optisch so attraktiven Bogens nicht mehr entziehen. Ich habe sofort zugegriffen. Der Cheyenne besticht durch sein leichtes Gewicht und überrascht mit seiner Auswurfgeschwindigkeit, die den Pfeil von der Sehne katapultiert. Ich hatte vorher schon einige Bögen von Vereinskameraden ausprobiert, wie den Mamba von Martin oder den Super Grizzly von Bear. Der Martin Bogen hat einen schönen Griff, kann es in Punkto Bissigkeit aber nicht mit dem Cheyenne aufnehmen, der nebenbei auch sehr gut in der Hand liegt. Der Super Grizzly war mir im Vergleich zu schwer.

WiSpo: Würdest Du so weit gehen zu sagen, daß der Cheyenne Dein letzter Bogen ist?

Gregor: Mit den Cheyenne habe ich einen Bogen, der mich sicher die nächsten Jahre begleiten wird und erst einmal keine Wünsche offen lassen wird und das beste aus mir herausholt. 45 lbs Zuggewicht sind vielleicht noch nicht das Ende der Fahnenstange, aber es würde mir jetzt nichts bringen, auf höhere Zuggewichte zu gehen. Ich arbeite jetzt beim Training geziehlt an meiner Hand-Auge-Koordination und setzte mich mit dem Pfeiltuning auseinander. Ausreden in bezug auf den Bogen habe ich ja jetzt keine mehr (lacht).

WiSpo: Was sind Deine nächsten Ziele beim Bogenschießen?

Der Bogensport hat so viele Facetten und bietet unendlich viele Möglichkeiten, was ja auch seinen Reiz ausmacht. So möchte ich gerne noch viele Parcours im In- und evtl. auch im Ausland besuchen und träume davon, zusammen mit der Familie und auch Freunden aus der Vereinsumgebung  mal Urlaub in einem Bogenhotel in Süddeutschland oder Österreich machen. Außerdem möchte ich mich noch weiter im Pfeile- und Sehnenbau betätigen, sowie irgendwann vielleicht selber einmal einen eigenen Bogen bauen.

Der Höhepunkt wäre aber, einmal die Möglichkeit zu bekommen einen Schulungskurs zu besuchen, in dem man seine Technik verfeinert, neue Sachen kennenlernen kann und individuell fit gemacht wird für das Leben mit dem intuitiven Blankbogen.

Am Ende noch mitten im Schuß erwischt!

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