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Wildnissport TV-Tipps: KW 50 (08.12. – 14.12.)

TV Tipps

Wenn draußen die Temperaturen sinken und der Wildnissportler es sich vor dem Kamin gemütlich macht, dann schaut er gerne auch einmal auf andere Länder, entdeckt fremde Kulturen und alte Traditionen. Das geht mit einem guten Buch genauso, wie mit den neuen Medien, z.B. dem Internet. Das Fehrnsehen bietet in dieser Woche einige Interssante Angebote.

Wir haben uns als Tipp der Woche für eine Dokumentation im WDR am Dienstag um 20:15 Uhr entschieden, die uns, passend zur Jahreszeit, in die Arktis führt. Hier hat sich der Polarfuchs seit vierhunderttausend Jahren in der Tundra durchgesetzt. Mit ihrem niedrigen Stoffwechsel, seinen winzigen Ohren, der kleinen Schnauze und einem extrem dichten Winterpelz schaffen sie es Temperaturen von minus 80 Grad zu überleben und sind damit für die arktischen Breiten bestens gerüstet.

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Montag NDR 11:30 Schwedens Bären – Geliebt und gehasst Sie können über 300 Kilo schwer werden. Trotz dieser Masse sind sie schnell wie ein Rennpferd zumindest auf kurzer Strecke. Braunbären sind selten geworden in den Wäldern Europas. Kaum jemand bekommt die extrem scheuen Tiere in freier Wildbahn zu Gesicht – geschweige denn vor die Kamera. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg bekamen durch monatelange Fleißarbeit und mit viel Geduld sensationelle Bilder der frei lebenden Bären Skandinaviens. In Mitteleuropa ist der Braunbär längst ausgerottet. Als „blutrünstige Bestie" verschrien wurde er gnadenlos zur Jagd freigegeben. Kleinere Gruppen überlebten in Süd- und Osteuropa. Doch Vorurteile und Ängste schüren noch heute die Unsicherheit im Umgang mit Meister Petz. Wagt sich beispielsweise ein Bär über unsere Grenzen wird er schnell zum „Problembär" und wie Braunbär Bruno 2006 im bayerisch-östereichischen Grenzgebiet abgeschossen. In Schweden ist die Situation anders: Im Norden und im Zentrum des Landes konnte der Braunbär vor dem Aussterben bewahrt werden. Schwedische Bären sind weniger angriffslustig als ihre amerikanischen Verwandten die Grizzlys. Darüber hinaus sind sie in der Regel scheu und weichen dem Menschen aus.
3SAT 14:45 Sylt da will ich hin! Sylt im Winter – das ist genau die richtige Jahreszeit für diejenigen die gerne dick vermummt am Strand spazieren hinterher eine Tasse heißen Grog trinken und vom Kamin aus auf die wilde Nordsee blicken. Sylt im Winter ist rau spröde und still. Es ist die Jahreszeit der wahren Kenner die Sylt dann mit den Einheimischen teilen. Moderator Michael Friemel macht sich in „Sylt da will ich hin!" gemeinsam mit Karsten „Pucki" Puck – einem Sylter Urgestein – auf Entdeckungstour in der kalten Jahreszeit. Es geht einmal quer über die Insel vom äußersten Süden bis ganz in den Norden. Vom altfriesischen Haus bis hin zum Fischtempel von Jürgen Gosch. Außerdem wagt sich Michael in die eiskalte Brandung um mit den Wellenreitern mitzuziehen und probiert die einzige Auster Deutschlands – die Sylter Royal.
Dienstag 3SAT 16:05 Wunder der Serengeti Die Serengeti ist Schauplatz eines der größten Naturschauspiele der Erde: Jedes Jahr zur Regenzeit wandern schätzungsweise zwei Millionen Gnus Zebras und Thomsongazellen in die saftig grünen Grasebenen der ostafrikanischen Savanne. Aber dort werden sie bereits von ganzen Rudeln hungriger Löwen Geparden und Hyänen erwartet – und so folgt nach dem langen Marsch in die Futtergründe ein schwerer Kampf ums Überleben.
WDR 20:15 Abenteuer Erde: Polarfüchse – Bewährungsprobe in der Wildnis Polarfüchse waren schon immer Anpassungskünstler. Zwei Eiszeiten haben sie überlebt und bevölkern nun schon seit vierhunderttausend Jahren die Tundra – Gebiete die von der Waldgrenze bis zum arktischen Ozean reichen. Mit ihrem niedrigen Stoffwechsel winzigen Ohren der kleinen Schnauze und einem extrem dichten Winterpelz schaffen sie es Temperaturen von minus 80 Grad zu überleben und sind damit für die arktischen Breiten bestens gerüstet. Doch mit dem Klimawandel ist ihre Anpassungsfähigkeit aufs Neue gefragt. Die zunehmende Erwärmung lockt jetzt auch Tiere in die Arktis die dort früher nicht überleben konnten. Rotfüchse zum Beispiel. Sie sind mehr als doppelt so groß und stark wie ihre kleineren Verwandten vertreiben sie aus ihren Bauen fressen ihnen die Beute weg und manchmal sogar ihre Jungen. Hier ist die ganze Anpassungskunst der Polarfüchse gefragt.
Mittwoch 3SAT 16:15 Amerika von oben – Faszinierende Landschaften Welcher amerikanische Staat hat die höchste Leuchtturmdichte? Wo liegen die spektakulärsten Regenwälder außerhalb der Tropen? Welcher Staudamm ist im Art Deco-Stil erbaut und wo liegt der weltweit aktivste Vulkan? Die Dokumentation „Amerika von oben – Faszinierende Landschaften" zeigt Aufnahmen aus der Vogelperspektive von Amerikas schönsten Landschaften Natur- und Kulturdenkmälern. Dabei erzählt sie überraschende Geschichten die hinter den berühmten Attraktionen – von den Großen Seen bis zum Grand Canyon den Rocky Mountains bis nach Key West – stecken.
NDR 20:15 Expeditionen ins Tierreich: Wildes Italien – Von Sardinien zu den Abruzzen Von den schneebedeckten Dolomiten zum türkisblauen Mittelmeer: Italiens spektakuläre Landschaften sind vielen Menschen bekannt. Dabei hat „Bella Italia" noch viel mehr zu bieten nämlich eine wilde unbekannte Seite! Abseits von Touristenströmen und heiß begehrten Reisezielen leben seltene Tiere wie Abruzzengämsen Rosaflamingos und sogar Riesenhaie. Der Zweiteiler „Wildes Italien" porträtiert die Natur zwischen Stiefelspitze und Alpengipfeln mit bezaubernden Aufnahmen. In dieser Folge steht der Süden Italiens im Mittelpunkt.
Donnerstag 3SAT 17:00 Traumorte – Santorin Die griechische Kykladen-Insel Santorin ist ein Anziehungspunkt für Touristen. Santorin hat viel zu bieten: Auf der einen Seite die steile Kraterwand mit spektakulären Ausblicken auf die Caldera auf der anderen Seite flaches Land mit Stränden aus schwarzem und rotem Sand. Die Insel selbst bildet einen Kraterrand der steil und leuchtend aus dem Meer ragt. Rot weiß und schwarz ist das Vulkangestein das in Form einer Sichel der Caldera das tiefblaue Binnenmeer umfasst in dessen Mitte zwei kleine Inseln noch immer von vulkanischer Tätigkeit zeugen. Doch nicht nur Touristen sondern auch Köche Künstler und Winzer Santorins lieben ihre Insel. Vulkanische Erde himmlisches Licht und kostbarer Wein inspirieren sie zu Meisterleistungen.
NDR 20:15 Länder – Menschen – Abenteuer: Geheimnisvolles Venezuela – Expedition durch das Guayana-Hochland Die Tepuis die Tafelberge Venezuelas erheben sich wie mächtige Kathedralen aus dem feucht-heißen Dschungel. Ein Team des NDR reist über reißende Flüsse auf staubigen Pisten und in engen Flugzeugen durch den spektakulären Süden Venezuelas. 42 Tage lang sind die Expeditionsteilnehmer zu den spektakulären Tafelbergen im Hochland von Guayana unterwegs. Dabei begegnen sie zahlreichen ungewöhnlichen Menschen und müssen so manches Abenteuer bestehen.
Freitag 3SAT 16:00 Mit Huskies über den Arctic Trail – weitweitweg Eins-Sein mit den Tieren und der Natur. Einsamkeit und Abenteuer – weit weg von Stress und Hektik des Alltags. Für viele ist eine Hundeschlittentour ein großer Traum. Traumhaft ist so eine Reise allerdings nicht immer. Eigensinnige Schlitten sensible Hunde eisige Kälte körperliche Anstrengung und andere Unbill bringen manch einen an seine Grenzen. Vor allem muss der Teamgeist stimmen. Das gilt für Hunde wie für Menschen. Die Dokumentation „Mit Huskies über den Arctic Trail – weitweitweg" begleitet vier Abenteuerlustige durch den Finnischen Norden. Von Kilpisjärvi in der Nähe von Kittliä geht es über den sogenannten Arctic Trail bis an das Dreiländereck Schweden Finnland Norwegen. Das ist keine Anfängertour trotzdem lassen sich Nicole Anja Falk und Volker geführt von Musher Bernhard Klammer auf dieses Wagnis ein.
WDR 20:15 Der Rhein von oben – Von der Quelle zum Deutschen Eck Das WDR Fernsehen präsentiert in spektakulären Aufnahmen „Vater Rhein" auf ungewöhnliche Weise – ausschließlich von oben. Mit der Cineflex-Kameratechnik wurde das vielleicht ausführlichste Bild einer der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt erstellt von der Quelle bis zur Mündung. Kein Fluss in Europa hat mehr Mythen und Geschichten über die Jahrhunderte gesammelt kein Fluss wurde häufiger besungen oder bedichtet: der Rhein – ein Strom der Sehnsüchte. Der WDR-Zweiteiler folgt dem 1239 Kilometer langem Lauf des Rheins – von seiner Quelle bis zur Mündung in die Nordsee. Mit Hubschrauber und der Cineflex-Kamera setzen die Filmemacher den Rhein in Szene und entdecken Überraschendes in seinem Lauf und an seinen Ufern. Im Zusammenspiel entsteht so mit atemberaubenden Luftaufnahmen und eindringlicher Erzählung ein zeitgemäßes Bild des Stroms.
Samstag 3SAT 14:30 Reisewege: Venedig im Winter Venedig ist in vielerlei Hinsicht einzigartig: Die Lage in der Lagune die hohe Dichte an historischen Bauten und nicht zuletzt die Schönheit der Stadt sucht ihresgleichen. Vor allem im Winter – wenn sich die Touristenströme in Grenzen halten – offenbart Venedig seine wahre Schönheit. Die Dokumentation „Venedig im Winter" aus der Reihe „Reisewege" zeigt Venedig im Januar und Februar und stellt Menschen vor die in Venedig leben und arbeiten oder die Stadt regelmäßig besuchen: einen Schneider der historische Karnevalskostüme sammelt und verleiht einen Maler der mit Rotwein seine Bilder malt eine Deutsche die sich trotz massiven Widerstands ihrer Kollegen als einzige Gondoliera durchsetzen konnte und eine Ärztin die dem Zauber des Karnevals verfallen ist. Außerdem hat Alexander M. Groß mit seinem Filmteam die Friedhofsinsel der Stadt besucht im Stadtteil Dorsoduro einem Gondelbauer über die Schulter geschaut und mit Gästen aus aller Welt in einem Palazzo an Karneval einen Ball gefeiert.
ARTE 20:15 Die Alpen – Unsere Berge von oben Die meisten kennen die Alpen als Urlaubsziel für Sport und Erholung. Doch das bedeutendste Gebirge Europas ist viel mehr: Eine unberechenbare Naturgewalt gegen die sich der Mensch immer wieder neu behaupten muss – und dabei oft genug unterliegt. Ein geschichtsträchtiges Territorium Heimat des Urzeit-Ötzis Bühne für prächtige Schlösser sowie Achse alter Handelsrouten. Und nicht zuletzt eine Landschaft die mit erhabenen Gipfeln ökologisch intakten Almen sowie kristallklaren Seen verzaubert. Die Expedition aus der Luft geht unter anderem über die Dolomiten den Montblanc das Allgäu oder den Aletschgletscher die uns in der vollen Pracht ihres Panoramas präsentiert werden. Dabei ist die Dokumentation „Die Alpen – Unsere Berge von oben“ auch ein Streifzug durch die Geschichte und die Geographie der Alpen der zeigt wie einzigartig und schützenswert unsere Bergwelt ist und wie der Mensch versucht sich diesen Naturraum zu eigen zu machen.
Sonntag NDR 13:00 Der Klützer Winkel – Mecklenburgs andere Ostsee Der Timmendorfer Strand ist ebenso bekannt wie überlaufen. Nur wenige Kilometer östlich – im ehemaligen Zonenrandgebiet der DDR – liegt einer der schönsten und verträumtesten Winkel der Ostsee: der Klützer Winkel das liebliche Hinterland Boltenhagens. Eine Reise mit der Dampfbahn entführt in Historie und Zukunft einer Landschaft deren Charme auf Entdecker wartet.
ARTE 14:40 Der Maya-Code Noch bis vor kurzem war die Schrift der Maya ein Buch mit sieben Siegeln so dass der Zugang zu einer der wichtigsten Zivilisationen der Menschheit verschlossen blieb. Der Dokumentarfilm stützt sich auf das Erfolgswerk „Breaking the Maya Code“ von Michael D. Coe aus dem Jahr 1992 das die New York Times als „eine der schönsten wissenschaftlichen Entdeckungsgeschichten des 20. Jahrhunderts" bezeichnete. Die Ursprünge der Maya-Schrift reichen rund 2.000 Jahre zurück. Die spanischen Eroberer fanden Tausende von Buchbänden aus Baumrinde voller mysteriöser Hieroglyphen vor. Als vermeintliches Teufelswerk wurden sie von den christlichen Konquistadoren verboten und verbrannt. Nach der Eroberung der letzten unabhängigen Maya-Stadt Tayasal 1697 fiel eine der größten Zivilisationen der Menschheit zunächst dem Vergessen anheim.

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