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Wildnissport TV-Tipps: KW 47 (17.11. – 23.11.)

TV Tipps

Die deutschen Flüsse sind im Mittelpunkt der Fernsehlandschaft, gleich zwei der größten werden in dieser Woche vorgestellt: Nämlich der Rhein am Samstag auf ARTE und die Weser am Sonntag im NDR.

Unser Tipp der Woche bleibt auch martitm, nämlich mit der wirklich sehenswerten Doku „mareTV“ am Donnerstag um 20:15 im NDR. Dieses mal entführt uns die Sendung in die USA, genauer gesagt in den Sonnenstaat Florida, wo das Leben etwas amerika-untypisch etwas gelassener Zugeht.

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Montag 3SAT 14:05 unterwegs – Argentinien der Norden: Berge – Wein und Wasserfälle Im Norden Argentiniens führt von der Stadt Salta aus eine abenteuerliche Bustour ins Bergdorf Tilcara. Dort geht die Moderatorin Andrea Jansen auf Tuchfühlung mit Lamas und erlebt ein Trekking der etwas anderen Art. Danach macht sich Andrea Jansen auf den langen Weg nach Colomé einem Weingut weit ab von jeglichen geteerten Straßen oder großen Städten. Die Fahrt mit dem Mietauto wird zum Roadtrip in spektakulärer Landschaft und das Weingut entpuppt sich als Weinoase inmitten hoher Berge. Am Ende ihrer Argentinienreise besucht Andrea Jansen die Wasserfälle von Iguazú.
ARTE 18:25 Grenzenloses Frankreich – La Réunion Im Indischen Ozean in der Nähe von Madagaskar liegt die Vulkaninsel La Réunion. Ihre 2.500 Quadratkilometer große Oberfläche bietet ein beeindruckendes Relief und einmalige Landschaften. In Bois de Nèfles oberhalb von Saint-Paul leben Martine und Mongi ihre Kaffeeleidenschaft. Seit zwölf Jahren baut das Pärchen auf einem knappen Hektar die lokale Sorte Bourbon Pointu an. Der Kaffee ist handverlesen und organisch – das garantiert seine erstklassige Qualität. In der Nähe von Saint-Gilles führt die dynamische junge Schauspielerin Lolita ein kreolisches Theater in dem sie klassische Stücke in der Inselsprache aufführt. Tschechow und Shakespeare auf Kreolisch zu spielen trägt zur Verbreitung und Aufwertung dieser Sprache bei.
Dienstag NDR 11:30 Highway durch die Rocky Mountains – Frühling (2) Ein später Schneefall man muss langsam auf dem Highway fahren. Aber nicht weil es glatt ist: Eine Bisonherde läuft mitten auf der Straße und bremst die Autos aus. Ernst Arendt und Hans Schweiger bremsen für Tiere auf dem Highway durch die Rocky Mountains. Überall gibt es entlang der Straße etwas zu beobachten wenn man mit offenen Augen unterwegs ist. Vom Yellowstone-Nationalpark führt die ungewöhnliche Reise durch die Rocky Mountains nach Süden. Der Höhepunkt: die Fahrt mit dem Auto in das Hochgebirge auf über 4.000 Meter. Arendt und Schweiger zeigen in diesem Film wo Wölfe neben der Straße jagen Wasseramseln an einer Brücke ihr Nest bauen wie ein Specht in einem Wegweiser seine Nisthöhle zimmert und wie ein Bär Ärger mit Wölfen bekommt.
WDR 20:15 Abenteuer Erde: Pinguine hautnah – 1. Die Reise Pinguine sind die wohl drolligsten von allen Vögeln. Und sie sind ziemlich hart im Nehmen. Schließlich müssen sie ihre Küken unter schwierigsten Bedingungen großziehen – im ewigen Eis der Antarktis an sturmumtosten Steilküsten oder in der Atacama-Wüste. 50 verschiedene Überwachungskameras entwickelte der innovative britische Tierfilmer John Downer um den tapferen Vögeln so nah zu kommen wie nie zuvor. Mit Hilfe ferngesteuerter Hightech-Pinguinattrappen zeigt dieser spektakuläre Dreiteiler wie Pinguine wirklich sind: taff mutig zielstrebig – und sehr sehr witzig.
Mittwoch WDR 14:15 Westray – Vor Schottlands Küste Nördlich von Schottland liegen die Orkney-Inseln zu denen Westray gehört. An den rauen Felsen des kleinen Eilands brechen sich die Wellen von Nordsee und Atlantik. Lange Zeit war der kleine Hafen ein wichtiger Ausgangspunkt für die Fischerei aber die großen Schleppnetzfischer haben alles leergefischt. Heute leben die 600 Einwohner hauptsächlich von Landwirtschaft und Tourismus. Der Film verrät wie die Einheimischen in der rauen Natur überleben: durch ausgeprägten Zusammenhalt.
NDR 20:15 Expeditionen ins Tierreich: Planet der Spatzen Von Metropole zu Metropole von Kairo über New York nach Peking Moskau Wien und Paris folgt Kurt Mayer in sechs Episoden mit spektakulären Bildern dem Leben der Spatzen und erzählt Geschichten von ihnen und dem Menschen. Der Film zeigt das junge Spatzen-Mädchen in Kairo das erstmals einen Partner sucht das Spatzen-Kind in New York das erstmals sein Nest verlässt all die Spatzen in Peking die sich am Vogelmarkt in höchste Gefahr begeben nur weil sie dort Futter und Gesellschaft finden oder den kleinen frierenden Spatz im winterlichen Moskau der sich auf seiner Futtersuche in einen Kiosk verirrt Spatzen im Praterfrühling in der Wiener Krieau oder im sommerlichen Paris.
Donnerstag ARTE 15:15 Was Du nicht siehst – Norwegen Die norwegische Inselgruppe Spitzbergen auf Norwegisch Svalbard liegt nur 800 Kilometer südlich des Nordpols. Mutig bereist Sophie Massieu diese unwirtliche und wenig bekannte Gegend die seit Jahrtausenden von wildlebenden Tieren bevölkert wird. Ab dem 17. Jahrhundert haben sich auch einige wenige Menschen hierher gewagt: Walfänger Abenteurer und Jäger aber auch Wissenschaftler die die enormen Kohlevorkommen Spitzbergens entdeckten. Mit dem Bergbau begann die Besiedelung der Inseln Stollen wurden in die Erde getrieben und es entstanden Städte für die Arbeiter. Den Spuren dieser Abenteurer wird Sophie Massieu heute folgen.
NDR 20:15 mareTV: Die Bucht von San Francisco – Am goldenen Tor Amerikas Die Gegend rund um die San Francisco Bay ist für den Nebel berüchtigt. Mare TV begibt sich auf Entdeckungsreise zu den vor allem sonnigen Seiten rund um die weltberühmte Golden Gate Bridge. Im Marine Mammal Hospital ist Frühvisite. Dr. Shawn Johnson ist diensthabender Veterinär im größten Meeressäuger-Krankenhaus der Welt und leitet die Entlassungsuntersuchung bei Seeelefant Crabby. Das Tier soll am nächsten Morgen ausgewildert werden. Für den Seelöwen Abraham der mit einer Schusswunde eingeliefert wurde geht der Klinikaufenthalt erst los. Sonografie Röntgen EEG. Die Seelöwen von San Francisco sind bei Fischern nicht gerade beliebt.
Freitag 3SAT 17:15 König der russischen Wälder – der Seeadler Ist er wirklich ein König? Der Seeadler liefert so manches Mal das Bild eines tollpatschigen manchmal etwas begriffsstutzigen Räubers. Häufig ist er im Norden Weißrusslands zu finden in einer Landschaft aus lichten und dunklen Wäldern mit sandigen Hügeln jahrtausendealten Mooren und einer Vielzahl kleiner Seen zwischen Tundra und gemäßigter Zone geprägt und gestaltet von der letzten Eiszeit. Die Sommer sind kurz und intensiv mit langen Tagen und hellen Nächten. Der Winter ist lang dunkel und schneereich. Dort an der Grenze zum Baltikum und Russland gibt es noch Bären und Wölfe aber nur wenige Dörfer – dafür Stille einzigartige Natur und den „Garfield der Lüfte": den Seeadler.
ARTE 17:30 Die Ostküste der USA – Sonnenstaat Florida Das Klima ist karibisch der Lebensstil extrem entspannt. Nirgendwo lebt sich der American Way of Life so gelassen wie an den Traumstränden Floridas. Auf den Florida Keys einer Inselkette ganz im Süden zeigen sich die USA von ihrer lockeren Seite. Vor den Keys verlief im 17. Jahrhundert die Route der spanischen Silberflotte die Schätze aus den Kolonien nach Europa schaffte. Immer wieder wurden die Galeonen von Hurrikans überrascht und kenterten. Nach den versunkenen Reichtümern sucht Kim Fisher Berufs-Schatztaucher und Sohn von Mel Fisher der bereits Gold Silber und Smaragde im Wert von Hunderten Millionen Dollar barg. Auf Tauchgang geht auch Bette Zirkelbach sie will einen Schatz anderer Art bewahren: Im Turtle Hospital versorgt sie verletzte Meeresschildkröten und bereitet sie auf ihre Freilassung vor. Mit der Meeresbiologin Kayla Ripple geht es unter Wasser zu einer Korallen-Aufzuchtstation und mit Jesse Kennon in die Wildnis der Everglades.
Samstag 3SAT 14:30 Reisewege: Cortina d'Ampezzo – Sage von der Schönheit Königin der Dolomiten Olympiaort Treffpunkt des internationalen Jet-Sets: Cortina d'Ampezzo ist eines der renommiertesten Reiseziele der Welt. Doch die wenigsten wissen was hinter Klischee und Glitzerfassade steckt: uralte rätoromanische Traditionen eine großartige Geschichte und auch ein weitgehend unbekanntes Kapitel des Ersten Weltkriegs. Cortina ist dank seiner Wurzeln viel mehr als nur Schickeriatreff es ist ein Ort zwischen Zeiten und Epochen zwischen Venedig und Tirol zwischen Dolce Vita und Radetzkymarsch. Das kosmopolitische Selbstbewusstsein der Ampezzani der Bewohner der Dolomitenstadt kommt nicht von ungefähr. Diese „Reisewege"-Ausgabe führt nach Cortina d'Ampezzo und geht dort der Lebensart und den Geheimnissen der weltberühmten Dolomitenstadt auf den Grund.
ARTE 14:55 Wilder Rhein – Von der Nordsee zur Loreley Wie Perlen an einer Schnur reihen sich unzählige Naturschätze entlang des Rheins aneinander. Obwohl die Rheinregion seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und der Fluss ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle saftige Wiesen und schattige Schluchten sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt an Landschaften ist der Grund dafür dass der Rhein so vielen Tieren einen Lebensraum bietet wie kein anderer Fluss Europas – trotz Flussbegradigung und -regulierung Chemieunfällen Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte.
Sonntag 3SAT 19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit: Sardinien – die Geheimnisse der Nuraghen Auf ganz Sardinien sind über 7.000 Rundtürme aus tonnenschweren Steinbrocken verstreut. Oft sind nur noch die Stümpfe dieser megalithischen Bauten vorhanden die „Nuraghi". Die ersten wurden um 1400 vor Christus erbaut. Zwischen die mächtigen Blöcke wurden kleine Steine gesteckt eine Bauweise die die Steintürme einsturzsicher machte. Allesamt sind sie Zeugen einer der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen: der Nuraghenkultur. Die alten Sarden haben keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen. Ungeklärt ist ob sie überhaupt eine Schrift benutzten. Vieles über sie bleibt deshalb im Dunkeln wie auch das Rätsel um die Nuraghi-Turmbauten. Die meisten von ihnen finden sich im Inselinnern. Dort besetzen sie in strategisch günstiger Lage die Spitzen von Hügeln oft sind mehrere in Sichtweite aufgereiht. Vieles spricht dafür dass sie vor allem der Verteidigung dienten Schutz boten vor Seeräubern und anderen Eindringlingen. Einige bildeten dorfartige Siedlungen etwa der Komplex Su Nuraxi der zum UNESCO-Welterbe erklärte wurde. Von der Religiosität der Nuragher zeugen Wasserheiligtümer wie das von Santa Cristina. Dort wurden wohl Reinigungs- und Fruchtbarkeitsrituale veranstaltet. Wie die Nuraghi stellt auch der Cantu a tenore eine Art historischer Chor und Sardiniens immaterielles Kulturerbe die Wissenschaftler vor Rätsel. Manche vermuten die Wurzeln des archaischen Gesangs in der Nuraghenkultur. Sicher ist dass der Cantu a tenore tief in der Welt der sardischen Hirten verwurzelt ist.
NDR 20:15 Die Weser Die Weser ist ein Unikum. Sie hat keine Quelle sondern beginnt dort „wo Werra und Fulda sich küssen". So sinnlich erklärt es jedenfalls die Inschrift des Wesersteins bei Flusskilometer Null in Hann. Münden. Fast 500 Kilometer lang fließt sie durch Norddeutschland und mündet schließlich in die Nordsee. Für die Binnenschifferfamilie Rüffer und ihre „MS Otrate" ist die Weser ihr Zuhause – und gleichzeitig der Arbeitsplatz. Helmut Rüffer ist einer der letzten Frachterkapitäne der sich auf die Oberweser traut. Der Mittelgebirgsfluss hat gefährliche Kurven die Pegelstände sind unbeständig ohne den Flusslotsen Richard Frede und die gewiefte Decksfrau Heidemarie geht es nicht. „Hier oben fährt man nur mit Verstand und nicht mit Kraft!" erklärt der Schiffsführer. In Minden manövriert die Besatzung die „MS Otrate" durch die enge Schachtschleuse auf die Mittelweser und weiter geht's flussabwärts bis nach Bremerhaven.

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