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Wildnissport TV-Tipps: KW 46 (10.11. – 16.11.)

TV Tipps

Die Wildnis steht im Mittelpunkt der Fernsehlandschaft in dieser Woche. Es beginnt mit dem „Wilden Skandinavien“ am Montag, gefolgt vom „Wilden Rhein“ und der „Wilden Donau“ am Dienstag und Mittwoch. Am Donnerstag und am Samstag wird dann noch die „Elbe“ von Ihrer wilden Seite gezeigt.

Der Tipp der Woche führt uns jedoch an Europas Küsten, wo ein wirklich kritisches Thema beleuchtet wird: Der Atommüll der in der Nachkriegszeit einfach im Meer versenkt wurde ist eine tickende Zeitbombe. In 3SAT wird dieses Thema um 16:15 unter die Lupe genommen.

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Montag BR 14:15 Wildes Skandinavien – Finnland Im Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland – ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es noch Braunbären und Wölfe. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen können auch Wölfe leben – im Rudel trauen sie sich einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen hat Seltenheitswert da es dort nur noch 150 Tiere gibt. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz und Gleithörnchen bemühen sich um die Gunst eines Weibchens. Verlassene Spechthöhlen sind nicht nur bei Gleithörnchen beliebt. Auch Schellenten nutzen sie um darin ihre Küken auszubrüten. „Wildes Skandinavien – Finnland" gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen Bären und Wölfe Luchse und Vielfraße. Die beiden Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre außerordentlich detailliert Tierverhalten dokumentiert. Hierfür wurden sie beim Wildlife Film Festival in Missoula bereits mit fünf Auszeichnungen geehrt.
3SAT 16:15 Versenkt und vergessen – Atommüll vor Europas Küsten Es war ein ungleicher Kampf mit Schlauchbooten gegen Frachter: Greenpeace-Umweltaktivisten wollten die Verklappung von Atommüll auf hoher See stoppen. Fässer mit radioaktiven Abfällen wurden damals einfach über Bord geworfen. Erst in den 1980er Jahren als die Öffentlichkeit erfuhr was da auf See geschah gewann die Umweltorganisation: Der Druck auf die Politik wurde zu groß. Die Versenkung von Atommüll wurde eingestellt und weltweit verboten. Heute sind die mehr als 100.000 Tonnen radioaktiven Abfälle die auf dem Meeresgrund vor Europa liegen längst vergessen. Früher wurden die Versenkungsgebiete noch regelmäßig untersucht. Meeresboden Wasser und Fische wurden auf Radioaktivität kontrolliert. Tatsächlich fanden Forscher dabei Radionuklide die darauf hindeuten dass manche Fässer bereits leck geschlagen sind.
Dienstag 3SAT 17:45 mare TV – Reportage: Bulgariens Schwarzmeerküste Kilometerlange Strände einladende Buchten und bewaldete Berge – „Vorgarten Gottes" nennen die Bulgaren ihr Land. Georgi ein ehemaliger Matrose nahm das mit dem „Vorgarten Gottes" wörtlich. Nachdem er an der Schwarzmeerküste „vor Anker ging" übernahm er eine Kneipe. Er bepflanzte sie mit den exotischsten Gewächsen. Nun gleicht seine „Bar Tropical" dem Garten Eden. Das bulgarisch-orthodoxe Kloster von Pomorie ist das einzige noch bewohnte an Bulgariens Küste. Vielleicht harren die Mönche bis heute aus weil die Gegend bestens für den Weinanbau geeignet ist. Mit ihrem „Grosdowa Rakija" ihrem Traubenschnaps und ihrer bulgarischen Gastfreundschaft halten sie sich seit langem wirtschaftlich über Wasser.
ARTE 18:25 Wilder Rhein – Von den Burgen bis in die Berge Wie Perlen an einer Schnur reihen sich unzählige Naturschätze entlang des Rheins aneinander. Obwohl die Rheinregion seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und der Fluss ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wurde existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle saftige Wiesen und schattige Schluchten sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt an Landschaften ist der Grund dafür dass der Rhein so vielen Tieren einen Lebensraum bietet wie kein anderer Fluss Europas – trotz Flussbegradigung und -regulierung Chemieunfällen Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte.
Mittwoch ARTE 18:25 Wildes Deutschland – Die Donau Mit fast 3.000 Kilometern Länge ist die Donau der zweitlängste Strom Europas. Wegen der abwechslungsreichen und reizvollen Landschaften entlang ihrer Ufer und der dort anzutreffenden seltenen Tier- und Pflanzenarten wird die Donau auch als die Königin unter den Flüssen bezeichnet. Immer wieder hat der Mensch versucht die Donau zu bezwingen. So wurde sie teilweise kanalisiert und als moderne Wasserstraße ausgebaut. Aber das Obere Donautal das Schwäbische Donaumoos die Weltenburger Enge oder etwa die Isarmündung konnten als Naturparadiese bewahrt werden. In der grünen Wildnis am blauen Strom verstecken sich Raritäten wie der Wanderfalke die Europäische Sumpfschildkröte und der Große Brachvogel. Auch der Biber hat die Donau als Lebensraum zurückerobert. Der fleißige Nager der vor über 100 Jahren fast in ganz Mitteleuropa ausgerottet worden war kehrte erst in den letzten Jahrzehnten – dank umfangreicher Schutzmaßnahmen – in seine alte Heimat zurück.
NDR 20:15 Expeditionen ins Tierreich: Held aus dem Dschungelbuch – Der Lippenbär Jeder kennt ihn aus dem Dschungelbuch den tapsigen immer gut gelaunten meist hungrigen Balu. Ohne ihn an seiner Seite hätte Mogli in den Wäldern Indiens kaum eine Chance gehabt. Doch während Balu jedes Kind kennt wissen Biologen über Lippenbären in freier Wildbahn so gut wie gar nichts. Kein Wunder wurden die zotteligen Tiere doch in den meisten Regionen vom Menschen verdrängt oder verlegten ihre Aktivität in die Nacht. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz.
Donnerstag ARTE 18:25 Die Elbe – Vom Riesengebirge bis nach Dresden Nebel liegt über dem Riesengebirge weiße Schwaden ziehen durch die Wälder. Ein kleiner Steinring auf 1.386 Metern markiert symbolisch die Quelle des großen Stroms der hier “Labe“ genannt wird. Nur einen Kilometer entfernt stürzt die Elbe 40 Meter tief um dann durch felsige Landschaft mit dunklen Wäldern und tiefen Schluchten zu fließen. Auf offenen Waldlichtungen röhren im Herbst die Rothirsche im zeitigen Frühjahr balzen bereits Birkhähne im Nationalpark Riesengebirge während in tieferen Lagen Fischotter im Eiswasser nach Beute tauchen. Bei Spindleruv Mlyn wird die Elbe zum ersten Mal von einem Stauwehr gezähmt; die Anwohner sollen vor Hochwasser geschützt werden.
NDR 20:15 Länder – Menschen – Abenteuer: Schneekrieg in den Rocky Mountains Schneebedeckte Berge schmale Täler und endlose Wälder prägen die Rocky Mountains im Norden von British Columbia in Kanada. Hier liegen unberührte Wildnis und beliebte Skigebiete nebeneinander. Es ist ein Paradies für Mensch und Tier. Im Winter herrscht hier jedoch extreme Lawinengefahr. Mit über 250 Stundenkilometern rasen die Schneemassen die steilen Berghänge hinunter in die engen Täler. Sie gefährden nicht nur die Städte sondern vor allem die Straßen und Eisenbahnlinien der Provinz. Deshalb nehmen die Bewohner der Rocky Mountains jeden Winter aufs Neue den Kampf gegen die immensen Schneemengen auf. Mit ungewöhnlichen Mitteln: Die Lawinenbekämpfer schießen mit Kanonen auf die Berghänge oder werfen in waghalsigen Einsätzen hochexplosive Sprengladungen aus Helikoptern ab. Oft riskieren sie ihr eigenes Leben um das anderer zu schützen.
Freitag 3SAT 17:45 Eisbären können nicht weinen – Die Arktis im Klimawandel Frühling in Kanada: Im Wapusk Nationalpark geht die Winterruhe der Eisbären zu Ende. Für Naturfilmer Thomas Behrend beginnt eine aufregende Zeit. Er will kleine Eisbären außerhalb der Höhle filmen. Mithilfe erfahrener Trapper findet er tatsächlich eine frisch geöffnete Geburtshöhle und folgt einer Bärin mit Drillingen. Der Tierfilmer erlebt wie hart die Kleinen und ihre Mutter ums Überleben kämpfen müssen: Das arktische Meereis die Lebensgrundlage der Eisbären schmilzt ihnen unter den Pfoten weg. Immer weiter muss die Eisbärenmutter wandern um ihre Jagdgründe zu erreichen immer mehr magert sie ab immer erbitterter kämpfen ihre Kleinen um die Muttermilch. Der Wildbiologe Dr. Nick Lunn bestätigt die Beobachtungen: In der Hudson Bay leben heute 20 Prozent weniger Eisbären als noch vor wenigen Jahren.
SWR 20:15 Unterwegs in der Rheinhessische Schweiz Eine Expedition im Land der tausend Hügel in Rheinhessen – genauer der rheinhessischen Schweiz. Was ist hier schweizerisch? Anna-Lena Dörr begibt sich auf die Spuren – und findet sie erst mal musikalisch. Neben Alphörnern werden hier aber auch fremde Klänge gespielt und keltische Harfen gebaut. In Wöllstein wird sie „atemlos“ – hier ist Superstar Helene Fischer aufgewachsen. Wandern kann Anna-Lena Dörr hier auch. Zuerst gerät sie auf den Holzweg einen historischen Panorama-Höhenwanderweg mit Namen Holzstraße dann auf den Wanderweg Bänkelschesroute.
Samstag 3SAT 14:30 Sardinien – Insel der Feen und Hirten In den 1960er Jahren entdeckten die Deutschen den Süden. Der Ismaelitenführer Aga Khan entdeckte Sardinien. An der Costa Smeralda ließ der milliardenschwere Geschäftsmann exklusive Ferienanlagen und noble Hotels bauen wie das Cala di Volpe bei Porto Cervo. Fortan genoss Sardinien den Ruf eines Badeparadieses für die Schönen und Reichen. Smaragdgrün und glasklar ist das Wasser fast um die ganze Insel herum und Badeurlauber machen auch heute einen Großteil der Touristen aus. Aber sehen die Sonnenhungrigen das wahre Sardinien? Die Einheimischen verneinen das. Die Gallura mit ihren Korkeichenwäldern die Karstgebirge des Supramonte oder die einsamen Dörfchen des Iglesiente – das ist echtes unverfälschtes Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will muss vor allem aber die Menschen besuchen die ihre Identität bewahren indem sie alte Traditionen pflegen.
ARTE 18:00 Die Elbe – Vom Sächsischen Elbtal bis zum Wattenmeer Der Winter ist bitterkalt an der sächsischen Elbe. Füchse zeigen sich am helllichten Tag auf der Suche nach Partnern und verendeten Tieren. Das zieht auch Raben und Greifvögel an – ein Kampf ums Überleben in einer vereisten Traumlandschaft. Die Elbe in Deutschlands Osten ist so naturbelassen und vielfältig dass sie über eine Länge von 400 Kilometern unter besonderem Schutz steht: Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe erstreckt sich von Sachsen-Anhalt bis Schleswig-Holstein. Zehntausende Zugvögel nutzen die Elbauen zum Überwintern oder als Rastplatz während des Durchzuges bevor der Frühling Moorfrösche und Urzeitkrebse in die Tümpel der Auen lockt. Wie wild die Elbe sein kann zeigt sie bei Dessau-Roßlau. In der Nähe erstreckt sich das Kernstück eines der größten europäischen Auwälder der Steckby-Lödderitzer Forst. 1.000 Pflanzenarten 135 Vogel- und 40 Säugetierarten leben hier – eine einzigartige Vielfalt geschaffen von der Elbe und ihren ständig wechselnden Wasserständen.
Sonntag 3SAT 14:50 Tasmanien – Insel am Ende der Welt Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften üppige Regenwälder oder bizarre Küsten: Die südlich von Australien gelegene Insel Tasmanien bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen – Tüpfelbeutelmarder Tasmanischer Teufel Wombat Känguru Ameisenigel und Schnabeltier. Die Dokumentation „Tasmanien – Insel am Ende der Welt" stellt Flora und Fauna Tasmaniens vor.
BR 19:00 Unter unserem Himmel: Rund um den Rauhen Kulm Er steht markant in der oberpfälzischen Landschaft der Rauhe Kulm auch wenn er als ehemaliger Vulkan nur 682 m hoch ist. Und auch wenn es nicht so aussieht: Seine Förderröhre ist vergleichbar mit der des Vesuv. Aber aktiv war der Rauhe Kulm vor 21 Mio. Jahren heute ist er ein Naturdenkmal letztes Jahr wurde er in einer Umfrage der Heinz-Sielmann-Stiftung sogar zum schönsten Naturdenkmal Deutschlands gewählt. Zwischen dem Rauhen Kulm und seinem Bruder dem Kleinen Kulm liegt Neustadt am Kulm die kleinste Stadt der Oberpfalz ziemlich genau zwischen Weiden und Bayreuth gelegen. Ohne Industrieansiedlung und mittlerweile ohne Bäcker und Metzger. Und schon früher von den Nachbargemeinden „geächtet" wie ältere Neustädter beteuern weil sie eine evangelische Enklave in einem katholischen Land waren. Meinhard Prill hat sich umgesehen zu Füßen des Rauhen Kulms.

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