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Die große weite Welt von Wildnissport

Wildnissport TV-Tipps: KW 41 (06.10. – 12.10.)

TV Tipps

Die Zeitschrift Mare (Eigenschreibweise mare) ist eine sechs Mal im Jahr erscheinende Kultur- und Reisezeitschrift aus dem Mareverlag in Hamburg, die sich mit Themen aus dem Lebensraum der Meere und mit den Menschen, die am, vom oder auf dem Meer leben und arbeiten auseinandersetzt. Gründer, Verleger und Chefredakteur ist der Schweizer Meeresbiologe Nikolaus Gelpke, Verlag und Redaktion haben ihren Sitz im Sandthorquaihof in der Hamburger Speicherstadt.

Seit 2001 gibt es die TV-Sendung MareTV als Kooperation vom Mare-Verlag und dem NDR-Fernehen, mit wirklich sehenswerten liebevoll erzählten Beiträgen aus der ganzen Welt. In dieser Woche ist mare-TV sozusagen der Star der Fernehlandschaft, und dominiert auch die Wildnissport TV-Tipps. Mare-TV also sozusagen als Tipp der Woche.

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Montag NDR 15:15 Reisen in ferne Welten: Kanadas Nordwesten – Sommer am Polarkreis Die Nordwestterritorien gehören zu den eher unbekannten Reisezielen in Kanada. Die Region ist fünfmal so groß wie Deutschland und kaum erschlossen. Gerade einmal 41.000 Menschen wohnen hier. Im Süden wachsen schier endlose Wälder im Norden erstreckt sich die karge Tundra bis an den Horizont. Die Reise durch die Northwest Territories beginnt in Fort Smith. Der kleine Ort ist das Tor zum Wood Buffalo National Park in dem ca. 6.000 Waldbisons leben: ein Weltrekord. Weiter geht es zu den Wasserfällen am Lake Louise und nach Fort Providence: In der Lounge vom Snowshoe Inn feiern die Einheimischen regelmäßig Karaoke-Partys. Das Filmteam macht Station in Yellowknife mit 19.000 Einwohnern die größte Stadt der Nordwestterritorien und besucht das Wildcat-Café. Es ist das älteste Restaurant im Ort. Von Fort Simpson aus geht es in den Nahanni National Park. Das riesige Naturschutzgebiet ist nur auf dem Wasser- oder Luftweg erreichbar. Sehenswert ist auch die Müllkippe von Fort Simpson. Auf der Suche nach Futter tummeln sich hier Schwarzbären Weißkopfseeadler und Kraniche.
ARTE 16:25 mare TV: Alaska – Die Bucht der Gletscher Der Prince William Sound eine riesige Meeresbucht im Süden Alaskas bietet Einsamkeit pur. Über etwa 5.000 Kilometer erstreckt sich die Küste an der nur zwei nennenswerte Orte liegen: Valdez und Cordova. Nach Cordova führt keine Straße. Wer hierher will muss vier Stunden mit dem Fährschiff in Kauf oder das Flugzeug nehmen. Gayle Ranney ist bereits seit Jahrzehnten Pilotin eines Wasserflugzeugs. Die Pionierin hat alle Vorbehalte gegen Frauen am Steuerhorn hartnäckig beiseite geräumt. Und so fliegt sie auch im hohen Alter noch jeden Tag von morgens bis abends. So wie man bei uns das Taxi ruft bestellt man in Cordova Gayle Ranney mit ihrer Cessna. Mal bringt sie eine Familie zum Angeln in die Wildnis mal fliegt sie eine Kiste frisches Gemüse zu einer Segeljacht deren Crew sich seit Monaten nur von Essen aus Dosen ernährt.
Dienstag ARTE 16:15 mare TV: Island am Polarkreis In Island leben die Menschen wie auf einem Pulverfass: Regelmäßig bebt hier der Boden heiße Lava strömt aus und dunkle Aschewolken legen das Leben lahm. Aber die Menschen auf der größten Vulkaninsel der Welt gehen äußerst entspannt mit diesen Störungen des Alltags um. Sie machen sich die energiegeladene Natur bestens zunutze. So backen sie Brot im Vulkanbackofen verzehren schmackhafte Möweneier baden in beheizten und für alle zugänglichen Freiluft-Swimmingpools beziehen Strom zum Nulltarif und freuen sich über fröhliche Fischerkinder die auch im eiskalten Hafenbecken stundenlang planschen. „Mare TV" erzählt Geschichten aus Islands Norden von einer Region in der die Fjorde lang und einsam sind und vor deren Küste das Polarmeer beginnt.
WDR 20:15 Abenteuer Erde: Das Tal des Lebens – Afrikas Rift Valley Das afrikanische Rift Valley ist ein Ort der Superlative und hat das heutige Bild der Erde nachhaltig geprägt: Mehr als 6.000 Kilometer lang reicht es vom Jordantal über das Rote Meer das Hochland Äthiopiens und Ostafrika bis nach Mosambik. Das nördliche Rift Valley erstreckt sich von Äthiopien über das Rote Meer bis ins Tal des Jordan. Es ist extrem heiß und bis heute vulkanisch aktiv. Im Afar-Dreieck zwischen den Ländern Äthiopien Eritrea und Dschibuti treffen drei Kontinentalplatten aufeinander. Es ist die geologische „Werkstatt" des großen Grabens in der Vulkane noch heute aktiv sind.
Mittwoch ARTE 16:15 mare TV: Sommer in Neuseeland – Die Marlborough Die Landschaft der Marlborough Sounds ganz im Norden von Neuseelands Südinsel gelegen besitzt einen spröden Reiz. Es ist eine einsame Gegend menschenleer mit buckeligen grünen Hügeln dazwischen finden sich tiefe Fjorde kleine Inseln und steile Klippen. Nur ein paar Dörfchen und Einsiedler die sich in die Marlborough Sounds verkrochen haben beweisen dass hier auch Menschen leben. Zu ihnen zählen Julie und Dale. Die beiden Australier leben in einem kleinen Häuschen mit einem traumhaften Blick auf die Bucht und stellen Fliesen aus den Schalen der Abalone-Muschel her. Die berühmteste Muschel der Marlborough Sounds aber ist die Grünlipp-Muschel. Sie ist eine Delikatesse die nur in Neuseeland wächst. Jeden Tag sind die beiden Muschel-Inspektoren Bill und Dick mit ihrem Boot unterwegs und kontrollieren die Qualität der Meeresfrüchte.
3SAT 17:45 mare TV Reportage: Wesermarsch – Von Harriersand zum Jadebusen Im Westen der Jadebusen im Norden die Nordsee im Osten die Weser und im Süden die Hunte – kaum eine Region in Deutschland ist so vom Wasser umgeben wie die Wesermarsch im Nordwesten von Niedersachsen. Die große Liebe von Martin Sievers ist seine „Anita": Ein Krabbenkutter der bereits 1956 vom Stapel lief. „Aber top in Schuss" sagt Sievers mit 27 Jahren der jüngste Krabbenfischer von Fedderwardersiel. Udo Hilfers freut sich über Nachwuchs mit roten Schnäbeln einem schwarz-weißen Federkleid und dürren Beinen. Hilfers ist der „Storchen-Papa" der Wesermarsch. In seiner Storchenpflegestation päppelt er verletzte und hilflose Tiere wieder auf. Die Bewohner von Harriersand waren schon immer etwas anders. Sie nennen sich „Inselfreunde" und behandeln ihr Eiland mitten in der Weser wie ein kostbares Juwel.
Donnerstag ARTE 16:15 mare TV: Winter am Sankt-Lorenz-Strom Von November bis März verfällt der mächtigste Fluss Kanadas der insgesamt rund 1.200 Kilometer lange Sankt-Lorenz-Strom in Winterstarre. Um nun den wichtigen Schifffahrtsweg von den Great Lakes in den Atlantik freizuhalten bringt die Küstenwache der Stadt Trois-Rivières ein großes Hightech-Arsenal zum Einsatz. So begibt sich die Eisspezialistin Marie-Claude Bouchard jeden Morgen mit dem Hubschrauber auf Patrouille. Von oben hat sie den besten Blick auf die Lebensader des kanadischen Ostens. Es lassen sich Eisfischer beobachten die ihre Holzangeln in selbstgeschlagene Eislöcher halten und Fahrer von Eiskanus die kreuz und quer gegen Wind und Strömung brettern. Inselflieger versorgen die im Winter monatelang eingeschlossenen Inseln im Strom mit allem Notwendigen und bringen die Kinder zur Schule – bis Ende Februar das Tauwetter einsetzt. Dann gibt die Eisspezialistin Marie-Claude Bouchard das Signal zum Eisbruch – und zum Abschied vom eisigen Winter am Sankt-Lorenz-Strom.
NDR 20:15 Länder – Menschen – Abenteuer: El Hierro – Die Insel am Ende der Welt Vor Kolumbus war westlich der Kanareninsel El Hierro das Ende der Welt die man bis dahin für eine Scheibe hielt sagt Maite die Archäologin von El Hierro. Sie schwärmt von ihrem Eiland: Für sie ist es ein Paradies und dort zu leben ein Privileg. Kaum jemand kennt El Hierro obwohl Teneriffa nur etwa drei Schiffs- oder eine halbe Flugstunde nah ist. Dort gibt es keinen Massentourismus keinen Lärm keine Kriminalität keinen Nepp keinen Stau keine Betonburgen und Biermeilen. El Hierro hat wonach sich immer mehr Menschen sehnen: atemberaubende Natur – die Insel ist UNESCO-Biosphärenreservat – charmante Unterkünfte ein hervorragendes Straßen- und Wanderwegenetz nette Insulaner genannt Herrenos die sich über Gäste freuen eine gute Küche mit viel Fisch und frischem Gemüse exotischen Früchten inseleigenem Käse und Käsekuchen Rum aus Südamerika und guten Wein von den eigenen vulkanischen Hanglagen – und das alles zu zivilen Preisen.
Freitag ARTE 16:15 mare TV: Thailand – In der Andamanensee Der Süden Thailands – von der Insel Phuket bis zu den berühmten Nadelfelsen in der Bucht von Phangnga – kämpft noch immer mit den Folgen des verheerenden Tsunamis der hier am zweiten Weihnachtstag des Jahres 2004 Tod und Verderben brachte und verheerende Schäden anrichtete. Doch die meisten Bewohner der Region haben sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut. Der Strand von Mai Khao ist kilometerlang schnurgerade und menschenleer. Nur die beiden Fischer Jua und Cha laufen mit ihren selbst gebastelten Fanggestellen immer wieder in die Brandung. Sie jagen sogenannte Jakajan-Talay – daumengroße Sandkrabben. In Mehl gewälzt und in Öl gebacken sind sie ein beliebter Snack für Einheimische. Währenddessen trainiert Somjai Saekhow Affen für die Kokosnussernte. Sie klettern in rasantem Tempo auf die bis zu 30 Meter hohen Palmen und ernten die Kokosnüsse. Sechs Monate dauert die Ausbildung erst dann kommen die Affen zum Einsatz – mit Kokosnuss-Diplom.
HR 20:15 Rindviecher und Bergsteiger – Das Passeiertal Zwei Gesichter hat das Passeiertal das sich von Meran nordwärts bis zu Timmelsjoch und Jaufenpass erstreckt: Nach Meran hin weitet es sich zu einem idyllischen Obstgarten am Fuße der Dreitausender aber ist es wild und verwinkelt. In dem Tal mit seiner markanten und bezaubernden Landschaft siedeln die Pseirer ein wetterhartes und kantiges Völkchen. Hier war auch der Tiroler Volksheld Andreas Hofer zu Hause. Darum heißt das Passeier Tal im Volksmund „Das Heilige Land". Heute ist es ein Urlaubsparadies das alles bietet was das Herz begehrt: Paragliden Fliegenfischen Felsklettern Canyoning und Bergwandern so weit die Füße tragen.
Samstag ARTE 14:55 Geheimnisse Asiens – Die schönsten Nationalparks (2/5): Indiens Reich der grossen Tiere Im nordostindischen Assam ist der Kaziranga-Nationalpark der zum Weltnaturerbe der Unesco gehört ein wichtiges Rückzugsgebiet selten gewordener Arten. Hierzu zählen Königstiger asiatischen Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Inzwischen rücken die Siedlungen der Menschen immer näher an Kaziranga heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete dahinter befinden sich Dörfer Reisfelder und riesige Teeplantagen. Weil die Wanderrouten von Elefantenherden abgeschnitten werden fallen immer häufiger hungrige Elefanten in die Reisfelder ein zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Gleichzeitig gefährden Wilderer den Bestand des indischen Panzernashorns dessen Horn in der traditionellen chinesischen Medizin begehrt ist. Aber es gibt auch Bewohner die die Wildtiere in Kaziranga schützen. Raju Kutum hat gelernt mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen die nachts an seinem Dorf vorbeiziehen. Heute kümmert er sich in einer Rettungsstation für Wildtiere um verwaiste Elefantenjunge und wirbt um Verständnis bei der Dorfbevölkerung.
SWR 16:15 Länder – Menschen – Abenteuer: Myanmar – Leben am Großen Strom (Folge 1) – Von Bhamo nach Mandalay Myanmar das einstige Birma hat sich nach fünf Jahrzehnten Militärdiktatur geöffnet und demokratische Reformen begonnen. Ein Fluss prägt das Land völlig der Ayeyarwady. Über 2.170 Kilometer durchfließt er das Land – als Lebensader Kulturstifter und zentraler Verkehrsweg. Die Kleinstadt Bhamo war schon zu Kolonialzeiten der letzte Außenposten im Norden des Landes und Endstation der Irrawaddy-Dampfer. Bis hierher ist der Fluss schiffbar. Frühmorgens fährt eine altersschwache Regierungsfähre flussabwärts passiert die „Zweite Schlucht" des Ayeyarwady. Arbeitselefanten sind hier ein alltägliches Bild und im Dorf Wei Ma werden sie ausgebildet. Nicht weit entfernt wird in einer Mine das Gold des Ayeyarwady geschürft. In Katha der ersten kleinen Stadt am Oberlauf verwalteten einst die Briten das gesamte „Obere Burma".
Sonntag 3SAT 19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit: Die Oase Al Ain – Vereinigte Arabische Emirate Satte Oasen einerseits und lebensfeindliche Bedrohung durch die Wüste andererseits: Al Ain am östlichen Rand des Arabischen Emirates Abu Dhabi gelegen ist eine Stadt der Grenzbereiche ein Ort der von seinen Extremen lebt. Geografisch gesehen weil Al Ain dicht an der Landesgrenze zum Oman liegt und geologisch betrachtet weil die Oase immer ein Scheitelpunkt zwischen Zivilisation und der „großen Leere" war wie die Beduinen die Wüste der Arabischen Halbinsel seit jeher nennen. Seit rund 5.000 Jahren ist die Oase besiedelt das belegen archäologische Funde aus der frühen Bronzezeit. Grundlegend für die Existenz der Siedlung war und ist noch immer das raffinierte Jahrtausende alte Bewässerungssystem „Aflaj". Die oft unterirdischen Kanäle versorgen die Oase mit reichlich frischem Wasser aus dem nahen Hadschar-Gebirge. Der Berg Jeben Hafit eine Aussichtsplattform im Rücken der Oase ist 1.350 Meter hoch. Hier weht der Wüstenwind rundherum blickt man ein Meer aus über einer Million Dattelpalmen eine der größten Oasen überhaupt. Eine Oase wie ein Bollwerk ein Lebenselixier im Angesicht der Wüste.
WDR 20:15 Wunderschön! Steine Weine alles Feine – die Nahe Zur Zeit der Kelten war die Nahe ein „wilder Fluss". Heute fließt sie eher gemächlich von Selbach im Saarland bis Bingen wo sie in den Rhein mündet. Die Landschaft ist lieblich und das Klima günstig für hochklassige Rot- und Weißweine. Tamina Kallert leiht sich ein E-Bike und fährt ganz entspannt die Nahe entlang – begleitet von Markus Dorner und seiner Stabpuppe Heinz Hüffelsheimer: Das Städtchen Meisenheim lockt mit einer malerischen Altstadt; Bad Kreuznach wartet mit Thermalbad und Museumsmeile auf; und in der Edelstein-Stadt. Idar-Oberstein lässt sich Tamina Kallert in die Kunst des Achatschleifens einweisen. Sie wandert auf dem Stumm-Orgel-Weg besucht ein einzigartiges Steinskulpturen-Museum und begibt sich im Soonwald auf die Spur des Schinderhannes. Starkoch Johann Lafer brutzelt ihr sein Lieblingsgericht und auf dem Weingut Schweinhardt in Langenlonsheim erfährt sie das Geheimnis der „Rebträne".

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