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Die große weite Welt von Wildnissport

Wildnissport TV-Tipps: KW 39 (22.09. – 28.09.)

TV Tipps

Wanderwege sind schön, es macht Spaß auf Ihnen schöne Landschaften zu durchstreifen. Für Extremsportler eignen sie sich in den meisten Fällen nur bedingt, anders ist das aber in der grandiosen Bergwelt des Berner Oberlandes. Den Gipfel des 2.362 Meter hohen pyramidenförmige Niesen kannman zwar per Seilbahn oder über Wanderwege erreichen. Allerdings ist es am anstrengesten über 11.674 Stufen, der längsten Treppe der Welt. Kein Wunder also, dass die Stufen jedes Jahr im Juni  zur Wettkampfstrecke für Extremsport-Begeisterte aus der ganzen Welt werden.

Unser Tipp des Tages befasst sich aber mal wieder mit einem sozialkritischen Thema: dem Atommüll in der Arktis. Am Freitag zeigt 3Sat um 18:00 Uhr wie die russische Nordmeerflotte  ihre Nuklearabfälle im Eismeer in geringen Tiefen entsorgt. Dabei ist die Arktische See ist das weltweit wichtigste Fanggebiet für Kabeljau. Von hier kommt auch Fisch nach Europa. Doch auf dem Meeresboden lauert Gefahr. Versunkene Atom-U-Boote liegen hier tausende Metallkisten voller radioaktiver Abfälle, ganze Kernreaktoren, manche davon noch mit abgebrannten Brennelementen bestückt.

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Montag 3SAT 14:50 Meine Traumreise ins Berner Oberland – 11.674 Stufen zwischen Himmel und Hölle Die grandiose Bergwelt des Berner Oberlands fasziniert den Saarländer Karl Reiss seit er denken kann. Der 2.362 Meter hohe pyramidenförmige Niesen den auch Künstler wie Paul Klee als Motiv gewählt haben hat für ihn eine besondere Bedeutung. Er will auf den Gipfel aber nicht per Seilbahn oder über Wanderwege sondern über 11.674 Stufen die längste Treppe der Welt. Gebaut wurde sie für Wartungsarbeiten an den Gleisen der parallel verlaufenden Niesen-Bahn. Doch jedes Jahr im Juni werden die Stufen zur Wettkampfstrecke für Extremsport-Begeisterte aus der ganzen Welt. Wer schafft es als erster nach oben? Für Karl Reiss ist es ein Lebenstraum ein Mal bei diesem Sport-Event dabei zu sein. Dafür ist er bereit an seine Grenzen zu gehen.
ARTE 19:30 Geheimnisse Asiens – Die schönsten Nationalparks: Malaysias Meeresparadies Vor der Küste Borneos liegt eines der artenreichsten Riffgebiete der Welt – der Meerespark Tun Sakaran. Geschaffen hat diese einzigartigen magischen Unterwasserlandschaften die zur Heimat Hunderter Korallen- und Fischarten wurden einst ein Vulkanausbruch. Doch seit Tun Sakaran vor kurzem zum Naturschutzgebiet erklärt wurde um seine seltenen Meerestiere zu schützen müssen sich die Menschen die hier ebenfalls vom Meer leben neue Einkommensmöglichkeiten suchen. Für die Familien der Sama Dilaut die in einfachen Pfahlbauten auf dem Wasser leben ist die Zukunft damit ungewiss geworden denn in einigen Riffen ist das Fischen inzwischen vollständig verboten. Für viele Bewohner des Parks ist es schwierig ihr Leben an die Schutzmaßnahmen anzupassen. Doch nur unter diesem Schutz werden die Fische hier eines Tages wieder ihre volle Größe erreichen und die Bestände sich in die legalen Fischereizonen im Meer ausdehnen. Die ungeheure Artenvielfalt wird erhalten bleiben und den Menschen eine sichere Zukunft eröffnen.
Dienstag 3SAT 13:15 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit – Spezial: Amerika von Nord nach Süd (Kanada und die USA) Im Jahre 1603 stand am Mündungstrichter des Sankt Lorenz-Stroms eine Siedlung der Irokesen. 80 Jahre später stand dort auf dem Handelsplatz die Barockkirche „Notre Dame de Victoires". Bald war eine Stadt entstanden: Quebec im Osten Kanadas. Der Yosemite Park in Kalifornien in der Sierra Nevada ist ein Naturerlebnis für alle Jahreszeiten. Die großen Wasserfälle haben den Park berühmt gemacht. Den Grand Canyon in Arizona besuchte Theodore Roosevelt 1903. Er beschwor alle Anwesenden schon damals „Bewahrt ihn für alle die nach euch kommen". Wenn es etwas wie den Geburtsort der USA gibt dann ist es Philadelphia an der Ostküste Amerikas. Dort wurde am 4. Juli 1776 die legendäre „Declaration of Independence" verabschiedet die zur Gründung einer der mächtigsten Nationen dieser Erde führen sollte. 3sat zeigt die weiteren Folgen der dreiteiligen Spezial-Dokumentation über Amerika aus der Reihe „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit" im Anschluss ab 15.00 Uhr.
WDR 20:15 Abenteuer Erde: Das Tal des Lebens – Rift Valley Das afrikanische Rift Valley ist ein Ort der Superlative: Mehr als 6.000 Kilometer lang reicht es vom Jordantal über das Rote Meer das Hochland Äthiopiens und Ostafrika bis nach Mosambik. Die dreiteilige Dokumentation ist ein eindrucksvolles Porträt dieser weltberühmten Landschaft und seiner Bewohner. Afrikas Tal des Lebens der große Graben hat das heutige Bild der Erde nachhaltig geprägt. In Ostafrika teilt sich das Rift Valley in zwei Arme. Der östliche reicht vom Norden Kenias bis in den Süden Tansanias. Nirgendwo auf der Erde haben Vulkane Feuer und Asche Schöneres geschaffen. Kilimandscharo und Ngorongoro-Krater Nakuru- und Natron See Mount Meru und Mount Kenya sind für Millionen Menschen der Inbegriff Afrikas. Serengeti und Massai Mara sind Heimat der „Big Five" – Elefant – Nashorn – Büffel – Leopard und Löwe und ein Naturwunder der Extraklasse.
Mittwoch 3SAT 20:15 Tschad – Verborgene Schätze der Sahara Tiefblaue Seen inmitten eines Meeres aus Sand spektakuläre Flusstäler in atemberaubenden Felsformationen paradiesische Oasen mit geheimnisvollen Menschen die seit Jahrtausenden der Trockenheit trotzen – das alles bietet der Tschad aufgrund der politischen Lage eine der unzugänglichsten Regionen Afrikas. Nur mit Hilfe der Tubu eines alten faszinierenden Wüstenvolks war es möglich die Schönheiten dieser Region für Nicolas Hulots „Universum"-Dokumentation „Tschad – Verborgene Schätze der Sahara" zu erkunden: das eindrucksvolle Gebirgsmassiv des Ennedi in dem bis zu 10.000 Jahre alte Felszeichnungen von fruchtbaren Zeiten erzählen die Seen von Ounianga Kebir die Überreste eines alten Binnenmeeres und das goldgelbe Sandmeer des Sahel am Südrand der Sahara das heute ein Land prägt das einst eines der ältesten Siedlungsregionen des Menschen war.
NDR 20:15 Expeditionen ins Tierreich: Wildes Großbritannien – Frühling und Sommer Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten dort: ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Seit Monaten hat der Winter die Britischen Inseln fest im Griff. Kälte und fehlendes Licht werden für viele Bewohner zur Strapaze. Doch schon bald wird sich alles ändern. Der Frühling beginnt. Bienen nutzen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen um Nektar und Pollen zu sammeln. Vor der Küste Großbritanniens beginnt jetzt die Paarungszeit der Seepferdchen mit einem zauberhaften Tanz. Die zerbrechlichen Fische pflanzen sich auf ungewöhnliche Weise fort. Die Weibchen legen ihre Eier in die Bruttasche am Bauch des Männchens die er bis zum Schlupf mit sich herumtragen wird.
Donnerstag ARTE 16:20 Kroatiens wilde Flusslandschaft – An den Ufern der Save Die Save-Auen sind eine urtümliche im restlichen Europa fast verschwundene Landschaft in der Menschen heute noch mit „ihrem“ Fluss so leben und wirtschaften wie ihre Vorfahren. Typisch für die Posavina-Region sind die alten slawischen Holzhäuser die einst aus den stämmigen Eichen der Auwälder gebaut wurden. Manche von ihnen sind über 500 Jahre alt. Die Menschen die hier leben betreiben traditionellen Ackerbau und halten in der umliegenden Auenlandschaft ihre Pferde Rinder und Schweine. Und es sind besondere Tiere: etwa das Posavina-Pferd. Keine andere Pferderasse hat sich so gut an den feuchten Lebensraum angepasst wie dieses kleine Kaltblut das es sonst nirgendwo gibt. Früher lebten im Gebiet des Naturparks Lonjsko Polje überwiegend Turopolje-Schweine. Sie waren optimal an ein ganzjähriges Leben in der Aue angepasst und wurden bereits im 14. Jahrhundert gezüchtet. Heute findet man fast nur noch Mischlinge. Rotbauchunken und Teichfrösche laichen zu Tausenden in den Senken ebenso die Wildkarpfen aus der Save.
NDR 20:15 Länder – Menschen – Abenteuer: Mit dem Postboot auf dem Jenissej (1) – 2000 Kilometer durch Sibirien Der Jenissej ist einer der mächtigsten Ströme der Erde. Er fließt von der mongolischen Grenze nordwärts durch ganz Sibirien bis zum Polarmeer. Hier gibt es keine Straßen und keine Schienen. Das Postschiff ist die einzige Verbindung zu den Menschen. Es fährt Tag und Nacht an endlosen Wäldern entlang an winzigen Dörfern und kleinen Städten vorbei. Die Reise auf dem Fluss beginnt in Krasnojarsk. Von dort aus werden die Dörfer bis hinauf zum Nordpolarmeer mit Kohle Lebensmitteln Medikamenten und Post versorgt alles wird von den Menschen sehnsüchtig erwartet. Nur vier Monate im Jahr ist Zeit notwendige Dinge in die Siedlungen zu schaffen. Dann friert der Fluss bei Temperaturen von bis zu minus 40/50 Grad zu.
Freitag ARTE 17:30 Die mongolische Eistruhe Im Permafrostboden der Altai-Hochebene sucht ein französisch-mongolisches Archäologenteam nach der 2.300 Jahre alten Grabstätte eines ostskythischen Kriegers. Dank der rituell tiefen Bestattung des Körpers und der extremen Witterungsbedingungen werden die Forscher möglicherweise eine der letzten noch erhaltenen Eismumien zutage fördern können. Sie würde interessante Rückschlüsse auf diesen kaum bekannten Zweig der skythischen Zivilisation gestatten. Doch die Zeit läuft denn die Erderwärmung bedroht das Grab samt der Überreste des europiden Reiters der einst mit seinem Stamm in die Mongolei gekommen war um neue Gebiete zu erobern. Neben der Ausgrabungsstätte hat eine kasachische Nomadenfamilie ihr Lager aufgeschlagen. Zwischen den Kasachen und den Ostskythen die 2.000 Jahre vor ihnen lebten gibt es verblüffende Ähnlichkeiten. Die Dokumentation begleitet neben den archäologischen Grabungen auch die spannende ethnoarchäologische Untersuchung einer der letzten völlig isoliert lebenden Ethnien der Welt.
3SAT 18:00 Atomfriedhof Arktis Die Arktische See ist das weltweit wichtigste Fanggebiet für Kabeljau. Von hier kommt auch Fisch nach Europa. Doch auf dem Meeresboden lauert Gefahr. Versunkene Atom-U-Boote liegen hier tausende Metallkisten voller radioaktiver Abfälle ganze Kernreaktoren manche davon noch mit abgebrannten Brennelementen bestückt. Die russische Nordmeerflotte entsorgte ihre Nuklearabfälle im Eismeer in geringen Tiefen. Weit ab von jeder kritischen Öffentlichkeit verschwand das strahlende Erbe des Atomzeitalters in den Fjorden zwischen Norwegen und Russland. Das Gefährlichste sind wohl drei alte sowjetische Atom-U-Boote die hier auf Grund liegen. Zwei versanken bei Katastrophen. Ein Boot in dem ein schwerer Störfall aufgetreten war versenkte die sowjetische Marine selbst. Dort liegt es bis heute in einer Tiefe von nur 33 Metern.
Samstag SWR 17:00 Meine Traumreise nach Neuseeland – Leben wie die Maori Die Dschungelküche der Maori schmecken den Kriegstanz lernen und sich ein echtes Tattoo in die Haut hämmern lassen – so stellt sich der 32-jährige Benjamin Koch seine Traumreise nach Neuseeland vor: Leben wie die Maori eben. Benjamin ist Stadtführer in Köln und träumt schon lange davon sich auf die Spuren der Maori zu begeben. Als erstes besucht er die Waitangi Treaty Grounds. Im Norden der Insel sind die Maori damals mit ihren Segelbooten angekommen und hier haben sie mit den weißen Einwanderern 1840 das moderne Neuseeland gegründet. Das Leben der Maori hat sich seither vollkommen verändert. Ben will wissen: Was ist übrig geblieben von ihrer Kultur? Für Ben sind die Maori die größten Seefahrer aller Zeiten. Die Entdeckungen von Columbus und Magellan nehmen sich im Vergleich zu den navigatorischen Leistungen der Maori bescheiden aus meint er. Schließlich waren sie es die den größten Ozean erobert haben.
HR 20:15 Königstiger – Kampf ums Überleben Der Ranthambhore-Nationalpark in Rajasthan ist weltberühmt für seine Tiger. Für die Raubkatzen ist er mit knapp 400 Quadratkilometern einer der letzten großen Zufluchtsorte im Norden Indiens. Hier lebt die 13 Jahre alte Machli. Ganz Indien kennt und verehrt sie. Noch ist sie die mächtigste Tigerin in der Region doch sie ist alt und wird ihr Reich nicht mehr lange verteidigen können.
Sonntag 3SAT 15:05 Wunderwelten – Valparaiso: Die Perle des Pazifik 2003 erhob die UNESCO die chilenische Hafenstadt Valparaíso zum Weltkulturerbe. Eine wechselvolle Geschichte sorgte dafür dass die Stadt ein besonderes Flair und spezifische Eigenheiten ausbildete die es sonst nirgendwo auf der Welt zu finden gibt. Valparaíso ist auf 45 Hügel gebaut. Treppen Aufzüge und wenige schmale Straßen bilden eine Infrastruktur die das soziale und kulturelle Leben bis heute prägt. Bunt bemalte Häuser atmen einen pittoresken Charme aus der seit der Gründerzeit gepflegt wurde. Nach der Öffnung des Panamakanals verfiel die Stadt in Armut und eine Art Dornröschenschlaf aus dem sie erst heute wieder erwacht. Der Vorteil dieses Stillstands: Vieles an Gebäuden Arbeits- und Lebensformen konnte sich bis heute erhalten.
WDR 20:15 Wunderschön! Römererbe und Winzerträume entlang der Mosel In unzähligen Schleifen windet sich die Mosel durch eine der reizvollsten Flusslandschaften Europas die geprägt ist von jahrtausendealter Besiedlung und doch viel von ihrer Ursprünglichkeit behalten hat. Tamina Kallert fährt von Saarburg an der Saar dem größten Nebenfluss über Trier bis nach Koblenz wo die Mosel in den Rhein mündet. Dabei stößt sie überall auf Spuren der Römer – selbst in den Weinbergen auf deren Schieferhängen der weltberühmte Riesling wächst. Sie entdeckt die unbekannten Seiten von Bernkastel-Kues Traben-Trarbach und Cochem schlendert durch schmucke Fachwerkdörfer und stellt eine vielseitige Ferienregion vor die auch Wanderern und Wassersportlern viel bietet.

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