Blog des wilden Outdoor-Shop

Echt gute Ausrüstung für Jagd, Reise und Natur.

Die große weite Welt von Wildnissport

Wildnissport TV-Tipps: KW 32 (04.08. – 10.08.)

TV Tipps

Bei ARTE kommen Hiker diese Woche voll auf Ihre Kosten. Der Reiseführerautor Bradley Mayhew stellt gleich 4 Wanderwege vor. Angefangen in Deutschland geht er den Saar-Hunsrück-Steig, den er als „Gute-Laune-Hike“ charakterisiert.

Mallorca würde man wohl kaum mit Wanderrouten in Verbindung bringen und doch gibt es hier schöne Wege, wie zum Beispiel den Trockenmauerweg, den Bradley Mayhew ebenbfalls vorstellt.

Auf dem nach ihm benannten Stevenson-Weg in Frankreich streifte der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson, Autor der „Schatzinsel“, schon 1878 wölf Tage lang durch die Berge des französischen Zentralmassivs. Bradley Mayhew wandelt auf seinen Pfaden.

Ein Geheimtipp in der neuen Wanderszene ist der E4 auf Kreta. Der Europäische Fernwanderweg Nr. 4 ist nicht überall gut markiert. Wandertourismus entsteht auf Kreta gerade erst. Bradley Mayhew stellt ihn vor und genießt die sprichwörtlich griechische Gastfreundschaft.

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Montag 3SAT 14:45 Traumziel USA: Die Route 66 – Straße der Sehnsucht Die Route 66 war der erste Highway Amerikas in den Westen des Kontinents. Ungefähr einen Monat dauerte die Reise von Chicago zum Pazifik als die fast 4.000 Kilometer lange Straße im Jahr 1926 eröffnet wurde. Während der Wirtschaftskrise zogen auf der Route 66 Tausende von verarmten Farmern mit ihren Familien gen Westen auf der Suche nach einer besseren Zukunft. In den Boomjahren nach dem Weltkrieg kamen andere Reisende: amerikanische Touristen die das eigene Land und seine Naturwunder kennenlernen wollten. Als schneller Weg nach Westen hat die Route 66 längst ausgedient. Doch Amerikas berühmteste Landstraße lebt als Mythos fort. Schon das Schild „Route 66" mit dem Asphaltband im Hintergrund vermittelt ein Gefühl von Freiheit. So blieb die Route 66 bis heute ein Symbol für Aufbruch und Abenteuer.
ARTE 18:25 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden: Fjorde und Regenwälder Startpunkt der Reise durch Neuseeland ist der Fiordland-Nationalpark. Er wurde 1952 zum Naturschutzgebiet erklärt und gehört mit seinen 15 Fjorden und einer einzigartigen wilden Küstenlandschaft zum Weltnaturerbe der Unesco. Besonders die beiden Fjorde Milford Sound und Doubtful Sound gehören zu den begehrten Naturreisezielen Neuseelands. Wie in ganz Neuseeland gibt es auch in der Region Fiordland keine einheimischen Landsäugetiere. So hat sich hier einst von Siedlern mitgebrachtes Rotwild dank fehlender natürlicher Feinde zur Plage entwickelt. In den nährstoffreichen Gewässern vor der Küste Fiordlands tummeln sich zahlreiche Fische aber auch Robben werden vom üppigen Nahrungsangebot angelockt. An den Küsten werden Langusten für den internationalen Export gefangen. Mit dem Dampfschiff geht es weiter nach Queenstown einer der wenigen Städte im tiefen Süden. Vor den Toren der Stadt befindet sich ein Mekka für Fallschirmspringer. Außerdem dienten einige Plätze als Kulisse für die Fantasyfilm-Trilogie „Herr der Ringe".
Dienstag ARTE 19:30 Wanderlust! Der Saar-Hunsrück-Steig Der Saar-Hunsrück-Steig ist kein historischer Weg sondern wurde erst 2007 „erfunden". Er beginnt am Dreiländereck Frankreich- Deutschland-Luxemburg und führt über etwa 220 Kilometer bis mit einem Abstecher via Trier nach Idar-Oberstein. Derzeit wird er bis zum Rhein verlängert. Der Weg zieht jährlich rund 100.000 Wanderer an und ist längst ein Wirtschaftsfaktor im abgelegenen und industriearmen Hunsrück. Der Reiseführerautor Bradley Mayhew hat noch nie vom Hunsrück dem Mittelgebirge zwischen Rhein und Mosel am Südwestrand Deutschlands gehört. Ein Freund hat ihm die Trierer Geografin Kerstin Schneekloth als Wandergefährtin vermittelt. Und Bradley Mayhew ist gespannt. Lieblich und unspektakulär ist der Weg doch so angenehm in die Landschaft inszeniert dass es entspannend ist ihn zu gehen. Ein „Gute-Laune-Hike" findet Bradley der viel erlebt im Hunsrück.
WDR 20:15 Abenteuer Erde: Wildes Rumänien Im Südosten Europas liegt ein Naturjuwel das seinegleichen sucht: Rumänien. Durch seine unzugänglichen Wälder streifen noch Bären und Wölfe in seinen abgelegenen Dörfern leben die Menschen bis heute im Einklang mit der Natur – vieles erscheint wie in für uns längst vergangenen Zeiten. Siebenbürgen liegt im Zentrum Rumäniens: Seit etwa 800 Jahren sind hier die Siebenbürger Sachsen zu Hause in ihren malerischen Dörfern zwischen kleinen Feldern und bunten Wiesen. Die Legenden umwobenen Karpaten umgeben Siebenbürgen – über 2000 Meter ragen die mächtigen Gebirgszüge empor. Wenn im Sommer große Schafherden auf den saftigen Bergwiesen weiden droht ihnen Gefahr durch hungrige Bären. Große Schutzhunde begleiten daher die Schafe und ihre Hirten.
Mittwoch ARTE 19:30 Wanderlust! Mallorcas Trockenmauerweg Abseits des Massentourismus hat Mallorca eine unbekannte Seite eine Wanderseite. Der Film begleitet Bradley Mayhew auf Mallorcas Trockenmauerweg. In sechs Etappen führt er entlang des Küstengebirges durch Steineichenwälder und Olivenhaine über Felsgrate und durch schöne Dörfer immer mit bester Aussicht auf Berge und Meer. Meist folgt die „Ruta de Pedra en Sec" der „Weg aus trocken verlegten Steinen" den alten Post- und Reitwegen Mallorcas deren Geschichte bis auf das 13. Jahrhundert zurückgeht. Sie führen durch alte Kulturlandschaft und die Geschichte der Insel. Das Dorf Banyalbufar liegt inmitten steiler Terrassen über dem Meer. Hier wächst die Malvasia-Weintraube. Von Valldemossa bis ins Künstlerdorf Deià wandert Bradley auf den Spuren des „Archiduque". Der Erzherzog Ludwig Salvator von Österreich-Toskana ein Weltreisender und Naturforscher ließ im 19. Jahrhundert entlang von Felsabstürzen mit grandiosen Ausblicken einen Reitweg anlegen auf dem es sich heute wandern lässt. Die Küste entlang geht es bis zum Leuchtturm von Cap Gros. Von hier fährt eine alte Straßenbahn hoch nach Sóller in die Stadt der Orangenhändler.
NDR 20:15 Expedition ins Tierreich: Wie Tiere wohnen – Baumeister der Natur Zeig mir wie Du wohnst und ich sage Dir wer Du bist! Eine wahre Erkenntnis – zumindest wenn es um Tiere geht: Häuser Bauten und Nester erzählen eine Menge über die Intelligenz aber auch über die Lebensumstände und Feinde ihrer Erbauer. „Wie Tiere wohnen – Baumeister der Natur" stellt einige der außergewöhnlichsten Häuslebauer vor: von den Präriehunden Nordamerikas die untertage ganze Städte bauen bis zu den Wanderameisen deren komplexer Bau selbst aus lebendigen Ameisen besteht. Eine spannende „Homestory" aus dem Reich der Tiere.
Donnerstag ARTE 19:30 Wanderlust! Der Stevenson-Weg in Frankreich 1878 streifte der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson Autor der „Schatzinsel" zwölf Tage lang durch die Berge des französischen Zentralmassivs und schrieb das Buch „Reise mit dem Esel durch die Cevennen“" die erste Wanderliteratur überhaupt. Der englische Reiseführerautor Bradley Mayhew folgt nun der Originalroute Stevensons. Sie führt in zwölf Etappen von der Vulkanlandschaft des Velay 220 Kilometer weit über die Berge des Lozère bis nach Saint-Jean-du-Gard in den Cevennen. Im Städtchen Le Puy-en-Velay mit seiner imposanten Kathedrale startet Bradley der von seiner Freundin Laura begleitet wird. Erstes Ziel ist Le Monastier-sur-Gazeille ein Ort mit trutzigem Kloster. Hier traf Stevenson seine Reisevorbereitungen und hier fand er seine „Modestine" eine eigenwillige Eselin. Heute gibt es Leihesel für die Wanderer auch Bradley mietet sich ein Grautier namens Makumba.
NDR 20:15 mareTV: Die belgische Nordseeküste – 65 überraschende Kilometer Belgien nutzt wie kaum ein anderes Land seine kleine Küste: Dort reiht sich ein Badeort an den nächsten von schick bis schrill. Die Kusttram die längste Straßenbahnlinie der Welt bietet die beste Möglichkeit sich an der Nordsee entlang zu bewegen. 65 Kilometer lang ist die Strecke von Knokke-Heist an der niederländischen Grenze bis De Panne an der französischen sie fährt jeweils im Zehnminutentakt. Seit 13 Jahren arbeitet Katrien Becu als Kusttram-Fahrerin und beantwortet die Fragen ihrer Fahrgäste geduldig in vier Sprachen allerdings nicht während der Fahrt.
Freitag 3SAT 17:25 Wildnis in Mitteldeutschland: Plothen – Im Land der tausend Teiche Die Plothener Teiche nahe Schleiz in Thüringen sind eine historisch gewachsene Teichlandschaft die in Europa einzigartig ist. Glitzernde Wasserflächen umringt von Schilf und Wäldchen. Über 2.000 Teiche wurden im 11./12. Jahrhundert angelegt von denen 600 Teiche heute noch existieren. Sie sind durch ein ausgeklügeltes Grabensystem miteinander verbunden. Fisch wird hier zum Verzehr gefangen. Naturschützer und Teichfischer sind einander nahegekommen in jüngsten Jahrzehnten und beide profitieren von der außerordentlich artenreichen Tier- und Pflanzenwelt die Wanderer Radfahrer Angler oder Reiter gleichermaßen begeistert. Christianna Serfling ist als Ökologin regelmäßig im Teichgebiet unterwegs. Sie ist froh wenn sie im Frühjahr die Rufe von Kröten und Fröschen hört denn sie ist für den Amphibienschutz verantwortlich. Oder wenn sie den zur Paarungszeit blau leuchtenden Moorfrosch zu sehen bekommt.
ARTE 19:30 Wanderlust! Durch Kretas Schluchten Ein Geheimtipp in der neuen Wanderszene ist der E4 auf Kreta. Der Fernwanderweg durchquert die größte Insel Griechenlands von West nach Ost. Im Südwesten ragt das Bergmassiv Lefka Ori etwa 2.500 Meter hoch auf und stürzt dann steil ins Meer. Der E4 bietet spektakuläre Blicke und kretische Gastfreundschaft. Bradley Mayhew ist mit der kretischen Wanderführerin Penelope unterwegs. Denn der Europäische Fernwanderweg Nr. 4 ist nicht überall gut markiert. Wandertourismus entsteht auf Kreta gerade erst. Der Pfad beginnt auf den Höhen der Westküste. Weit reicht der Blick über das tiefblaue Meer bevor Bradley und Penelope absteigen und im Kloster Chrissoskalitissa vorbeischauen. Zwei Stunden später sieht es aus wie in der Karibik. Türkis leuchtet das Meer in der Lagune Elafonissi. Die beiden Wanderfreunde hängen die Bergschuhe über den Rucksack und wandern knietief durchs Wasser. An der Südküste fallen die Bergflanken steil ins Meer so dass für Straßen kein Platz bleibt. Nur per Schiff oder wandernd kommt man voran. Der E4 folgt nun alten Dorfverbindungswegen. Das Meer ist stets im Blick.
Samstag 3SAT 14:30 Die Route des Grandes Alpes -Vom Genfer See ans Mittelmeer Vor fast 100 Jahren entstand die Idee eine Alpenstraße vom Genfer See bis zum Mittelmeer zu bauen. Das war die Geburtsstunde der „Route des Grandes Alpes". Heute ist die kurvenreiche Strecke gut zu bewältigen aber der unvergleichliche Rahmen ist geblieben: eine imposante Gebirgslandschaft die den Reisenden über sechs große Pässe führt bevor sie in Menton das Meer erreicht. Julia Leiendecker stellt in ihrer Dokumentation „Reisewege Frankreich" die Route des Grandes Alpes und die Menschen die entlang dieser Strecke leben vor.
ARTE 16:20 Wildes Italien: Von Sardinien zu den Abruzzen Sardinien ist für viele die Trauminsel im Mittelmeer. Kristallklares Wasser und malerische Küsten sind keine Klischees sondern Wirklichkeit. Wildpferde bewohnen die riesige menschenleere Hochebene von Gesturi. In den angrenzenden Hochlagen liegt das Reich der imposanten Mufflons. Im kristallklaren Wasser rund um die Insel verbirgt sich eine atemberaubende Unterwasserwelt. Farbenprächtige Fische Korallen und Meeresschnecken leben hier – und der Riesenhai. Sizilien vor der Stiefelspitze Italiens gelegen ist die größte Insel im Mittelmeer. Schon von weitem ist das Wahrzeichen der Insel sichtbar: der Ätna mit mehr als 3.300 Metern der höchste aktive Vulkan Europas. Nicht allzu weit entfernt ragt ein weiterer Vulkan empor: der Stromboli mitten im Meer gelegen. Beinahe im Minutentakt speit er Lava und Feuer. Bis heute stehen auf Sizilien bis zu 2.500 Jahre alte Tempelanlagen. Heute erobert die Natur das uralte Mauerwerk zurück – Mauerbienen und Echsen bewohnen Ritzen und Spalten üppige Blumenwiesen säumen die antiken Säulen.
Sonntag 3SAT 17:35 8000 Meilen bis Alaska – Mit Klaus Scherer durch Amerikas Norden Von Neuenglands felsiger Atlantikküste westwärts durch den Kontinent bis zum Pazifik dann nach Norden bis zum Eismeer reiste Amerika-Korrespondent und Abenteuer-Reporter Klaus Scherer. Mit der Eisenbahn durchquerte er Montanas Bergwelt auf Schneeschuhen war er auf den Großen Seen unterwegs per Boot in malerischen Buchten nahe Seattle und reitend in North Dakota – an der Seite von Ranchern die die letzte Herde von Indianerpferden schützen. „Selbst nach mehr als vier Jahren als USA-Berichterstatter faszinieren mich die Vielfalt und Schönheit der Großlandschaften und der aufreibende Alltag ihrer Bewohner mehr denn je" so Grimme-Preisträger Scherer. „Solche Reisen lehren uns immer wieder: Man muss die Hauptstadt Washington verlassen um das Land besser zu verstehen." Frostiges Ziel der Trans-Amerika-Reise ist die Doppelinsel Diomede im Fadenkreuz von Datumsgrenze und Polarkreis die teils in Alaska und teils in Russland liegt. Nur eine Handvoll Inuit-Familien trifft Scherer dort an die bis heute über die Teilung ihrer Heimat klagen.
WDR 20:15 Wunderschön! Texel – Inselurlaub auf Niederländisch Kilometerlange Strände das frische Meer schnuckelige Orte und so viele Schafe wie Einwohner: Inselurlaub pur – dafür steht Nordhollands beliebteste Ferieninsel Texel Tamina Kallert hat so viele Zuschauer-Tipps wie nie bekommen und folgt ihnen gerne: zum Sonnenuntergang ins Café Paal 17 auf eine Wanderung zur Löffler-Kolonie oder in einen üppigen „Selfpluktuin". Fotograf und Vogelkundler Klaas de Jong zeigt ihr Brutkolonien und verrät Insidertipps Segellehrer Jeroen Staamer bringt ihr das Katamaransegeln bei und Strandräuber Gilles van Mil zeigt ihr seine kuriosen Schätze.

Tags: ,

Leave a Reply