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Die große weite Welt von Wildnissport

Wildnissport TV-Tipps: KW 29 (14.07. – 20.07.)

TV Tipps

Die Fußball WM ist vorbei und der Weltmeister steht fest. Zeit, sich wieder um die Natur zu kümmern und die Welt zu erkunden. Wer die Wanderstiefel noch nicht geschnürt hat, oder besser gerade von einer Tour zurück ist, für den haben wir wieder einmal einige schöne Dokumentationen herausgesucht.

Zum Beispiel entführt uns der deutsch-französiche Sender ARTE am Montag um 15:15 Uhr nach Russland. Erst seit 1990 ist die Kamtschatka-Halbinsel für Touristen zugänglich. Über 50 Jahre lang war sie militärisches Sperrgebiet. Sowjetbürger brauchten eine Sondergenehmigung, wollten sie nach Kamtschatka reisen oder dort leben. Eine Hauptattraktion auf Kamtschatka ist das „Tal der Geysire“ mit etwa 90 Geysiren. In dem UNESCO Kulturerbe erreichen Heiße Wasserfontänen bis zu 40 Meter Höhe, ihre Dampfschwaden teilweise mehr als 200 Meter.

Tag Sender Uhrzeit Sendung Inhalt
Montag NDR 15:15 Länder – Menschen – Abenteuer: Snowdonia – wo Wales wild und rau ist So kennt man Großbritannien gar nicht: alpine Gipfel schneebedeckte Hochplateaus. Snowdonia in Wales ist eine ursprüngliche und kaum besiedelte Region mit Gebirgszügen und erloschenen Vulkanen an der Irischen See. Sogar Sir Edmund Hillary fand hier für seine Erstbesteigung des Mount Everest ideale Trainingsbedingungen vor. Ein BBC-Filmteam hat diesen faszinierenden Nationalpark die Menschen die dort leben und die artenreiche Tierwelt über ein Jahr lang porträtiert mit atemberaubenden Bildern in der typischen BBC-Qualität.
ARTE 18:25 Kamtschatka – Leben im Schatten der Feuerberge Weit im Osten Russlands eine halbe Erdumdrehung und acht Zeitzonen von Moskau entfernt liegt die Halbinsel Kamtschatka die regelmäßig von Vulkanausbrüchen und Erdbeben heimgesucht wird. Knapp 400.000 Menschen leben in dieser Region die so groß ist wie Deutschland. Die meisten von ihnen wohnen in Petropawlowsk-Kamtschatski. Eine Straßenverbindung zum Festland existiert nicht. Wer nach Kamtschatka will muss das Flugzeug oder das Schiff nehmen. Zu Sowjetzeiten war Kamtschatka militärisches Sperrgebiet Stützpunkt der sowjetischen Pazifikflotte und Zentrum der Fischerei-Industrie. Besucher durften nur mit Sondergenehmigung auf die Halbinsel reisen Ausländer hatten überhaupt keinen Zutritt. Angelockt von hohen Löhnen und Vergünstigungen zogen die Menschen für einige Jahre in diese weitgehend isolierte Region um dann irgendwann doch wieder nach Hause zurückzukehren. Nach dem Ende der Sowjetunion brachen die hoch subventionierten Staatsbetriebe zusammen. Die Menschen in Kamtschatka standen vor dem Nichts. Wer die Möglichkeit hatte verließ die Region für immer. Diejenigen die blieben mussten ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.
Dienstag WDR 20:15 Abenteuer Erde: Der Berg der Haie Weit draußen vor der mittelamerikanischen Küste von Costa Rica ragt die Kokosinsel als Spitze eines einsamen Vulkanberges aus dem Pazifischen Ozean. Sie gilt als die Schatzinsel schlechthin. Von ihr ließ sich schon am Ende des 19. Jahrhunderts der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson für seinen berühmten Roman die „Schatzinsel" inspirieren. Umrankt von Mythen und Geheimnissen sollen auf Kokos noch Millionenwerte aus Piratenzeiten auf ihre Entdecker warten. Die kleine Insel ist nur 25 Km² groß und von undurchdringlichem Dschungel bedeckt. Zahlreiche Bäche Wasserfälle und Schluchten prägen das Bild der größten unbewohnten Regenwaldinsel der Welt. Aufgrund der Abgeschiedenheit konnten sich hier eine einzigartige Fauna und Flora entwickeln. Heute wird die Insel als Nationalpark und Weltnaturerbe der UNESCO von Parkrangern bewacht.
MDR 20:45 Wildnis in Mitteldeutschland: Plothen – Im Land der tausend Teiche Es sieht ein bisschen aus wie in Finnland. Glitzernde Wasserflächen umringt von Schilf und Wäldchen. Über 2.000 Teiche angelegt im 11./12. Jahrhundert von Mönchen deren Fleischersatz zur Fastenzeit bekanntlich Fisch war. Aber nicht deshalb heißen sie „Himmelsteiche" sondern weil sie ausschließlich durch Regenwasser gespeist werden. 600 davon existieren noch und sie sind durch ein ausgeklügeltes Grabensystem miteinander verbunden. Die Plothener Teiche nahe Schleiz in Thüringen sind eine historisch gewachsene Teichlandschaft die es in Europa nicht noch einmal gibt.
Mittwoch 3SAT 17:45 mare TV: Kanadas Magdaleneninseln – Zwischen Atlantik und St. Lorenz Die Magdalenen-Inseln im Sankt-Lorenz-Golf vor Kanadas Atlantikküste bieten kilometerlangen Sandstrand wie in Nordfriesland Abbruchkanten aus rotem Sandstein wie auf Helgoland und Lagunen von pazifischem Ausmaß. Auf die unbewohnten Inseln konnten die Siedler nichts mitbringen – außer ihrer Geschichte. Und die zelebrieren sie bis heute. Fast alle 12.000 Bewohner der Magdaleneninseln sind Nachkommen der Akadier. Das waren französische Siedler die im 18. Jahrhundert aus ihrer Heimat den heutigen kanadischen Provinzen New Brunswick und Nova Scotia vertrieben wurden. Wenn Léonce Arseneau abends über die Lagune zurück zum Anleger fährt und die Muscheln die er eigentlich für die Familie gefangen hatte mal wieder alle selbst aufgegessen hat dann packt es ihn: Dann möchte er sein Glück teilen und das Geheimnis der Îles de la Madeleine der Magdalenen-Inseln in Worte fassen: „Wir sind eine Nation wir sind Akadier!"
NDR 20:15 Expedition ins Tierreich: Ostfriesland – Sieben Inseln und ein Meer Kaum ein Landstrich Deutschlands ist so klischeebehaftet wie Ostfriesland: Seine Bewohner gelten als verschrobene schweigsame Teetrinker das Land als rau und spröde. Tatsächlich aber ist Ostfriesland etwas Besonderes: Seit jeher haben die Ostfriesen dem Meer und Moor Land abgerungen und dadurch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft geschaffen. Doch es existieren noch Reste der ursprünglichen Wildnis. Ostfrieslands Küste Moore und „Meere" die flachen Binnenseen sind Relikte der Eiszeit und heute geschützte Lebensräume zahlreicher seltener Pflanzen und Tiere. Wer glaubt es gäbe dort nur flaches Land viele langweilige Dünen und ein paar Häfen muss sich eines besseren belehren lassen. Ostfriesland ist längst nicht so eintönig wie es manche Vorurteile immer besagen. Die Landschaft präsentiert sich als sehr abwechslungsreich und offenbart im Sommer ihr wunderschönes leuchtendes Farbenmeer – den blühenden Raps.
Donnerstag 3SAT 14:50 Das Jahr der Wildnis (1/5): Januar bis März Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt dann die Regenzeit dafür dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden. Während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf – scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern. Die fünfteilige Langzeitdokumentation „Das Jahr der Wildnis" zeigt beeindruckende Naturschauspiele der Erde im Verlauf eines Jahres und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Die erste Folge präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres.
NDR 20:15 mareTV: Kanarische Inseln Eine Inselgruppe im Atlantik: Die Kanaren sind vulkanischen Ursprungs vor Millionen Jahren aus dem Meer entstanden. 300 Sonnentage im Jahr locken die Urlauber – doch abseits der Touristenhochburgen haben die Eilande noch viel Ursprüngliches. Mit Fremden kommt Don Agustin nur äußerst selten in Kontakt. Don Agustin ist Bauer auf Gran Canaria und verliert keine Silbe zu viel. Wenn doch mal Besucher kommen liegt das an seinem spektakulär gelegenen Acker: Jeden Tag steigt der 80-jährige Don Agustin einen steilen Pfad hinab in den kreisrunden Vulkankrater Caldera de Bandama um nach seinem Gemüse zu sehen. Einst gab es hier unten sieben Gehöfte doch alle Bauern haben aufgegeben. Nur Don Agustin erntet hier noch etwas. Er kann sich darauf verlassen dass er dort seine Ruhe hat. Die Touristen scheuen den halsbrecherischen Ab- und Aufstieg.
Freitag HR 14:30 Die Balearischen Inseln: Ibiza und Formentera Ibiza und Formentera werden auch Pityusen genannt was abgeleitet aus dem Griechischen „Pinieninsel" bedeutet. Ibiza die größere der beiden ist bis heute von dichten Pinienwäldern bewachsen. Bis in die sechziger Jahre galten die Inseln als arm und rückständig dann entdeckten die Hippies ihre Schönheit. Ibiza hat sich seither zu einem weltbekannten Party-Hotspot entwickelt mit angesagten Clubs und DJs die einen eigenen Musikstil entwickelt haben den „Balearic Sound". DJ Pippi hat seit den achtziger Jahren den Ibiza-Stil mitgeprägt. In seinem Studio und an den Turntables der Strandbars zeigt er was den „Balearic Sound" ausmacht: die entspannte Mischung aus Dancehall- und Flamencomusik der Soundtrack zu Ibizas Sonnenuntergängen.
NDR 20:15 die nordstory – Zwischen Rost und Reichtum: Der Traum von besseren Gutshöfen Ihre Häuser haben Raubritter Adlige oder Verwandte eines Königs bauen lassen. Die Eigentümer wollten zeigen dass sie reich sind. Oft hatten sie mehr als 100 Angestellte. Manchmal gehörten 30 Gebäude zum Hof. Und was ist heute mit diesen Gutshöfen? Die größte Schwierigkeit ist es alles zu erhalten: die vielen alten Scheunen Ställe Arbeiterwohnungen die gar nicht mehr gebraucht werden das oft unpraktische große denkmalgeschützte Herrenhaus. Der Film zeigt anhand dreier schleswig-holsteinischer Gutshöfe wie viel Mühe und Geld es kostet ein herrschaftliches Gut zu erhalten und mit welchen Ideen die Besitzer ihre Höfe bewirtschaften.
Samstag 3SAT 17:50 Idyllische Schlei – Wasser Weite und eine frische Brise Romantische Blicke übers Wasser auf unberührte Natur: Die Schlei ist ein weit ins Land reichender Ostseefjord mit malerischen Orten wie Arnis Missunde oder Kappeln. Ein flaches Gewässer entstanden in der Eiszeit 42 Kilometer lang von Schleswig bis zur offenen Ostsee bei Schleimünde. Im Mittelalter von großer Bedeutung als Handelsweg und für den Fischfang – heute ein Idyll und Ferienziel nicht nur für gestresste Großstädter. Im Frühjahr zeigt sich die Schlei von ihrer schönsten Seite mit blühenden Rapsfeldern mit den vielen Segelbooten die nach dem langen Winter wieder auf dem Wasser sind. Es ist die Zeit vor den großen Ferien die Touristen machen sich noch rar. Die Dokumentation „Idyllische Schlei" stellt diese einmalige Landschaft und Menschen die dort leben vor. Darunter die Betreiber eines Schiffsmuseums in Kappeln die im kleinen Hafen des Ortes ihre Segel-Oldtimer liebevoll restauriert haben und im Sommer mit Touristen Törns unternehmen.
ARTE 20:15 Die Nordsee von oben Betrachtet man die deutsche Nordseeküste ausschließlich aus der Vogelperspektive kommt ein bisher verborgener Schatz zum Vorschein. Aus der Luft ist die Landschaft die man zu kennen glaubte nicht mehr dieselbe. Über 180.000 begeisterte Zuschauer konnten sich bereits im Kino davon überzeugen wie exotisch die Nordseeküste von oben aussieht. In mehr als 300 Kinos von Flensburg bis Oberammergau füllte der Dokumentarfilm die Kinosäle. Die Luftbilder eröffnen Blickwinkel auf das Weltnaturerbe die man so tatsächlich noch nie gesehen hat. Die Reise führt von Emden in Ostfriesland die deutsche Nordseeküste entlang über den Naturpark Wattenmeer mit den Ostfriesischen Inseln die Elbe stromaufwärts bis zum Hamburger Hafen weiter über die der schleswig-holsteinischen Küste vorgelagerten Nordfriesischen Inseln und den Halligen bis zum nördlichsten Punkt Deutschland der Insel Sylt.
Sonntag WDR 20:15 Wunderschön! Ferieninseln in der Nordsee Weite Watt und weiße Strände – von all dem gibt es mehr als genug auf den ost- und nordfriesischen Inseln. Mitten im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer sind die Nordseeinseln kleine Welten für sich: mit eigenem Tempo im Rhythmus von Ebbe und Flut. Tamina Kallert macht Inselhüpfen auf friesisch und fragt: Welche Insel darf es sein? Eher mondän oder doch bodenständig? Ganz ruhig oder lieber partytauglich? Von Langeoog aus präsentiert sie die Nordsee-Highlights der „Wunderschön!"-Redaktion. Mit von der Partie sind Kollegin Andrea Grießmann die sich auf Norderney umgeschaut hat und Kollege Stefan Pinnow der Sylt empfiehlt aber bitte im Winter! Sieben Inseln mit je fünf Tipps vorgestellt von drei Moderatoren.
NDR 20:15 Landpartie – Juist und Baltrum / Zwei Perlen der ostfriesischen Inseln Sommer auf den Ostfriesischen Inseln: Heike Götz besucht die längste Insel von ihnen Juist und die kleinste Baltrum. Sie findet endlose Strände Dünen und urige Insulaner zwischen Nordsee und Wattenmeer vor und macht sich auf den Weg die Besonderheiten der Inseln zu entdecken. Da ist sie bei den einheimischen Insulanern genau an der richtigen Adresse. Mit dem Pferdewagen teilt Heike Götz auf Juist Pakete aus und erlebt das Inselleben dabei von Haus zu Haus. In den Dünen begegnet sie einem Künstler der sich seine ganz eigenen Bilder von der Insel macht. Und wenn sie mit dem Rettungsboot unterwegs ist wird es abenteuerlich.

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