Blog des wilden Outdoor-Shop

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Die große weite Welt von Wildnissport

Neu im Sortiment – PATAGONIA

„Stelle das beste Produkt her und belaste die Umwelt so wenig wie möglich; inspiriere andere Firmen, diesem Beispiel zu folgen und Lösungen zur aktuellen Umweltkrise zu finden.“

Mit Patagonia hat Wildnissport einen Neuzugang im Sortiment zu verzeichnen, der sich seiner Umweltverantwortung stellt. Dabei versucht Patagonia keine Augenwischerei, ist man sich dort schon darüber im klaren, daß es eine absolut umweltneutrale Produktion bei der Herstellung von Outdoorbekleidung nicht gibt. Aber gerade dies ist der Motor jeden Tag daran zu arbeiten, die Umweltbelastung Schritt für Schritt zu reduzieren.

So engagiert sich Patagonia gleich auf mehreren Ebenen für die Umwelt und den Schutz von Lebensräumen. So werden zum Beispiel 1% des Umsatzes für den Erhalt der Umwelt gespendet. Daneben ist Patagonia Gründungsmitglied der EOG Association for Conservation, eine Inititative der europäischen Outdoorindustrie mit dem Ziel, ursprüngliche Naturlandschaften zu schützen. Eine vollständige Übersicht über die aktuellen Projekte, in denen Patagonia aktiv mitwirkt findet Ihr hier.

Mit dem Klettern fing alles an

Bereits im Alter von 14 Jahren stellte Yvon Chouinard mit seiner Kletterleidenschaft die Weichen zur späteren Firmengründung von Patagonia. Verkaufte Yvon  am Anfang noch selbst geschmiedete Kletterausrüstung aus dem Kofferraum seines Autos, war Chouinard Equipment bereits 1965 ein viel gefragter Hersteller von immer besserer Kletterausrüstung.

Früh stellte Chouinard sich dem Thema der Umwelt, entwickelte er doch mit als einer der ersten Anbieter Klemmkeile aus Aluminium, die man anders als die zerstörerischen Kletterhaken, lediglich in Spalten und Risse klemmte und nach Passieren der Stelle einfach wieder einsammelte und somit keine Spuren mehr im Fels hinterließ.

Ein Rugby-Hemd führt zur Geburtsstunde von Patagonia

Während eines Klettertrips 1970 in Schottland kauft sich Chouinard ein robustes Rugby-Shirt für die rauhen Anforderungen des schottischen Fels. Das blaue Shirt mit den 2 roten und gelben Streifen auf der Brust erregte nach seiner Rückkehr in den USA bei seinen Freunden und Mitkletterern große Aufmersamkeit und plötzlich war ein Trend geboren, denn alle wollten dieses Shirt.

Damals wie heute eine besondere Farbauswahl, wie der aktuelle Down Sweater von Patagonia beweist.

So zweigte sich in den darauf folgenden Jahren ein eigener „Bekleidungszweig“ ab, der sich thematisch vom Klettern löste und heute unter dem bekannten Label PATAGONIA läuft.  Diese Bekleidungslinie löste schnell internationales Echo aus, so gefiel Patagonia mit dem Mut für außergewöhnlich kräftige Farben wie kobaltblau, smaragdgrüne, knallrote, aloegrün, mint- und mokka-farbene Produkte, schnell einem breitem Kundenstamm. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die Capilene Unterwäschen-Serie und das Synchilla-Fleecematerial, welche bis heute  Kult-Status besitzen und durch kontinuierliche Verbesserung der Materialien immer funktioneller werden.

Bei aller Funktionalität ließ Patagonia die Umwelt nicht aus dem Blickfeld. 1994 wurde die Entscheidung getroffen für die Sportwear-Linie nur noch Bio-Baumwolle einzusetzen und somit die Faser mit den schlimmsten, ökologischen Auswirkungen (25% aller Pestizide werden weltweit für den Anbau von Baumwolle verwendet!) aus dem eigenen Sortiment zu verbannen.

Parallel wurden Technologien unterstützt, die die Verwendung von recycelten Polyesterfasern und auch das recyceln von Patagonia ermöglichte (common threads recycling programm).

Unterstützt werden auch diverse Förderprogramme für Umweltschutzgruppen, die Basisarbeit leisten und im kleinen viel bewirken. Seit 1985 hat Patagonia 35 Millionen an mehr als 1000 Umweltgruppen gespendet. Alles dadurch finanziert, daß 1% des Umsatzes oder mind. 10% des Gewinns hierfür bereit gestellt wurden.

Aktuelle "Freedom to Roam" Kampagne von Patagonia

Aktuelle „Freedom to Roam“ Kampagne von Patagonia

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